Gnome-Tipps
Tipps und Tricks zu Gnome
Tipp: Dateien aus Nautilus verschicken
Der Gnome-Dateimanager arbeitet mit dem Mailprogramm Evolution und dem Instant Messenger Empathy zusammen. Unter Ubuntu und OpenSuse sorgt das Paket nautilus-sendto dafür, dass der Austausch reibungslos klappt. Normalerweise ist das Paket installiert – falls nicht, spielen Sie es über den Paketmanager nachträglich ein. Klicken Sie danach mit der rechten Maustaste auf eine Datei oder einen Ordner im Dateimanager und wählen Sie aus dem Kontextmenü den Eintrag Senden an.
Im folgenden Dialogfenster wählen Sie aus dem Drop-down-Menü Senden als aus, ob Sie die Daten als Mailanhang oder Sofortnachricht verschicken möchten. Danach tragen Sie im Feld Senden an die Mailadresse ein oder suchen einen Empathy-Kontakt aus. Im unteren Teil des Dialogfensters entscheiden Sie noch, ob Sie den Anhang komprimieren und als zip-, tar.gz- oder tar.bz2-Archiv verpacken, dann schickt ein Klick auf Senden das Ganze auf die Reise.
Tipp: Evolution als RSS-Reader einrichten
Manche Anwender bevorzugen es, viele Funktionen in einer einzigen Anwendung unterzubringen. Mit einem Evolution-Plug-in verwandeln Sie das Mailprogramm schnell in einen RSS-Feedreader. Unter OpenSuse installieren Sie das Paket evolution-plugin-rss, unter Ubuntu heißt es evolution-rss. Nach einem Neustart des Mailprogramms öffnen Sie über Bearbeiten / Einstellungen zunächst den Konfigurationsdialog. Blättern Sie dann in der linken Leiste nach unten bis zum Eintrag News und Blogs.
Wenn Sie im rechten Bereich auf Hinzufügen klicken, öffnet sich ein kleines Dialogfenster, in das Sie neben Feed URL die Adresse des RSS-Feeds eintragen. Ein Klick auf Advanced Options eröffnet Möglichkeiten zum Feintuning, unter anderem zur Anzeige, zum Aktualisierungsintervall und zur Aufbewahrung der Artikel. Über die Schaltfläche OK schließen Sie die Einrichtung ab. Evolution zeigt die RSS-Feeds im Hauptfenster auf der linken Seite in der Abteilung Auf diesem Rechner an. Rechts erscheinen die vollständigen Artikel (Abbildung 6).



