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Linux-Tipps

Kniffe, die Sie kennen sollten

Tipp: Firefox: Tab-Vorschau löschen

Firefox bringt seit einiger Zeit ein neues Feature mit – die Tab-Vorschau. Rufen Sie einen neuen, leeren Tab auf (zum Beispiel über [Strg]+[T]), erscheinen lauter kleine Fenster, welche die zuletzt besuchten und am häufigsten besuchten Webseiten anzeigen – so kommen Sie schnell auf Ihre Lieblingsseiten. Diese Tabs lassen sich individuell schließen und verschieben, verursachen mitunter aber auch ungeahnte Probleme.

Den Grund, sich mit der Tab-Vorschau zu beschäftigen, lieferte eine Freundin. Sie arbeitete an einem (seriösen) Vortrag zum Thema Sexualität und recherchierte dafür im Internet. Als Firefox-Nutzerin fühlte sie sich im Büro danach etwas unwohl, da in der Tab-Vorschau (Abbildung 6) plötzlich diverse explizite Abbildungen zu ihrem Recherchethema auftauchten. Da sie keinen einfachen Weg fand, um die Tabs zu entfernen oder neu zu belegen (möglicherweise handelte es sich um eine frühere Firefox-Variante), erkundigte sie sich bei mir, wie sich die Tabs löschen lassen.

Abbildung 6

Abbildung 6: Es gibt mehrere potenzielle Gründe, aus denen man die Tab-Vorschau in Firefox abschalten will.

Es gibt aber noch einen anderen Grund, die Tab-Übersicht zu deaktivieren. Diesen lieferte der Kollege Hans-Georg Eßer: Bei ihm wurde Firefox "extrem langsam", wenn er ein paar Stunden lang mit 30 bis 40 offenen Tabs arbeitete. Das führte zu Verzögerungen bei der URL-Eingabe sowie zu Ladehemmungen beim Seitenaufbau.

Beide Probleme lösen Sie, indem Sie die Tab-Vorschau deaktivieren, und zwar mit Hilfe der folgenden Schritte:

  1. Geben Sie about:config in die URL-Leiste ein und leisten Sie – per Mausklick – einen heiligen Schwur, dass Sie vorsichtig mit den Einstellungen umgehen.
  2. Tippen Sie newtab in die Suchleiste ein und ändern Sie den Wert des Eintrags browser.newtabpage.enabled per Doppelklick von true zu false.
  3. Alternativ stellen Sie neben dem Eintrag browser.newtab.url eine andere Webseite ein, die erscheint, sobald Sie einen neuen Tab aufrufen, etwa http://www.google.de.

Nach dem Schließen des Konfigurationsfensters drücken Sie [Strg]+[T], um das Feature zu testen (oder Sie rufen 30 bis 40 Tabs auf und warten ein paar Stunden).

Tipp: Firefox: Fehler finden

Gelegentlich zickt Firefox böse herum, und Sie beißen aus Frust über die Entwickler in die Tischplatte. Häufig sind diese jedoch völlig unschuldig an der Misere, weil Erweiterungen von Drittanbietern die Firefox-Probleme verursachen. Doch wie finden Sie nun den Grund des Problems, ohne den Debugger anzuwerfen?

Ganz einfach: Indem Sie Firefox mit einem Zusatzparameter von der Kommandozeile aus starten. Rufen Sie über Anwendungen / System eine Konsole auf und geben Sie dann

firefox -safe-mode

ein, ruft das den Browser gänzlich ohne Add-ons auf. In einem Fenster klicken Sie dazu auf Start in Safe Mode (Abbildung 7). Drücken Sie hier nicht Reset Firefox, sonst legt Firefox gleich ein komplett neues Profil an (sichert aber das bisherige zumindest).

Abbildung 7

Abbildung 7: Mit Hilfe eines Trial-and-Error-Verfahrens testen Sie, ob die Add-ons die Probleme von Firefox verursachen.

Schauen Sie nun, ob der bemerkte Fehler weiterhin auftritt. Ist das der Fall, liegt das Problem offenbar bei Firefox, und Sie können einen Bug melden [2]. Ist er verschwunden, ist vermutlich ein Add-on verantwortlich, und Sie rufen Firefox wieder im normalen Modus auf. In diesem testen Sie, welche Erweiterung das Problem womöglich verursacht. Über Extras / Add-ons gelangen Sie zur Liste mit Ihren installierten Erweiterungen, die Sie peu à peu deaktivieren. Sie starten Firefox dann jedes Mal neu und prüfen, ob das Problem weiterhin besteht. Auf diese Weise kreisen Sie es ein und setzen schließlich die problematische Erweiterung außer Betrieb.

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