Dies ist der frei verfügbare Teil der Software-News. Weitere fünf Programme finden Sie in der gedruckten Ausgabe.
Blender – leistungsfähiges freies 3D-Programm
Das 3D-Programm Blender bleibt trotz seiner neu gestalteten Benutzeroberfläche ein hochkomplexes Programm, dessen beeindruckenden Funktionsumfang nur Profis voll ausloten. Doch das Lebkuchenmann-Tutorial aus der Blender-Dokumentation vermittelt auch Einsteigern einen ersten Eindruck, wie in Hollywood Filmszenen auf dem Computer entstehen.
Blender [1] ist die führende freie 3D-Rendering- und Animationssoftware. Der Begriff "Rendern" meint das Erzeugen realistischer Abbildungen von computergenerierten räumlichen Objekten. Damit diese wie Fotos aus der Realität wirken, simuliert die Software Licht und Schatten. Moderne Renderer, die nach dem Raytracing-Verfahren ("Lichtstrahlenverfolgungsverfahren") arbeiten, simulieren auch Spiegelungen und Lichtbrechungen in durchsichtigen Gegenständen.
Maschinenwelten
Was Blender (Abbildung #) leistet, demonstriert das jüngste OpenMovie-Projekt Tears of Steel [2], das reale Schauspieler in einer vollständig in Blender simulierte Welt aus surrealen Maschinen einbindet. Dass derartig komplexe cineastische Effekte nur mit riesigem Aufwand zu erzeugen sind, zeigt sich schon daran, dass computergenerierte Welten in Hollywood-Produktionen meist mehr Geld kosten, als aufwändige Kulissenbauten aus Holz und Stahl.
Die einstmals unübersichtliche Oberfläche des Programms überarbeiteten die Entwickler allerdings ab Version 2.50 (Ende 2009 als Alpha-Version) gründlich. Seit Version 2.60 (Oktober 2011) gelten die Neuerungen als stabil. Fast noch wichtiger: Inzwischen ist die Dokumentation [3] für die neu gestaltete GUI umgeschrieben.



