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© Alena Yakusheva, 123RF

Virtuelles Duell

VirtualBox 4.2.4 gegen VMware Workstation 9

28.12.2012 Wenn Sie Windows-Programme unter Linux verwenden wollen, ist Virtualisierung noch immer die einzige hundertprozentige Lösung: Dabei installieren Sie Windows in einem virtuellen Computer. Wir haben die aktuellen Versionen von VirtualBox und VMware Workstation verglichen.

Oft gelingt der Umstieg von Windows auf Linux nur halb, weil einige der lieb gewonnenen Anwendungen von Windows nicht als Linux-Versionen verfügbar sind. Wer weder ständig hin und her booten noch einen zweiten Rechner für Linux kaufen möchte, sucht bald nach einer Möglichkeit, die Windows-Programme unter Linux zum Laufen zu bekommen. Das geht mit Virtualisierungsprogrammen, die man oft "PC-Emulatoren" nennt, auch wenn der Begriff technisch nicht korrekt ist, denn Programme dieser Kategorie emulieren nicht die komplette Hardware eines Computers.

VMware Workstation [1] war das erste Programm dieser Art, VirtualBox [2] kam erst einige Jahre später auf den Markt. Die beiden Kontrahenten unterscheiden sich in zwei wichtigen Kriterien: Das VMware-Produkt kostet 222 Euro und ist nicht quelloffen; VirtualBox hingegen ist ein Open-Source-Programm und kostenlos. Ergänzend zur freien GPL-Software gibt es noch eine kommerzielle und proprietäre Ergänzung, die Privatanwender aber auch umsonst verwenden dürfen.

Die aktuellen Versionen, VMware Workstation 9 und VirtualBox 4.2.4, wurden in den letzten Monaten veröffentlicht, und beide unterstützen u. a. das neue Windows 8 als Gastbetriebssystem.

Wir haben beide Produkte unter OpenSuse 12.2 installiert und eine virtuelle Maschine mit Windows 8 eingerichtet. Unser Test zeigt die Unterschiede.

Installation

VirtualBox findet sich als Open-Source-Anwendung zwar in den Repositories der Distributionen, doch die aktuellste Version gibt es dort meist nicht. Darum lohnt sich ein Download von der Webseite: Dort gibt es passende Pakete für zahlreiche Linux-Distributionen, die sich einfach über die Paketverwaltung einspielen lassen.

Wenn das Host-Betriebssystem (der "Gastgeber") ein

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