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Fernzugriff mit Fritz & Co.

Fritzbox: Wie Sie auswärts Ihre heimischen PCs nutzen

09.10.2013
Laufen auf Ihrem Linux-PC Onlinespiele, Filesharing-Programme oder Anwendungen, die auf einem Webserver basieren? Möchten Sie auf lokal laufende FTP-, VPN-, Terminal- oder Fernwartungsdienste vom Internet aus zugreifen? Das klappt nur, wenn sie am Router Ports weiterleiten. Wir zeigen, wie das bei den populären Fritzboxen funktioniert.

Viele Anwendungen können Sie auch über das lokale Netzwerk oder das Internet nutzen und steuern. Programme kommunizieren dazu über so genannte Sockets mit der Außenwelt oder setzen als Webanwendung auf einen Applikationsserver auf, der einen klassischen Webserver (HTTP) voraussetzt. Über Fernzugriffslösungen wie RDP oder VNC können Sie sogar den kompletten Desktop Ihres Linux-PCs aus der Ferne nutzen.

Die beschriebenen Kommunikationswege funktionieren allerdings ohne Einschränkung nur im lokalen Netz. Möchten Sie einen der genannten Dienste über das Internet freigeben und nutzen, braucht der betreffende PC eine IP-Adresse, die im Internet "bekannt" und über die der PC im Internet eindeutig ansprechbar ist. Leider ist genau das beim größten Teil der privat genutzten Rechner nicht der Fall, denn dass Sie von Ihrem Rechner aus auf das Internet zugreifen können, bedeutet nicht, dass es auch in Gegenrichtung klappt.

Die Fritzbox und andere Router

Der größte Teil privat genutzten Rechner ist über einen Router wie AVMs Fritzbox mit dem Internet verbunden, die mit einer Technik namens Network Address Translation (NAT) dafür sorgt, dass solche Rechner – obwohl sie keine im Internet gültige IP-Adresse haben – Ressourcen im Internet abrufen können. Die Fritzbox vereint je nach Ausstattung ein DSL- (oder Kabel-)Modem, einen auf Linux basierenden NAT-Router, einen WLAN-Access-Point und einen Netzwerk-Switch in einem Gehäuse. Darüber hinaus stecken in aktuellen Fritzboxen je nach Modell auch ein UMTS-/LTE-Modem, eine Telefonanlage samt Anrufbeantworter oder ein SmartHome-Controller. Die in diesem Artikel beschriebenen Funktionen setzen eine Fritzbox voraus, lassen sich aber in ähnlicher Weise auch auf vielen anderen Routern nutzen.

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