Tipp: Neues Programm ins Startmenü aufnehmen

Zum Eintragen einer neuen Anwendung rufen Sie im KDE-Menü-Editor (siehe vorheriger Tipp) den Menüpunkt Datei / neues Element auf, geben im sich öffnenden Dialog Name des Elementes den gewünschten Namen ein und klicken auf OK, womit Sie im noch leeren Eingabebereich landen.

Beginnen Sie damit, den Befehl für den Start der Anwendung unter Befehl einzutragen. Die übrigen Informationen können Sie nach Wunsch ergänzen. Mit einem Klick auf das leere Quadrat rechts oben neben dem Namen der Menü-Verknüpfung können Sie ein Icon wählen. Geben Sie dazu im Dialog Symbol wählen bei Suchen den exakten Namen des Programms ein, finden Sie leicht heraus, ob es für die Anwendung bereits ein Symbol gibt, und können dieses verwenden.

Tipp: Zurück auf Start

Falls ein KDE-Programm, das bisher einwandfrei funktionierte, plötzlich ein merkwürdiges Verhalten zeigt, könnte das an Einstellungen liegen, die Sie geändert haben. KDE speichert persönliche Einstellungen im versteckten Unterverzeichnis .kde des Home-Verzeichnisses. Haben Sie den Verdacht, dass das bei Ihnen der Fall ist, können Sie das betreffende Programm versuchsweise mit Standardeinstellungen starten.

Statt für Tests einen neuen Benutzer mit leerem .kde-Verzeichnis anzulegen, können Sie Folgendes tun: Geben Sie in einem Terminalfenster das Kommando

mkdir ~/kde-temp && export KDEHOME=~/kde-temp

ein. Damit erzeugen Sie ein temporäres Verzeichnis für benutzerspezifische Anwendungsdaten und Einstellungen. Jetzt können Sie im gleichen Terminalfenster das gewünschte KDE-Programm starten. Da dieses keine Einstellungsdatei vorfindet, legt es eine neue im Verzeichnis kde-temp an. Sollte das Programm jetzt einwandfrei starten und funktionieren, können Sie davon ausgehen, dass etwaige Probleme tatsächlich mit den Einstellungen zusammenhängen und durch Vergleich der beiden Einstellungsdateien (der neuen Datei mit den Standardeinstellungen und ihrer alten Datei mit den eigenen Anpassungen) auf Fehlersuche gehen. Haben Sie den Fehler gefunden oder genügt es Ihnen, mit der neuen Standardkonfiguration zu arbeiten, benennen Sie die defekte Konfigurationsdatei um, so dass die Anwendung sie auch beim nächsten regulären Start nicht mehr finden kann.

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