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© Hans-Georg Eßer

Von den Socken

Mit SSH einen SOCKS-Proxy einrichten

09.10.2013 Wer im Büro oder an der Hochschule Zugriff auf besondere Web-Angebote hat, kann diese auch von zu Hause aus nutzen, wenn ein Büro-/Uni-Rechner via SSH erreichbar ist. Wir zeigen, wie Sie SSH, Firefox und weitere Programme passend konfigurieren.

Viele Unternehmen, Hochschulen und andere Einrichtungen bieten ihren Angestellten oder Studenten spezielle Informationsangebote im Internet, an Universitäten ist es z. B. üblich, Lizenzen für Bücher und Fachartikel zu erwerben, über die Nutzer Zugriff auf diese Texte erhalten, ohne dass der jeweilige Verlag sie separat zur Kasse bittet. Oft gibt es außerdem interne Wikis, Blogs oder sonstige Services, die interne Abläufe unterstützen. Wenn Sie auch ein solches Angebot nutzen können, funktioniert das alles prima, solange Sie im Büro oder Hörsaal sitzen – wollen Sie von zu Hause aus dieselben Dienste nutzen, sehen Sie sich ausgesperrt: Die Webserver erkennen Sie nicht als zugelassenen Nutzer oder sind erst gar nicht erreichbar, weil Sie nicht aus dem firmen- oder hochschuleigenen Netz zugreifen.

Standardlösung VPN

Das Problem lässt sich oft über die Einrichtung eines Virtual Private Networks (VPN) lösen, wie unser Guru-Training in dieser Ausgabe es beschreibt – die Einrichtung ist aber aufwendig und setzt meist das Hantieren mit Zertifikaten voraus, weil das Rechenzentrum des Arbeitgebers oder der Uni es so erwartet. Wenn Sie die Möglichkeit haben, sich über die Secure Shell (SSH) auf einem Rechner im internen Netz einzuloggen, können Sie sich den Aufwand sparen und stattdessen ein praktisches aber oft übersehenes Feature der Secure Shell nutzen: Eine einzige Option des Kommandozeilentools reicht aus, um einen so genannten SOCKS-Proxy einzurichten, den Ihr Webbrowser oder das Mailprogramm nutzen können – dann laufen alle Zugriffe über den Rechner, an dem Sie sich per SSH angemeldet haben. Rufen Sie dann z. B. über Firefox eine Webseite auf, sieht der Betreiber des Webservers nicht Ihre heimische IP-Adresse, sondern die aus der Firma/Uni als Absender der Anfrage, und prompt ist der Zugriff auf die Daten wieder erlaubt. Der Name SOCKS steht für

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