Besser arbeiten mit KDE

KDE-Tipps

05.04.2013 KDE bietet mit dem Suchdienst Nepomuk einen "semantischen Desktop". Wir stellen die wichtigsten Nepomuk-Features vor, von denen auch Sie in Zukunft profitieren können. Daneben gibt es Tipps zu Konqueror, Kwallet und GTK-Programmen.

Tipp: Ressourcen-Hunger: Desktop-Suche abschalten

Bei schwacher Hardware mit wenig RAM, etwa virtuellen Maschinen, Tablets oder Netbooks, können Sie den Arbeitsspeicher dadurch entlasten, dass Sie den semantischen Desktop-Suchdienst Nepomuk ganz abschalten oder die Tätigkeit des Indizierers Strigi, der seit 2008 Bestandteil von Nepomuk ist, in vertretbare Schranken weisen. Der Datei-Indizierer ist für die Volltextsuche verantwortlich und findet Dateien nicht nur auf Basis ihres Namens, sondern auch anhand des Inhalts. Dabei reichern die so genannten Nepomuk-Semantikdienste den Datenbestand der internen Datenbank mit Kommentaren, Stichworten oder Bewertungen an, die Sie z. B. in Dolphin und anderen KDE-Anwendungen vergeben. Diese können Sie sichtbar machen, indem Sie in Dolphin die Seitenleiste Informationen einblenden (Abbildung 1).

Abbildung 1

Abbildung 1: Dolphins Seitenleiste "Informationen" macht Metadaten von Dateien schnell einsehbar.

Sämtliche Optionen zum Konfigurieren oder Ein-/Ausschalten von Nepomuk finden Sie in den KDE-Systemeinstellungen im Bereich Erscheinungsbild und Verhalten der Arbeitsfläche im Modul Desktopsuche. Im ersten Reiter Grundeinstellungen können Sie den Desktop-Suchdienst, den Indizierer für lokale Dateien und den E-Mail-Indizierer ein- oder ausschalten (Abbildung 2). Mit dem Häkchen bei Nepomuk-Semantik-Dienste aktivieren schalten Sie den Nepomuk-Dienst grundsätzlich ein oder aus. Entfernen Sie das Häkchen, graut KDE auch die beiden anderen Optionen aus, weil die dann zwangsläufig nicht zur Verfügung stehen. Datei- und E-Mail-Indizierer können Sie ansonsten auch voneinander unabhängig abschalten.

Abbildung 2

Abbildung 2: Hier schalten Sie den semantischen Desktop Nepomuk, sowie den Datei- oder E-Mail-Indizierer ein.

Tipp: Betriebszustand der Desktop-Suche

Bei aktiviertem Datei-Indizierer zeigt dieser direkt unter der betreffenden Option die möglichen "Betriebszustände" an. So bedeutet Der Datei-Indexer ist inaktiv, dass Nepomuk den Indizierungsdienst derzeit nicht ausführt, sondern auf einen "Anlass" für eine Aktualisierung wartet, etwa eine neu erstellte oder geänderte Datei. So ein Anlass kann auch ein zuvor angelegter Zeitplan sein.

Ist der Indizierer gerade aktiv, signalisiert er das mit Dateien im Ordner ... werden indiziert. Er analysiert also gerade Dateien im angegebenen Ordner. Mit Dateien für die Desktopsuche werden nach neuen Änderungen durchsucht signalisiert das Tool, dass es gerade eine wiederholte Prüfung nach neuen Dateien in allen festgelegten Ordnern ausführt. Diese Prüfung dient dem Auffinden von Dateien, die nicht über die reguläre Dateisystemüberwachung gefunden werden. Im Zustand Der Datei-Indexer ist ausgesetzt pausiert er: Der Fall tritt entweder ein, wenn Sie dies als Benutzer entsprechend veranlassen, oder automatisch, etwa bei zu wenig Festplattenspeicher oder im Energiesparmodus (von Net- und Notebooks). In diesen Fällen springt der Indizierer allerdings auch automatisch wieder an, sobald sich einer der Gründe geklärt hat, z. B. wieder ausreichend Arbeitsspeicher zur Verfügung steht.

Tipp: Datei-Indizierer konfigurieren

Im Reiter Indizierung können Sie durch Setzen der entsprechenden Häkchen steuern, welche Dokumenttypen neben normalen Dokumenttypen in den Index aufgenommen werden, etwa Bild-, Audio- oder Videodateien. Außerdem können Sie die Indizierung mit Hilfe des gleichnamigen Listenfeldes auf Wunsch auch auf Wechselmedien ausdehnen (Abbildung 3).

Abbildung 3

Abbildung 3: Auf Wunsch darf sich der Wirkungsbereich des Indizierers auch auf Wechselmedien erstrecken.

Tipp: Semantischen Desktop nutzen

Leider missverstehen viele Anwender die Funktionsweise von Nepomuk und reduzieren ihn auf die Funktion von Strigi, dem Datei-Indizierers. Nepomuk kann aber viel mehr und bildet die Basis des so genannten "sozial-semantischen Desktops", bei dem die Datei-Indizierung nur ein Nebenprodukt ist. Sinn und Zweck von Nepomuk ist es aber, auch Informationen in den Index aufnehmen zu können, die keine Entsprechung in Dateien haben. Sind Leistungsengpässe eher nicht Ihr Problem, machen Sie sich doch mit der Funktionsweise von Nepomuk vertraut und profitieren Sie von vielen Vorteilen.

Nepomuk macht die von zahlreichen KDE-Programmen unterstützte "Verschlagwortung" (auch Stichworte oder Tags genannt) systemweit verfügbar. So fließen die in einzelnen KDE-Programmen gespeicherten Stichworte in eine gemeinsame Basis für alle KDE-Anwendungen ein: Das ist die Virtuoso-Datenbank. Anstatt den semantischen Suchdienst wie oben beschrieben abzuschalten, setzen Sie jetzt den Haken bei Nepomuk-Semantik-Dienste aktivieren und bei Nepomuk-Datei-Indexer aktivieren. Nun können Sie im Reiter Indizierung festlegen, welche Dateitypen (normale Datei, Audio-, Video- oder Bilddatei) der Indizierer berücksichtigen soll (Abbildung 4). Mit einem Klick auf Erweitert können Sie unerwünschte Dateitypen explizit ausschließen.

Abbildung 4

Abbildung 4: Welche Dateitypen Nepomuk bearbeitet, können Sie festlegen.

Im letzten Reiter Erweiterte Einstellungen können Sie außerdem gezielt einstellen, wieviel Arbeitsspeicher Nepomuk maximal verwenden darf. Ein Verringern des Wertes geht zu Lasten der Suchgeschwindigkeit. Der Indizierer nimmt seine Arbeit auf, sobald Sie das zugehörige Häkchen setzen.

Tipp: Nepomuk-Steuerprogramm verfügbar machen

Haben Sie den Nepomuk-Suchdienst eingeschaltet, startet unmittelbar die erste Indizierung und erfasst auch die erwähnten Metadaten. Das kann beim ersten Mal durchaus länger dauern, allerdings wird die erste grundlegende Basis-Indexierung nur einmal durchgeführt. Der Systemabschnitt der KDE-Kontrollleiste informiert automatisch über Aktivitäten des Indizierers. Allerdings ist die Voreinstellung so, dass die Kontrollleiste den Nepomuk-Dienst betreffende Informationen automatisch, also nur dann anzeigt, wenn etwas passiert – z. B., wenn die erste Basis-Indexierung erledigt ist. Sie können die Einstellungen des Systemabschnittes der Kontrollleiste aber so abändern, dass dieser ein Icon anzeigt, über das Sie den Zustand des Suchdienstes jederzeit einsehen können.

Gehen Sie dazu wie folgt vor: Klicken Sie mit rechts in einen freien Bereich des Systemabschnitts, den Sie am rechten Rand der KDE-Kontrollleiste finden, wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Einstellungen für "Systemabschnitt der Kontrollleiste" und navigieren Sie hier zum Abschnitt Einträge. Ändern Sie dann beim Element Datei-Indizierung für die Desktopsuche im Listenfeld Sichtbarkeit die Voreinstellung Automatisch auf Immer sichtbar (Abbildung 5).

Abbildung 5

Abbildung 5: Sie können den Systemabschnitt der KDE-Kontrollleiste so einrichten, dass Sie den Nepomuk-Suchdienst von hier aus steuern können.

Die Kontrollleiste zeigt dann ab sofort im Systemabschnitt das Nepomuk-Symbol. Per Linksklick darauf öffnen Sie das Steuerprogramm für Nepomuk, das auch die Anzahl der aktuell erfassten Dateien anzeigt (Abbildung 6). Außerdem können Sie hier z. B. die Indizierung mit einem Klick auf die gleichnamige Schaltfläche aussetzen. Das Gleiche erreichen Sie auch etwas schneller über das Kontextmenü des Steuerprogramms, indem Sie mit rechts auf das Nepomuk-Symbol in der Kontrollleiste klicken. Allerdings heißt der Eintrag hier anders (Datei-Indizierung unterbrechen).

Abbildung 6

Abbildung 6: Das Nepomuk-Steuerprogramm können Sie über die Kontrollleiste aufrufen.

Tipp: Eigene Metadaten anlegen

Sobald der Indizierer erstmals alle bestehenden Metadaten erfasst und in die Nepomuk-Datenbank geschrieben hat, können Sie auch eigene Metadaten anlegen. So können Sie z. B. in Dolphin mit einem Klick auf Ansicht Seitenseitenleisten / Informationen oder mit [F11] rechts die Seitenleiste Informationen einblenden. Die zeigt zu jeder im Dateimanager gewählten Datei Stichwörter, Bewertungen und Kommentare an, falls es welche gibt. Sie können die Informationen auch selbst eingeben. Eine Bewertung vergeben Sie, indem Sie die Zahl der gewünschten (anfangs ausgegrauten) Sterne anklicken, die dann gelb werden.

Um ein Stichwort oder einen Kommentar einzugeben, klicken Sie auf den gleichnamigen Link. Die Sinn der Stichwörter ist, verschiedene Dateien zu einem bestimmten Thema gruppieren zu können. Kommentare dagegen gelten immer exklusiv für diese Datei.

Tipp: Metadaten auswählen

Welche Information Dolphin an dieser Stelle anzeigt, können Sie für jeden Dateityp (Text, Ordner, Bilder, Musik) getrennt festlegen, indem Sie im Bereich der Seitenleiste das Kontextmenü mit einem Rechtsklick aufrufen (Abbildung 7). Sie können die Stichwörter auch in Konqueror anzeigen und nutzen. Dazu müssen Sie den Menüpunkt Ansicht / Zusätzliche Informationen aufrufen und dann das Häkchen beim gewünschten Metadaten-Typ setzten. Stichwörter oder Kommentare erscheinen dann direkt unter der Datei.

Abbildung 7

Abbildung 7: Welche Informationen Dolphin in der Seitenleiste anzeigt, können Sie gezielt konfigurieren.

Tipp: Mit Nepomuk nach Dateien suchen

Sinn der ganzen Mühe um den semantischen Desktop ist letztendlich, dass Sie mit Dolphin auf sehr komfortable Weise suchen können. Möchten Sie z. B. ganz allgemein sämtliche Orte in Dateisystem, einschließlich der Kommentare, Stichworte und Bewertungen nach dem eingegeben Begriff durchsuchen, verwenden Sie das Suchfeld, dass Sie mit [Strg]+[F] oder per Klick auf das Fernglassymbol in der Symbolleiste einblenden.

Klicken Sie vor dem Abschicken der Suche oben rechts auf Mehr Optionen, können Sie die Suche exakter eingrenzen. Möchten Sie z. B. ausschließlich Bilder mit einer Bewertung von drei Sternen oder Bilder, die sich über Stichworte einer bestimmten Themengruppe zuordnen lassen, suchen, wechseln Sie von Dateiname (Voreinstellung) auf Inhalt und markieren dann darunter die gewünschten Suchoptionen. Ferner haben Sie durch Anklicken einer der beiden Schaltflächen Ab hier (Ordnername) und Überall die Möglichkeit, den Startpunkt der Suche festzulegen (Abbildung 8).

Abbildung 8

Abbildung 8: Die Suchfunktion in Dolphin nutzt die vom Indizierer angelegte Datenbank.

Tipp: Nepomuk in KDE-Version 4.10

Bei der aktuellen KDE-Version 4.10 hat der KDE-Entwickler Vishesh Handa den Datei-Indizierer Strigi entfernt und einen komplett neuen Ersatz geschrieben. Die Desktopsuche mit Nepomuk hat hier eine zusätzliche Verwaltungsoberfläche für Such-Tags erhalten, und ein neuer "Nepomuk Cleaner" gibt Ihnen die Möglichkeit, die Nepomuk-Datenbank aufzuräumen, wobei das Tool z. B. doppelte Metadateien oder leere Stichworte findet. Sie erreichen die neuen Nepomuk-Tools am einfachsten, indem Sie Nepomuk im Suchfeld des Kickoff-Startmenüs eingeben. KDE 4.9 verwendet noch Strigi. Die mit Erscheinen dieses Heftes verfügbaren Versionen OpenSuse 12.3 und Kubuntu 13.04 bringen dagegen KDE 4.10 mit.

Tipp: Konqueror Web-Kürzel verwenden

Trotz unbestreitbarer Vorteile von Chrome und Firefox spricht unter KDE auch Einiges dafür, Konqueror als Browser zu verwenden, zumindest gelegentlich oder wenn Sie Konqueror ohnehin als Dateimanager benutzen. Einer der Gründe für das Surfen mit Konqueror sind die so genannten Web-Kürzel. Geben Sie etwa wp: easy linux in der Eingabezeile von Konqueror ein, ruft Konqueror automatisch die Wikipedia-Seite auf und startet dort eine Suche mit dem Suchbegriff "easy linux".

Weitere nützliche Web-Kürzel sind etwa gg für Google und ggi für die Google-Bildersuche (Google Images). Eine vollständige Liste der verfügbaren Web-Kürzel finden Sie über Einstellungen / Konqueror einrichten im Bereich Surfen im Internet. Klicken Sie hier auf Web-Kürzel. Sie können Web-Kürzel generell aktivieren oder deaktivieren oder jedes gewünschte Web-Kürzel durch Setzen des Häkchens zur einem bevorzugten Web-Kürzel machen. Aktivieren Sie dann oben die Option Nur bevorzugte Web-Kürzel verwenden, stehen auch nur diese zur Verfügung. Außerdem können Sie das Verhalten jedes Kürzels mit einem Klick auf Ändern anpassen.

Tipp: GTK-Anwendungen unter KDE

Viele KDE-Anwender nutzen auch unter KDE populäre GTK-Anwendungen, wie etwa Firefox, Thunderbird, Gimp oder LibreOffice. Die unterscheiden sich ohne weitere Anpassungen optisch deutlich von KDE-Anwendungen. Insbesondere Linux-Einsteiger erwarten aber, dass alle Anwendungen in einen einheitlichen Look & Feel erscheinen. Kubuntu und OpenSuse lösen das Problem, indem Sie standardmäßig das Paket oxygen-gtk installieren. Das Oxygen-Team ist innerhalb des KDE-Projekts für ein einheitliches Aussehen des Desktops verantwortlich. Das oxygen-gtk-Paket passt Icons, Themes und Farbschemata von GTK-Anwendungen an den KDE-Desktop an.

Ähnliche Möglichkeiten gab es auch vorher schon, mit denen waren die KDE-Entwickler aber nicht zufrieden. Sollten auch bei Ihnen GTK-Anwendungen anders aussehen, prüfen Sie, ob das Paket oxygen-gtk installiert ist, und holen das, falls nötig, mit der Paketverwaltung nach. Danach schauen Sie in den KDE-Systemeinstellungen im Bereich Allgemeines Erscheinungsbild und Verhalten mit einem Klick auf Erscheinungsbild von Anwendungen im Modul GTK+-Stile und Schriftarten nach, ob auch der GTK-Stil auf oxygen-gtk steht, und ändern ihn, falls das nicht der Fall ist (Abbildung 9).

Abbildung 9

Abbildung 9: Mit dem Paket "oxygen-gtk" erscheinen GTK-Anwendungen im KDE-Look.

Es gibt noch andere Möglichkeiten, das Erscheinungsbild von GTK-Anwendungen an KDE anzupassen. Unter OpenSuse können Sie alternativ auch das Paket oxygen-molekule verwenden, das ebenfalls ein speziell auf KDE-Anwendungen gemünztes GTK-Theme ist. Eine einheitliche Oberfläche verspricht auch das Installieren des qtcurve-Themes, das es z. B. für OpenSuse in beiden Geschmacksrichtungen, also "GTK im KDE-Look" und "KDE 4 im GTK-Look" gibt.

Das "Modden" von GTK-Anwendungen funktioniert aber nur mit Programmen, die das Anpassen ihrer Ressourcen erlauben. Ein Klassiker unter den weit verbreiteten Tools, die sich gegen solche Anpassungen sperren, ist etwa der Adobe Reader.

Tipp: Kwallet-Passwort zurücksetzen

Kwallet heißt die digitale Brieftasche des KDE-Desktops. Sie verwaltet Kennwörter und ist ein Single-Sign-on-Dienst. Haben Sie Ihr Passwort für die digitale Brieftasche vergessen, wird Sie z. B. Chrome oder ein anderes Programm, das Passwörter darin speichert, unablässig mit einer Dialogbox belästigen, die zur Eingabe des Kwallet-Passworts auffordert.

Sie können das Passwort nicht anzeigen lassen, sondern nur zurücksetzen und sich dann ein neues überlegen. Allerdings gehen dabei auch sämtliche von Kwallet verwalteten Passwörter verloren, so dass Sie nach dem Zurücksetzen an zahlreichen anderen Stellen Ihre jeweiligen Passwörter erneut eingeben müssen. Zum Zurücksetzen von Kwallet müssen Sie nur den Ordner kdewallet im unsichtbaren Unterverzeichnis .kde/share/apps/ Ihres Home-Verzeichnisses löschen.

Tipp: KDE-Ressourcen-Hunger reduzieren

Um KDE seinen Ressourcen-Hunger abzugewöhnen, deaktivieren Sie Desktopeffekte, allen voran Animationen oder die oben beschriebene Desktopsuche. Die Maßnahme spart erheblich Arbeitsspeicher und CPU-Zeit. Zum Deaktivierten der Animationen klicken Sie in den KDE-Systemeinstellungen im Bereich Allgemeines Erscheinungsbild und Verhalten auf Erscheinungsbild von Anwendungen und wählen dort das Modul Stil. Klicken Sie dann rechts neben dem Listenauswahlfeld Stil der Bedienelemente auf Einrichten. Im erscheinenden Dialog deaktivieren Sie das Häkchen bei Animationen aktivieren (Abbildung 10).

Abbildung 10

Abbildung 10: Animationen zu deaktivieren, spart erheblich Arbeitsspeicher.

Bleiben Sie im Modul Stile und wechseln Sie zum Reiter Feineinstellungen. Hier haben Sie beim Listenauswahlfeld Grafische Effekte die Möglichkeit, eine Voreinstellung auszuwählen, die zu Ihrem Prozessor und der verwendeten Bildschirmauslösung passt. KDE stellt den Wert normalerweise automatisch ein. Möchten Sie dennoch die kleinstmögliche "Beanspruchung" erzwingen, wählen Sie den Eintrag Niedrige Bildschirmauslösung und langsamer Prozessor (Abbildung 11).

Abbildung 11

Abbildung 11: Auch die Auswahl des richtigen CPU-Typs spart CPU-Zeit.

Sie können die Desktopeffekte auch ganz oder selektiv deaktivieren. Da KDE 4 Arbeitsflächeneffekte standardmäßig verwendet, wenn ein passender 3-D-Treiber installiert ist, prüfen Sie dazu, ob in den KDE-Systemeinstellungen im Bereich Erscheinungsbild und Verhalten der Arbeitsfläche bei Arbeitsflächen-Effekte im Reiter Allgemein das Häkchen bei Arbeitsflächeneffekte beim Start aktivieren gesetzt ist, und deaktivieren die Funktion. Entfernen Sie außerdem die beiden Häkchen unter Einfache Effekt-Einrichtung.

Tipp: Nicht unterstütze KDE-Effekte finden

Mit [Alt]+[Shift]+[F12] können Sie Arbeitsflächeneffekte zur Laufzeit ein- oder ausschalten. Ist die Funktion deaktiviert, zeigt KDE beim Aktivieren der Arbeitsflächeneffekte automatisch an, welche von ihnen nicht funktionieren. (Abbildung 12)

Abbildung 12

Abbildung 12: KDE zeigt automatisch an, welche Arbeitsflächeneffekte nicht funktionieren.

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