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Mehr als üblich
Vor dem Kopieren oder Verschieben öffnet Sunflower ein Dialogfeld, im dem Sie bestimmen, ob die Dateien das Änderungsdatum der Ausgangsdatei erben oder ob der Zeitstempel den Zeitpunkt des Kopierens widerspiegelt. Auch ob der Benutzer erhalten bleibt, oder ob die neuen Dateien dem den Kopiervorgang ausführenden Benutzer zugeordnet wird, dürfen Sie festlegen.
Die Software bringt daneben ein Tool zum Umbenennen von Dateien mit, das ein wenig dem in Ausgabe 02/2012 vorgestellten Krename ähnelt: Damit lassen sich mehreren Dateien gleichmäßig aufsteigende Zähler oder Namenspräfixe und -sufixe zuweisen. Sunflower vereinheitlicht auf Wunsch auch Klein- und Großschreibung oder schreibt Werte aus den Tags von Musikdateien in den Dateinamen.
Konsole in der GUI
Wer sich an die Konsole wagt, wird sich über die Kommandozeile am unteren Fensterrand freuen, die Shell-Befehle im Verzeichnis des gerade aktiven Unterfensters ausführt. Ein Klick auf das schwarze Icon in der Kopfzeile öffnet ein Konsolenfenster im aktiven Verzeichnis. Wer häufig bestimmte Konsolenbefehle ausführt, definiert selbst Einträge im Menü Befehle, zum Beispiel rm *.*~, das die Backupdateien mancher Texteditoren löscht. Da das Programm die Kommandos ohne Rückfrage ausführt, ist allerdings bei Löschbefehlen Vorsicht geboten.
Die Suchfunktion kennt die Steuerzeichen * für beliebige Zeichenfolgen, ? für genau ein Zeichen. Eckigen Klammern kennzeichnen Alternativen, [abc] steht also für "entweder a oder b oder c". Dankenswerter Weise listet der Dialog diese Sonderzeichen direkt neben dem Eingabefeld auf.



