Kubuntu, das Ubuntu mit dem KDE-Desktop, wurde lange Zeit von Canonical finanziert, ist aber inzwischen eine rein Community-basierte Distribution. Jonathan Riddell – inzwischen von der deutschen Firma Blue Systems bezahlt – tauchte dennoch wie gewohnt auf dem Ubuntu-Entwicklertreffen in Kopenhagen auf. Im Konferenzhotel stand auch, deutlich sichtbar, ein Kubuntu-Aufsteller und machte klar: Mit Kubuntu ist auch in Zukunft zu rechnen.
Und Kubuntu wächst: Nachdem die 700-MByte-Schranke gefallen ist und die Distribution nicht mehr auf eine CD passt, haben die Entwickler zugeschlagen und gleich ein paar neue Programme in Kubuntu 12.10 integriert, die wir weiter unten vorstellen. Zunächst sollen aber einige Änderungen unter der Haube zur Sprache kommen. Dazu gehört der Kernel 3.5.4, der auf dem offiziellen Kernel 3.5 basiert, aber einige Ubuntu-spezifische Änderungen mitbringt. Auch am Installer von Kubuntu 12.10 haben die Entwickler gefeilt, auch wenn dieser – anders als bei Ubuntu 12.10 – nur indirekt eine Option zum Verschlüsseln der Festplatte mitbringt: über LVM (Abbildung 1).
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