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© V. Yakobchuk, Fotolia

Schnelle Internetzugänge besser nutzen

DSL-Tricks

Sie haben einen schnellen Internetzugang über DSL oder Kabel – aber reizen Sie diesen auch wirklich aus? Abseits vom Surfen im Netz und Highspeed-Downloads gibt es noch viele andere Möglichkeiten.

Viele Anwender nutzen ihren schnellen DSL- oder Kabel-Internetzugang nur, wenn sie daheim am PC sitzen: YouTube-Videos und andere Multimedia-Inhalte kommen dank ausreichend Bandbreite schnell durch die Leitung. Doch wie könnte man die Flatrate auch nutzen, wenn man nicht zu Hause ist? Drehen Sie den Spieß doch herum und machen Sie Ihren Rechner von außen erreichbar – dann greifen Sie z. B. von unterwegs auf Ihre Dokumente zu oder holen sich einen MP3-Song aus der lokalen Musiksammlung auf den mobilen Player.

Ab Seite 36 geht es um so genannte Portweiterleitungen: Die benötigen Sie, wenn Sie von außen (z. B. vom Arbeitsplatz oder einem Internetcafé aus) auf einen Ihrer heimischen Rechner zugreifen möchten. Ist der Router passend konfiguriert, können Sie sich via SSH auf Ihrem Linux-PC anmelden oder einen dort laufenden Webserver erreichen. Alle nötigen Schritte beschreiben wir am Beispiel einer FritzBox, weil viele Anwender ein solches Gerät besitzen – für andere Router läuft die Konfiguration aber ähnlich ab.

Wieder daheim fällt Ihnen vielleicht auf, dass Sie keinen Zugriff auf Webdienste haben, die Ihnen im Büro oder an der Uni zur Verfügung stehen: Das Problem bekommen Sie in den Griff, indem Sie einen SOCKS-Proxy installieren: Der leitet alle Webseitenzugriffe zunächst an einen PC im Firmen- oder Hochschulnetz weiter, und plötzlich gelingt der Zugriff wieder. Was Sie dafür tun müssen, verrät der Artikel ab Seite 44.

Haben Sie Ihren heimischen Linux-PC von außen erreichbar gemacht, sollten Sie das Risiko von Angriffen reduzieren. Dafür eignet sich das Programm Fail2ban, das nach mehrfacher falscher Passworteingabe einfach die IP-Adresse sperrt (ab Seite 50).

Schließlich stellen wir noch Tor vor: Damit können Sie anonym im Netz surfen und machen es damit Unternehmen und Geheimdiensten schwieriger, Ihr Surfverhalten zu analysieren. Ab Seite 54 erklären wir die Einrichtung.

Mehr Netzwerk

Auch außerhalb der Titelstrecke finden Sie in dieser Ausgabe Artikel zu Netzwerkthemen: Ab Seite 69 geht es um "Virtual Private Networks" (VPNs): Die bieten Ihnen die Möglichkeit, prinzipiell unsichere Verbindungen zwischen zwei Rechnern abzudichten – wenn Sie Rechner in einem VPN betreiben, laufen alle Daten verschlüsselt über die Verbindung.

Schließlich beschreibt noch ein kurzer Bericht in der Rubrik Guru-Training auf Seite 116, wie Sie auf der Kommandozeile herausfinden, welche öffentliche IP-Adresse Sie von Ihrem DSL- oder Kabel-Provider erhalten haben – diese Information brauchen Sie z. B., wenn Sie Ihr heimisches Netzwerk von außen erreichen möchten, aber keinen DynDNS-Service verwenden.

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