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Rekonq – Leichtgewichtiger KDE-Browser

Der KDE-Browser Konqueror hat mit Rekonq einen würdigen Nachfolger bekommen. Umsteiger vom verbreitetsten Linux-Browser schätzen ihn schon wegen seiner vielen Ähnlichkeiten.

Es gibt gute Gründe dafür, warum Firefox unter Linux bei der Anwendergunst den ersten Platz erobern konnte: Der Browser von Mozilla bietet den größten Funktionsumfang, zeigt auch Seiten, die aktuelle Internettechnologien nutzen, korrekt an und ist last but not least mit unzähligen Add-ons erweiterbar. Doch die vielen Features und die Erweiterbarkeit schlagen sich bei den Anforderungen an die Rechnerressourcen nieder.

Schlank und rank

Auf älteren Rechnern oder Notebooks verwendeten KDE-Anwender daher früher gern den KDE-eigenen Browser Konqueror, der die Seiten schneller anzeigt und weniger Arbeitsspeicher belegt. Doch Konqueror hinkt inzwischen der Entwicklung des Internets hinterher und zeigt viele Seiten nicht mehr korrekt an.

Brandaktuell ist dagegen der noch junge KDE-Browser Rekonq (Abbildung #) [1]. Er nutzt wie Googles Browser Chrome als Anzeige-Engine das leistungsfähige Modul Webkit, integriert sich aber wie Konqueror und anders als Chrome perfekt in die KDE-Desktopumgebung. Das gilt sowohl für den Style der Oberfläche als auch alle Dialogfelder. Im Vergleich mit Firefox hält er sich außerdem bei den Anforderungen an den Computer zurück.

Abb. #: Rekonq kombiniert eine in etlichen Punkten an Firefox angelehnte Benutzeroberfläche mit der schlanken, aber leistungsfähigen HTML-Rendering-Engine Webkit. Er zeigt auch komplexe Webseiten korrekt an, braucht aber dennoch viel weniger Speicher als Firefox.

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