Künstlerisch wertvoll

Einen durchwegs guten Eindruck machten die Grafikprogramme Krita und Karbon. Krita, das Bildbearbeitungsprogramm, kann mit 16 Bit Farbtiefe und dem CMYK-Farbformat umgehen – beides sind Funktionen, die Gimp schmerzlich vermissen lässt. Außerdem sind die Vektorgrafikwerkzeuge besser als in Gimp.

Das Vektorzeichenprogramm Krita kann zwar nicht mit dem verbreiteteren Inkscape mithalten. Wer dessen Funktionsfülle aber nicht braucht, kommt mit dem schlichten Krita leichter zurecht.

Die Redaktion meint

Die Textverabeitung Words wirkt auch nach stolzen 15 Jahren Entwicklung (Vorformen mitgerechnet) sehr unausgereift. Obwohl die anderen Komponenten im Test besser abschneiden, kann man Kalligra als Office-Suite daher leider kaum empfehlen.

Schade ist es dabei um den revolutionären rahmenbasierten Ansatz von Words, der durchaus das Potential hätte, die altbackene Schreibmaschinen-Metapher der anderen Textverabeitungen alt aussehen zu lassen.

Bewertung

2 von 5 Sternen

Darktable – Professionelle Fotoretusche-Software

Das anders als Photoshop nicht auf allgemeine Bildbearbeitung, sondern speziell auf das Optimieren von Digitalfotos getrimmte Lightroom von Adobe hat bei professionellen Fotografen viel Anklang gefunden. Das freie Programm Darktable spielt im Namen auf die Profi-Software an und kommt ihr auch in Punkto Qualität nahe.

Wie das schon vorgestellte Fotoxx [3] ist Darktable [4] kein Allzweck-Bildbearbeitungsprogramm, sondern eine Fotoretusche-Software – und zwar nach unserer Meinung die beste frei verfügbare. Das Programm wendet sich an Profis und Amateure mit hohen Ansprüchen. Dafür fordert das Programm von seinen Anwendern auch Geduld und Know-how.

Das zweite Linux-Fotoretusche-Programm mit mindestens semiprofessionellem Anspruch, Rawtherapee [5], ist ebenfalls sehr leistungsfähig. Darum fällt es schwer, zu entscheiden, welches von den beiden Programmen das bessere ist. Ausschlaggebend für die Bewertung von EasyLinux war letztlich ein Feature namens Zonensystem in Darktable.

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