Home / EasyLinux / 2013 / 04 / Software

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Eingedost
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Aufteiler
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Neue Software (Teil 1/2)

Software

09.10.2013 Im Quartalsrhythmus erscheinen viele Programme in neuer Version. Eine Auswahl stellen wir regelmäßig vor. Auf der Heft-DVD finden Sie die passenden Pakete und Installationshinweise (Teil 1/2).

Amarok – Umfangreiches KDE-Musikprogramm

Die KDE-Desktop-Umgebung bringt mit Amarok ein Musikabspielprogramm mit, das sich an Featurefülle schwer überbieten lässt. Das ist nicht jedermanns Sache, kann aber Spaß machen, wenn Sie etwas Zeit zum Erkunden des Programms investieren.

Musik hören am Computer war einmal simpel: Man startete Xmms [1], öffnete ein paar MP3-Dateien und lehnte sich zurück. Inzwischen haben sich viele Musikprogramme zu komplexen und mitunter recht unübersichtlichen Musikverwaltungs- und Infotainment-Programmen entwickelt.

Amarok (Abbildung 1) [2] gilt als eines der Aushängeschilder dieser umfangreichen Anwendungen, bei denen das reine Abspielen fast schon zur Nebensache gerät: Die Software durchforstet das Internet nach Informationen zum Künstler, dem Liedtext des gerade gespielten Stücks und nach verwandten Musikstücken.

Abbildung 1

Abbildung 1: Von Konzentration auf das Wesentliche kann man bei dem umfangreichen Musikprogramm Amarok nicht sprechen. Doch es bietet eine ansprechende Optik und bleibt im Kern handlich.

Sie durchsucht die Festplatte nach Musikdateien und sortiert sie nach den eingebetteten Tags, die Sie optional direkt in Amarok bearbeiten. Darüber hinaus bindet die Software etliche Internet-Musikdienste ein. Dazu zählen Jamendo, Magnatune, Mp3tunes.com und natürlich den MP3-Store von Amazon. Dazu kommen noch zwei Podcast-Verzeichnisse (Abbildung 2).

Abbildung 2

Abbildung 2: Amaroks Zuständigkeitsbereich endet keineswegs mit der eigenen Festplatte: Das Programm bindet zahlreiche Internetdienste ein und kooperiert auch mit allen gängigen mobilen Medienspielern.

Anschluss garantiert

Amarok arbeitet auch mit mobilen Musikspielern zusammen. Das schließt auch neuere Android-Smartphones und -Tablets ein, die sich allerdings nicht mehr als einfache USB-Speichermedien beim Rechner melden, ebenso Geräte mit dem "i" im Namen.

Die Applikation spielt die Lieder auf Wunsch in der vom Benutzer vorgegebenen Reihenfolge ab, doch eigentlich ist das Programm damit unterfordert: Schließlich bringt es ausgefeilte Algorithmen mit, die einen menschlichen DJ entbehrlich machen.

Unter anderem merkt sich Amarok, wie oft der Anwender bei einem Lied weiterspult, und schließt daraus, wie gut es ihm gefällt. Auch den Zeitpunkt der Wiedergaben merkt sich die Software und bezieht diese Werte in das automatische Zusammenstellen der Wiedergabeliste mit ein.

Außerdem können Sie jedem Stück Ihrer Sammlung zwischen einem und fünf Sternen geben. Diese Wertung steht dann ebenfalls als Kriterium für die automatische Auswahl der Songs oder der Wiedergabereihenfolge zur Verfügung. Ein Mausklick genügt, um die aktuelle Wiedergabeliste für die spätere Verwendung zu speichern, egal, ob sie auf der Basis einer manuellen oder automatischen Auswahl entstanden ist.

Den ohnehin schon großen Funktionsumfang erweitern Sie bei Bedraf noch mit zusätzlichen Skripten, die in einem Internet-Repository zur Installation bereit stehen (Abbildung 3). Das Spektrum reicht von Sammlungen länderspezifischer Internetstationen bis hin zu Radiowecker- oder Gute-Nacht-Funktionen, welche die Wiedergabe zu einer bestimmten Zeit oder nach Ende der Playlist stoppt und auch gleich den Rechner in den Ruhezustand versetzt.

Abbildung 3

Abbildung 3: Ein unabhängig von der Amarok-Version aktuell gehaltenes Skript-Repository rüstet zum Beispiel eine Auswahl deutscher Radiostationen nach.

Tip a friend    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

2523 Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

title_2014_02

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft als PDF kaufen

EasyLinux erscheint vierteljährlich und kostet EUR 9,80. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der EasyLinux-Homepage.

Das EasyLinux-Jahresabo mit Prämie kostet ab EUR 33,30. Details zum EasyLinux-Jahresabo finden Sie im Medialinx-Shop.

Tipp der Woche

Bilder vergleichen mit diffimg
Bilder vergleichen mit diffimg
Tim Schürmann, 01.04.2014 12:40, 1 Kommentare

Das kleine Werkzeug diffimg kann zwei (scheinbar) identische Bilder miteinander vergleichen und die Unterschiede optisch hervorheben. Damit lassen sich nicht nur Rätsel a la „Orignial und Fäls...

Aktuelle Fragen

programm suche
Hans-Joachim Köpke, 13.04.2014 10:43, 8 Antworten
suche noch programme die zu windows gibt, die auch unter linux laufen bzw sich ähneln sozusagen a...
Funknetz (Web-Stick)
Hans-Joachim Köpke, 04.04.2014 07:31, 2 Antworten
Bei Windows7 brauche ich den Stick nur ins USB-Fach schieben dann erkennt Windows7 Automatisch, a...
Ubuntu 13.10 überschreibt immer Windows 8 Bootmanager
Thomas Weiss, 15.03.2014 19:20, 8 Antworten
Hallo Leute, ich hoffe das ich richtig bin. Ich habe einen Dell Insipron 660 Ich möchte gerne Ub...
USB-PTP-Class Kamera wird nicht erkannt (Windows-only)
Wimpy *, 14.03.2014 13:04, 15 Antworten
ich habe meiner Frau eine Digitalkamera, AGFA Optima 103, gekauft und wir sind sehr zufrieden dam...
Treiber
Michael Kristahn, 12.03.2014 08:28, 5 Antworten
Habe mir ein Scanner gebraucht gekauft von Canon CanoScan LiDE 70 kein Treiber wie bekomme ich de...