Besser arbeiten mit KDE

KDE-Tipps

09.10.2013
Mit [Alt-Tab] blättern Sie durch die Liste geöffneter Fenster – auf allen Linux-Desktops und unter Windows. Dem wäre eigentlich nicht viel hinzuzufügen, würde KDE hier nicht seinem Ruf gerecht und mit zahlreichen zusätzlichen Features glänzen. In unseren 20 Tipps steht "K" in "KDE" darum für "Konfigurierbar".

Um KDE richtig auszureizen, sollte Ihr PC auf dem aktuellen Stand der Technik sein (also z. B. ein Quad-Core-System mit von Linux einwandfrei unterstützter 3-D-Grafik nebst aktiviertem OpenGL-Treiber und natürlich ausreichend Arbeitsspeicher). Zwar gilt KDE inzwischen als sehr ausgereift, allerdings können einige Composite-Effekte Ihr System auch verlangsamen.

Tipp: Tastenkombination für Anwendungsumschalter

Sie finden alle Konfigurationsmöglichkeiten für das Fensterverhalten in den KDE-Systemeinstellungen im Bereich Erscheinungsbild und Verhalten der Arbeitsfläche im Modul Fensterverhalten. Ein Klick darauf öffnet den Dialog Anwendungsumschalter -- Systemeinstellungen mit den vier Rubriken Anwendungsumschalter, Fensterverhalten, KWin-Skripte und Fensterregeln. Die voreingestellten Tastenkombinationen zum Blättern durch den Fensterstapel, vorwärts ([Alt]+[Tab]) und rückwärts ([Alt]+[Umschalt]+[Tab]), können Sie in der Rubrik Anwendungsumschalter im Reiter Allgemein im Bereich Kurzbefehl bei Alle Fenster ändern. Arbeiten Sie mit einer Anwendung, die z. B. für jedes Dokument ein eigenes Fenster öffnet, können Sie darunter bei Aktuelle Anwendung eine Tastenkombination zum Blättern einstellen, die sich nur auf die Fenster der aktuellen Anwendung bezieht. Voreingestellt sind auch hier vorwärts ([Alt]+[`]) und rückwärts ([Alt]+[~]) (Abbildung 1).

Abbildung 1: Die Tastenkombinationen für den Anwendungsumschalter sind frei wählbar.

Die wichtigsten KDE-Tastenkürzel

Tastenkürzel Aktion
[Alt]+[Umschalt]+[F12] Compositing temporär an-/ausschalten.
[Alt]+[Tab] Durch Fensterliste der aktuellen oder aller Arbeitsflächen schalten (vorwärts)
[Alt]+[Umschalt]+[Tab] Durch Fensterliste der aktuellen oder aller Arbeitsflächen schalten (rückwärts)
[Strg]+[F1],[Strg]+[F2], … Auf erste, zweite, … virtuelle Arbeitsfläche wechseln
[Strg]+[F8] Desktop-Grid-Ansicht: Zeigt alle Arbeitsflächen mit je einer Preview aller Fenster in einer zweizeiligen Raster-Darstellung. In der Ansicht lassen sich auch neue Arbeitsflächen hinzuzufügen oder entfernen oder Fenster von einer Arbeitsfläche auf eine andere ziehen.
[Strg]+[F9] Exposé-Ansicht für alle Arbeitsflächen
[Strg]+[F10] Exposé-Ansicht für alle Arbeitsflächen
[Strg]+[Alt]+[Esc] Erzwungenes Schließen eines Fensters. Der Mauszeiger verwandelt sich dabei in einen Totenkopf, mit dem Sie auf das fragliche Fenster klicken.
[Strg]+[Alt]+[A] Wechselt zu dem Fenster, das auf eine Eingabe erwartet
[Alt]+[F3] Fenster-Menü aufrufen
[Alt]+[F4] Aktuelles Fenster schließen

Tipp: Einstellungen für bestimmte Fenster

Spätestens, wenn Sie mehrere virtuelle Arbeitsflächen, mehrere Bildschirme oder sogar Aktivitäten verwenden, müssen Sie sich ernsthaft mit der einen oder anderen dieser Optionen auseinandersetzen. So können Sie zum Beispiel im Bereich Fenster filtern nach festlegen, auf welches Ihrer geöffneten Fenster sich die Einstellungen beziehen sollen. Voreingestellt ist die aktuelle Arbeitsfläche. Es ist sogar möglich, nur durch die aktuell minimierten Fenster zu blättern und dabei zwischen minimierten und ausgeblendeten Fenstern zu unterscheiden (Abbildung 2).

Abbildung 2: Mit Filtern entscheiden Sie, auf welches Ihrer Fenster sich die Einstellungen beziehen sollen.

Tipp: Fensteranzeige bei zwei Monitoren

Bei zwei Bildschirmen zeigt KDE auf dem einen die Fensterliste in der gewählten Darstellungsart (standardmäßig ist das die Vorschaudarstellung) und auf dem anderen das gewählte Fenster im Vollbildmodus (Abbildung 3).

Abbildung 3: Das Anzeigen von Fenstern in der Vorschaudarstellung ist voreingestellt.

Tipp: Darstellungsarten auswählen

Die Darstellungsart Vorschau ist nicht die einzige für Ihre Fensterliste. Im Bereich Verhalten zum Durchsehen von Fenstern festlegen finden Sie eine große Auswahl. Zur Wahl stehen zunächst die drei per Häkchen setzbaren Optionen Ausgewähltes Fenster anzeigen, Umrisse des ausgewählten Fensters anzeigen sowie das Listenfeld mit der gerade ausgewählten Darstellungsart (Abbildung 4). Ausgewähltes Fenster anzeigen heisst übrigens, dass KDE das in der Vorschauliste aktive Fenster auch direkt zeigt – bei zwei Bildschirmen der Übersicht halber gleich auf dem jeweils freien Bildschirm (Abbildung 3).

Abbildung 4: KDE lässt Sie zwischen verschiedenen Darstellungsarten des Anwendungsumschalter wählen.

Tipp: Darstellungsart "3-D-Fenstergalerie"

Die weiteren Auswahlmöglichkeiten neben Vorschaubilder sind 3-D-Fenstergalerie, 3-D-Fensterstapel, Kleine Symbole, Raster, Informativ, Kompakt, Große Symbole und Text-Symbole. Die beiden 3-D-Darstellungsarten setzen aktivierte Composite-Effekte voraus und können über das Schraubenschlüsselsymbol neben dem Listeneintrag weiter konfiguriert werden. Die Optionen Ausgewähltes Fenster zeigen und Umriss des ausgewählten Fenster zeigen stehen hier nicht zur Verfügung (Abbildung 5).

Abbildung 5: Die 3-D-Fenstergalerie ist eine von mehreren möglichen Ansichten für den Anwendungsumschalter.

Tipp: Fensterwechsel animieren

In der Darstellungsart 3-D-Fenstergalerie können Sie in den Reitern Animation, Vorschaubereich und Spiegelungen weitere Einstellungen vornehmen. Unter Animation können Sie z. B. einstellen, dass KDE den Fensterwechsel animiert, ob sich die Animation auf das Erscheinen des Fensterwechslers und/oder das Ausblenden des Fensterwechslers erstrecken und wie lange sie andauern soll (Abbildung 6).

Abbildung 6: Sie können den Fensterwechsel auch animieren lassen.

Tipp: Anwendungsumschalter herunterladen

Im Reiter Vorschaubereich können Sie eine Zusätzliche Vorschaubildleiste einblenden und/oder den Dynamischen Modus nutzen. Spiegelungen konfigurieren Sie im gleichnamigen dritten Reiter. Zurück im Reiter Allgemein des Konfigurationsdialogs können Sie mit einem Klick auf den gelben Stern neben der jeweils gewählten Darstellungsart weitere, fertig konfektionierte Anwendungsumschalter aus dem Internet herunterladen (Abbildung 7).

Abbildung 7: Weitere vorkonfiguriere Anwendungsumschalter lassen sich online herunterladen.

Tipp: Darstellungsart "3-D-Fensterstapel"

Die Einstellungsmöglichkeiten beim 3-D-Fensterstapel sind naturgemäß andere als bei der 3-D-Fenstergalerie. Neben der Dauer des Umschaltvorgangs können Sie zum Beispiel den Betrachtungswinkel des Stapels sowie die vertikale und horizontale Position der Vorderseite verändern. Ferner können Sie im Bereich Aktivierung einstellen, ob der 3-D-Fensterstapel nur die aktuelle oder alle Arbeitsflächen umfassen soll (Abbildung 8).

Abbildung 8: Sogar der Betrachtungswinkel des 3-D-Stapels lässt sich anpassen.

Tipp: Kompakte Fensterliste einschalten

Möchten Sie mit der Fensterliste lieber möglichst platzsparend umgehen, verwenden Sie eine der Darstellungsarten kompakt oder informativ. Beide zeigen die Fensterliste schlicht als einfache Liste (Abbildung 9). Bei kompakt sind Schriftart und Zeilenabstand etwas kleiner. Bei fast allen Darstellungsarten (außer bei 3-D) gibt es übrigens einen Vorschauknopf.

Abbildung 9: Es geht auch kompakt.

Tipp: Arbeitsfläche anzeigen aus Fensterliste

Im Reiter Allgemein des Konfigurationsdialogs können Sie im Bereich Inhalt die Sortierreihenfolge der Fensterliste verändern. Die Option Symbol "Arbeitsfläche anzeigen" einfügen erlaubt Ihnen via Fensterliste auch einen Überblick über Ihre Arbeitsflächen (Abbildung 10).

Abbildung 10: Auch Ihre Desktops lassen sich in der Fensterliste anzeigen.

Tipp: Aktivierungsregel für Fenster ändern

Ähnlich umfassend konfigurierbar ist das Fensterverhalten im Dialog Fensterverhalten im KDE-Systemeinstellungen-Modul Fensterverhalten (lassen Sie sich von der redundanten Namensgebung nicht verwirren). In den fünf Reitern Aktivierung, Titelleiste, Fenster, Verschieben und Erweitert können Sie das Arbeiten mit Fenstern nach Belieben anpassen. Am wichtigsten ist die Einstellung im Listenfeld Regelung im Reiter Aktivierung. Hier legen Sie fest, wann KDE ein Fenster als aktiv betrachtet, das Fenster also den Eingabefokus (Maus und Tastatur) erhält. Die Voreinstellung ist Aktivierung nach Klick, d. h., Sie bestimmen mit einem einfachen Linksklick in die Titelleiste selbst, welches Fenster den Fokus bekommt (Abbildung 11).

Abbildung 11: Auch die Aktivierungsregel für Fenster lässt sich anpassen und hat ganz entscheidenden Einfluss auf das Look & Feel Ihres KDE-Desktops.

Tipp: Versehentlicher Aktivierung vorbeugen

Bei allen anderen Aktivierungsarten außer Aktivierung nach Klick schützt Sie die Option Vorbeugen gegen unerwünschte Aktivierung vor versehentlich zugewiesenem Eingabefokus (etwa durch eine Aktivierung bei Mauskontakt). Außerdem können Sie hier per Checkbox entscheiden, was passieren soll, wenn das aktive Fenster verschwindet (Sie könnten z. B. dem darunterliegenden Fenster den Fokus zuweisen).

Es ist sogar möglich, die Zeitspanne zu definieren, die zwischen Aktivierung und dem Nach-vorne-Holen des Fensters liegen soll. Außerdem können Sie die eingestellten Aktivierungsoptionen wahlweise nur auf den aktuellen Bildschirm beschränken bzw. auf den, auf dem sich gerade Ihre Maus befindet.

Tipp: Fenster per Doppelklick einrollen

Mit dem Reiter Titelleiste steuern Sie das Verhalten eines Fensters bei Doppelklick auf seine Titelleiste. Voreingestellt ist das Einrollen, was vorübergehend die Sicht auf den darunter liegenden Desktop freigibt, ohne dass das Fenster den Fokus verliert (Abbildung 12). Zur Wahl stehen aber auch Maximieren, Maximieren (nur senkrecht), Maximieren (nur waagerecht), Nach hinten und Schließen. Ferner gibt es die Option Auf allen Arbeitsflächen und Nichts tun. Gerade die vorletzte Option ist manchmal ganz nützlich (etwa bei dem einen oder anderen Plasmoid).

Abbildung 12: So legen Sie fest, was bei einem Doppelklick auf die Titelleiste passiert.

Tipp: Mausrad-Events für die Titelleiste

Im gleichen Bereich legen Sie auch fest, was mit dem aktiven Fenster passieren soll, wenn Sie im Bereich der Titelleiste am Mausrad drehen. Zur Wahl stehen Nach vorn bringen/hinten stellen (jeweils für das Vorwärts- und Rückwärtsdrehen des Mausrades), Fensterheber, Maximieren/Wiederherstellen, Immer im Vordergrund/Hintergrund halten, Zur nächsten/vorherigen Arbeitsfläche verschieben, Transparenz ändern, zum Unterfenster rechts/links wechseln und Nichts tun (Abbildung 13). Die meisten Optionen sollten selbsterklärend sein. Nützlich sind die Transparenzoption (mit der Sie ohne viel zu klicken die Transparenz eines Fensters ändern) sowie die Möglichkeit, per Mausrad schnell zu einem Unterfenster zu wechseln.

Abbildung 13: Bei vielen Fensteraktionen können Sie auch das Mausrad einsetzen.

Tipp: Alle drei Maustasten sinnvoll nutzen

Im Bereich Titelleiste & Rahmen können Sie einstellen, was beim Klicken der linken, mittleren und/oder rechten Maustaste auf aktive bzw. inaktive Titelleisten und/oder Fensterrahmen passieren soll. Hier stehen pro Option die Einstellungsmöglichkeiten Nach vorne, Nach hinten, Nach vorne bringen/hinten stellen, Minimieren, Einrollen, Schließen, Kontextmenü, Ziehen eines Unterfensters beginnen und Nichts tun zur Verfügung. Sollten Sie sich in der schieren Menge der Konfigurationsmöglichkeiten einmal verheddern, können Sie mit der Schaltfläche Voreinstellungen die System-Defaults jederzeit wieder herstellen (lebensrettend vor allem beim Experimentieren mit Tastenzuordnungen). Das normalerweise via Rechtsklick verfügbare Kontextmenü können Sie hier auch der mittleren Maustaste zuweisen (Abbildung 14).

Abbildung 14: Bei einer Dreitastenmaus können Sie das per Voreinstellung auf der rechten Maustaste liegende Kontextmenü auch auf die mittlere Maustaste legen.

Tipp: Fensterregeln anpassen

Im Reiter Fenster des Dialogs Fensterverhalten stellen Sie wiederum ein, was ein Klick mit linker, mittlerer und/oder rechter Maustaste auf ein inaktives/inneres Fenster (nicht auf die Titelleiste) bewirken soll. Voreingestellt ist jeweils die Option Aktivieren, nach vorn und mit Klick ansprechen, was dem üblichen Verhalten entspricht. Zur Wahl stehen außerdem Aktivieren und mit Klick ansprechen, nur Aktivieren oder Aktivieren und nach vorne. Nützlich ist auch die Voreinstellung Rollen für das Mausrad, womit Sie in einem Listenauswahlfeld bequem durch die einzelnen Menüeinträge rollen können (Abbildung 15). Im unteren Abschnitt Inneres Fenster, Titelleiste & Rahmen können Sie bei Bedarf zusätzliche Aktionen definieren, etwa wenn Sie synchron mit dem Mausklick eine Sondertaste (Standard ist [Alt]) drücken. Zur Wahl stehen dann wieder die gleichen zahlreichen Aktionen für die linke Maustaste, mittlere Maustaste, rechte Maustaste sowie das Mausrad.

Abbildung 15: Die Voreinstellung "Rollen" für das Mausrad lässt Sie komfortabel durch Listenfelder scrollen.

Tipp: Verschiebe-Optionen anpassen

Im Reiter Verschieben können Sie eine Reihe von Einstellungen vornehmen, mit denen Sie das Erscheinungsbild von Fenstern während des Verschiebens beeinflussen. Mit der Option Bei Verschiebungen und Größenänderungen die Fenstergeometrie anzeigen wird Ihnen beim Verschieben z. B. für die linke obere Ecke, den Mittelpunkt und die rechte untere Ecke eine numerische Kurzinfo angezeigt. Mit der Option Ränder bei maximierten Fenstern anzeigen bekommt auch ein Fenster im Vollbildmodus einen aktiven Rahmen, etwa damit Sie es verschieben oder in der Größe ändern können.

Tipp: Einrastzonen konfigurieren

KDE erlaubt Ihnen auch, die so genannten Einrastzonen Ihren persönlichen Vorlieben anzupassen. Diese können Sie sich wie ein Magnetfeld entlang der Ränder Ihrer Fenster oder Arbeitsfläche(n) vorstellen, auf denen Fenster nach dem Verschieben einrasten. Verschieben Sie etwa ein Fenster in den Bereich der Rand-Einrastzone, rastet es an einer Kante der Arbeitsoberfläche ein. Die Fenster-Einrastzone meint den Bereich, in dem ein Fenster einrastet, wenn Sie es in die Nähe eines anderen Fensters verschieben. Sie können auch eine Einrastzone für die Bildschirmmitte festlegen. Schließlich können Sie verfügen, dass Fenster nur einrasten, wenn sie sich mindestens überlappen.

Tipp: Fensterheber nutzen

Im Reiter Erweitert können Sie einen automatischen Fensterheber einrichten. Dieser Tipp bezieht sich unmittelbar auf Tipp 13. Möchten Sie beispielsweise, dass KDE ein eingerolltes Fenster beim Darüberfahren mit der Maus wiederherstellt, aktivieren Sie hier die Option Automatischer Fensterheber und stellen die gewünschte Verzögerungszeit ein. Sehr nützlich, wenn Sie innerhalb einer Arbeitsfläche Fensterinhalte kopieren und einfügen.

Mit den Optionen im Bereich Unterfenster prüft KDE beim Öffnen eines neuen Fensters automatisch, ob ein ähnliches Fenster bereits existiert, und kann "ähnliche" Fenster mit der gleichnamigen Option gruppieren. Die Checkbox Sofort zu automatisch gruppierten Fenstern wechseln verfügt, dass Sie stets sofort zu den Fenstern zu wechseln, die zu einer solchen Gruppe zusammengefasst wurden.

Tipp: Platzierung für neue Fenster einrichten

Im Listenfeld Platzierung finden Sie eine ganze Palette an Möglichkeiten. Hier legen Sie fest, wie bzw. wo KDE ein neues Fenster auf dem Bildschirm platziert. Voreingestellt ist ökonomisch, d. h., die Fenster werden mit einer möglichst geringen Überlappung platziert. Mit Gestaffelt erscheinen neue Fenster z. B. kaskadiert und mit Zufällig erlauben Sie eine zufällige Position. Zentriert öffnet alle neuen Fenster in der Mitte des Bildschirms und Links oben öffnet neue Fenster bündig mit der linken oberen Ecke Ihres Bildschirms (was allerdings nur mit KDE-Programmen funktioniert, die nicht im Vollbildmodus starten).

Wenn KDE hängt

KDE SC 4.10 und auch KDE SC 4.11 laufen außerordentlich stabil. Sollte es Ihnen beim Herumspielen mit Effekten und Optionen doch einmal "gelingen", KDEs Fenstermanager, kwin, zum Absturz zu bringen, ist ein Neustart im laufenden Betrieb nötig. Im Normalfall startet der Fenstermanager bei einem Absturz von sich aus neu. In seltenen Fällen kann aber ein manueller Neustart erforderlich sein. Rufen Sie dazu eine Konsole auf und geben dort bzw. direkt in einem mit [Alt]+[F2] geöffneten Schnellstartfenster den Befehl

kwin --replace

ein. Das funktioniert allerdings nur, solange überhaupt noch ein Fenstermanager läuft. Ist das nicht der Fall, müssen Sie mit [Strg]+[Alt]+[F1] (oder [F2] oder [F3]) zunächst auf ein anderes virtuelles Terminal wechseln, sich dort erneut anmelden und dann auf der Kommandozeile

DISPLAY=:0 kwin --replace &

eingeben.

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