Variablen, Ein- und Ausgabe

BASIC-Programme speichern Zahlen und Text in Variablen; die klassischen BASIC-Interpreter verwenden für jede Variable einen einfachen Buchstaben (A, B usw.). Wenn die Variable Text enthalten soll, ist sie eine String-Variable und erhält am Ende ein Dollarzeichen als Kennzeichnung (A$, B$ usw.).

Mit Variablen können Sie rechnen, z. B. gibt das Programm

10 A = 10
20 B = 20
30 C = A + B
40 PRINT "SUMME "; C

die Summe 30 aus. Der PRINT-Befehl akzeptiert mehrere Argumente, die durch ein Semikolon getrennt werden – es erscheint dann alles in einer Zeile. Soll das Programm über die Tastatur eine Eingabe einlesen, benutzen Sie den Befehl INPUT:

10 PRINT "DEIN NAME: "
20 INPUT A$
30 PRINT "DEIN ALTER: "
40 INPUT B
50 PRINT "NAME: "; A$; " - ALTER: "; B

Unterprogramme

Wollen Sie eine Subroutine (ein Unterprogramm) aufrufen, können Sie den Befehl GOSUB verwenden. Das folgende Beispiel zeigt, wie Sie eine einfache Additionsfunktion schreiben können:

100 A=10 : B=20 : GOSUB 200
110 PRINT A; "+"; B; "="; C
120 PRINT "GIB A EIN: "; : INPUT A
130 PRINT "GIB B EIN: "; : INPUT B
140 GOSUB 200
150 PRINT A; "+"; B; "="; C
160 END
200 REM ADDIERER
210 C = A + B
220 RETURN

Der Doppelpunkt, der hier mehrfach auftaucht, ist ein Befehlstrenner: Damit können Sie mehrere Befehle in eine einzelne Zeile packen. Über den Befehl END in Zeile 160 wird das Programm beendet – wenn dieser Befehl fehlt, setzt der Interpreter die Ausführung in der folgenden Zeile fort. Das ist hier aber nicht gewünscht, denn in Zeile 200 beginnt das Unterprogramm, das die Summe berechnet: Es soll nur über GOSUB angesprungen werden.

Eine echte Parameterübergabe (wie in modernen Programmiersprachen) ist nicht möglich, Sie können diese nur simulieren, indem Sie Variablen vor dem Aufruf des Unterprogramms mit passenden Werten füllen und in der Subroutine darauf zugreifen. Für die Rückgabe des berechneten Ergebnisses wählen Sie denselben Weg. Im Beispielprogramm sind A und B die Parameter, und C ist der Rückgabewert. In modernen BASIC-Dialekten würde das Programm stattdessen wie folgt aussehen:

A=10 : B=20 : C = add (A, B)
PRINT A; "+"; B; "="; C
PRINT "GIB A EIN: "; : INPUT A
PRINT "GIB B EIN: "; : INPUT B
C = add (A, B)
PRINT A; "+"; B; "="; C
REM ADDIERER
FUNCTION add (x,y)
  RETURN x+y
END FUNCTION

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