Moneyplex

Der nächste Proband im Test ist das von der Frankfurter Firma Matrica hergestellte Moneyplex [3]. Um es gleich vorweg zu nehmen: Moneyplex war die mit Abstand beste Software im Test. Das hat mehrere Gründe, einerseits die sehr gut funktionierende Installationsroutine, andererseits auch, dass das Programm mit umfassenden Assistenten ausgestattet ist, die den Weg vom ersten Einlegen der CD bis zur lauffähigen Kontoverwaltung insgesamt sehr angenehm gestalten.

Moneyplex kommt in vier Versionen daher; neben der "normalen" Variante stehen auch eine Pro- und eine Business-Variante zur Verfügung. Außerdem gibt es die Free&Easy-Version, die lediglich einen abgespeckten Funktionsumfang bietet. Für welche Variante Sie sich entscheiden, hängt in den meisten Fällen wohl vorrangig vom Preis ab – die Gratisvariante kann nur wenig, die normale Version bringt alle für Endanwender wichtigen Funktionen mit und unterscheidet sich von der Pro- sowie der Business-Version vor allem dadurch, dass sie keine Depotverwaltung und keinen DTAUS-kompatiblen Datenexport bietet. Moneyplex 12 für Linux kostet 49,90 Euro und ist damit der teuerste Vertreter im Test. (Die Pro-Version kommt auf 59,90 Euro, und die Business-Version kostet 139,90 Euro.)

Die Moneyplex-Installation

Was bei allen Versionen gleich ist, ist die einfache Installation: Nach dem Einlegen der CD, die der Hersteller liefert, erscheint auf Linux-Systemen zunächst ein Dateimanagerfenster, in dem sich per Klick der Moneyplex-Installer starten lässt. Was nun folgt, erinnert eher an die typische Installation eines Windows-Programms als an eine Linux-Anwendung. Das liegt wohl daran, dass Moneyplex auch für Windows verfügbar ist. Der Linux-Installer gleicht seinem Windows-Kollegen jedenfalls fast vollständig und führt Sie als Anwender ganz nebenbei sehr komfortabel durch alle Schritte, die für die Moneyplex-Einrichtung nötig sind. Schließlich landet Moneyplex selbst im Unterordner moneyplex in Ihrem Home-Verzeichnis. Schade ist, dass nach der Installation weder auf aktuellen OpenSuse-Versionen noch unter Kubuntu ein Menüeintrag für Moneyplex im K-Menü vorhanden war; dieser ließ sich jedoch leicht nachrüsten.

Nach dem Programmstart geht die Arbeit mit Assistenten unmittelbar weiter, denn Moneyplex lässt Sie auch bei der grundlegenden Einrichtung eines Kontos nicht allein. Zunächst fordert der Installer Sie auf, einen neuen Klienten in der internen Moneyplex-Datenbank anzulegen: Das Programm lässt sich auch von mehreren Benutzern verwenden, ohne dass diese Zugriff auf die Konten anderer Nutzer hätten.

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