Software

Neue Software

Im Quartalsrhythmus erscheinen viele Programme in neuer Version. Eine Auswahl stellen wir regelmäßig vor. Auf der Heft-DVD finden Sie die passenden Pakete und Installationshinweise. (Teil 2/2)

LiVES – Videoeditor (nicht nur) für Performance-Künstler

Der in Ausgabe 3/2012 vorgestellte Videoeditor Kdenlive [1] bestach durch eine ausgefeilte Benutzeroberfläche. Das kann man von LiVES [2], einem Programm mit vergleichbarem Leistungsumfang, nicht behaupten. Dennoch bietet das Tool so viele nützliche Funktionen, dass sich ein Blick darauf lohnt.

Nutzloses Bling Bling: Zwischen dem oberen Fensterdrittel und dem Hauptwerkzeug eines jeden Videoeditors, der Zeitleiste, liegt ein bunter, aber funktionsloser symbolischer Videostreifen mit den Buchstaben "LIVES". Das untere Drittel des Fensters belegt ein Textfenster mit Log-Meldungen, die im Fehlerfall nützlich sein mögen, jedoch allzu sehr von der Arbeit ablenken (Abbildung #).

Abb. #: Ein Klick auf "Expanded View" befreit das LiVES-Fenster von gleichermaßen störenden wie nutzlosen Fensterabschnitten.

Ein Klick auf den Button Expanded View oder [D] verbirgt den Videostreifen und das Textfenster; damit wirkt die Programmoberfläche deutlich aufgeräumter.

LiVES benötigt den Videoabspielprogramm Mplayer, den das Paket aber automatisch als Abhängigkeit von der Heft-DVD mit installiert. Um alle Effekte nutzen zu können, richten Sie noch das Plugin-Paket mit dem eigentümlichen Namen "frei0r" ein.

Zwei Seelen

Beim Start fragt das Programm nach einem Verzeichnis für temporäre Dateien, die schnell auf etliche GByte anwachsen. Bei der folgenden Frage nach dem Audiosystem ist für die meisten Benutzer pulse audio player die richtige Wahl. Als letzten Schritt entscheiden Sie, ob LiVES im Single-Track-Modus (Clip Edit) oder als Multitrack-Editor starten soll. Sie dürfen nach dem Start jederzeit zwischen den Programmzuständen umschalten.

Im Single-Track-Modus beschneiden Sie einzelne Videodateien, im Multitrack-Modus montieren Sie mehrere Video- und Auditracks zu einem Clip zusammen. Das Programm bringt etwa 15 Übergangseffekte für das Ein- und Ausblenden und 90 normale Videoeffekte mit. Ein Colorselect-Filter, mit dem sich die Aufnahme eines Nachrichtensprechers vor einer blauen Wand in eine beliebige Kulisse montieren lässt, ist allerdings nicht dabei.

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