Typisch KDE

Ktorrent wäre keine typische KDE-Anwendung, wenn seine Entwickler nicht um den einfachen Grundvorgang eine Menge an Regel-, Uberwachungs- und Zusatzfunktionen herumgestrickt hätten. Die Palette reicht von einer Internet-Suche für Torrents (Ansicht / Suchen) bis zum so genannten Bandbreitenplan (Ansicht / Bandbreitenplan), bei dem Sie in einem Wochenkalender eintragen, wie viel Netzbandbreite für Torrents zu einer bestimmten Zeit zur Verfügung steht.

Abbildung 7 zeigt eine Planung, die Ktorrent während der Arbeitszeit für zügiges Surfen zum Kürzertreten zwingt. Auch mit einem Rechtsklick auf das Taskleisten-Icon lässt sich der Download manuell drosseln oder pausieren.

Abbildung 7: Runterladen und gleichzeitig flott surfen: In Ktorrent dürfen Sie in einem Wochenkalender Zeiten auswählen, in denen sich Downloads bei der Nutzung der Internetverbindung zurückhalten.

Sinnvoll ist auch die Herunterfahren-Funktion, die den Rechner ausschaltet oder in den Energiesparmodus versetzt, sobald alle oder bestimmte Downloads abgeschlossen sind. Auch die Geschwindigkeits- und Verbindungsdiagramme in der unteren Hälfte der Ansicht Torrents sind nicht nur Spielereien, denn sie erlauben eine Prognose über die zukünftige Downloadgeschwindigkeit: Wenn es genügend Gegenstellen gibt, sind keine Geschwindigkeitseinbrüche zu befürchten.

Der Vollständigkeit halber

Noch wichtiger ist der Reiter Status am unteren Fensterrand: Nur wenn der Balken Verfügbare Blöcke durchgängig ausgefüllt ist, besteht eine Chance auf einen vollständigen Download, denn nur dann stellen die verfügbaren Gegenstellen die ganze Datei zum Download zur Verfügung.

In diesem Kontext noch ein Appell an das soziale Gewissen: Wenn Sie Ktorrent laufen lassen, während der Rechner ohnehin an ist und Sie ihre Upload-Bandbreite nicht gerade zum Verschicken von Mails mit Fotos brauchen, erhöhen Sie die Chance anderer auf einen zügigen und vollständigen Download. Darum verkrümelt sich Ktorrent bei einem Klick auf den Fenster-Schließen-Button auch bloß in die Taskleiste und läuft im Hintergrund weiter. Schließen lässt sich die Anwendung über den Menüpunkt Datei / Beenden.

Die Redaktion meint

Bittorrent ist ein viel moderneres und verlässlicheres Protokoll als FTP, das nicht nur öffentliche Gelder bei den Servern der Universitäten einspart, sondern auch dem Downloader Vorteile bringt: Die Downloads sind sicher gegen Datenkorruption. In Ktorrent lässt sich bequem festlegen, wie viel Bandbreite zu einer bestimmten Tageszeit für das Surfen übrig bleibt.

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