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Linux-Tipps

Kniffe, die Sie kennen sollten

Tipp: Shutter: Vollautomatische Aufnahmen

Die mit Abstand beste Software, um unter Linux Screenshots zu erstellen, ist nach wie vor Shutter. Es beherrscht wahnsinnig viele Zusatzfunktionen, über die Sie Aufnahmen bearbeiten. Das tun sie aus einem Shutter-Fenster heraus, das jeweils nach der Aufnahme eines Bildschirmfotos erscheint.

Dieses Verhalten ist jedoch nicht immer erwünscht. Wollen Sie eine Serie von Aktionen auf dem Desktop aufnehmen, ohne ständig Shutters Fenster zu sehen, sorgen Sie dafür, dass Shutter die Bilder automatisch nach einem bestimmten Schema benennt und dann lokal ablegt.

Dazu rufen Sie über Bearbeiten / Preferences die Einstellungen auf und klicken darin auf den Reiter Verhalten. Entfernen Sie das Häkchen neben Anwendungsfenster nach der Aufnahme anzeigen und schließen Sie das Fenster.

Allerdings ergibt sich nun ein zweites Problem: Im Ordner Bilder, in dem Shutter die Aufnahmen standardmäßig ablegt, stapeln sich bald Screenshots mit ähnlichen Namen. Schießen Sie eine Serie von Bildschirmfotos, haben Sie die Möglichkeit, deren Titel im Voraus festzulegen. Dazu wechseln Sie in den Einstellungen zum Reiter Allgemein, wo Sie ein Textfeld mit dem Eintrag

$name_%NNN

vorfinden. Shutter füllt die Variable $name gewöhnlich mit dem Namen eines Fensters und hängt dann eine dreistellige, fortlaufende Nummer an das Ende. Löschen Sie die Variable $name und setzen Sie einen eigenen Namen ein (etwa gimp_workshop), landen die Bilder mit neuen Namen (etwa gimp_workshop_001) im Verzeichnis.

Tipp: Shutter: Bildelemente verpixeln

Mitunter möchten Sie, dass Betrachter bestimmte Elemente eines Bilds nicht erkennen. Schicken Sie zum Beispiel einen Kontoauszug an das Finanzamt, wollen Sie womöglich nur eine bestimmte Ausgabe offenlegen. Das so genannte Verpixeln kennen Sie vielleicht von unkenntlich gemachten Gesichtern in Zeitschriften und von einigen Immobilien in Google Street View. Um Bilder selbst zu verpixeln, benötigen Sie keine besonderen Gimp-Kenntnisse – das erledigt Shutter auch.

Haben Sie – wie im letzten Tipp beschrieben – das Anwendungsfenster von Shutter nach einem Screenshot verschwinden lassen, stellen Sie nun die vorherige Einstellung wieder her, denn jetzt brauchen Sie das Fenster. Alternativ wählen Sie im Dateimanager das Foto aus, das Sie verpixeln wollen, klicken es mit der rechten Maustaste an und wählen Öffnen mit / Shutter. Es taucht dann im Shutter-Fenster auf, und Sie wählen Bearbeiten, was Sie in einen Bearbeitungsmodus befördert.

Hier wählen Sie aus der vertikalen Symbolleiste auf der linken Seite das Verpixeln-Icon. Sie identifizieren es über seinen Tooltipp, der erscheint, wenn Sie den Mauszeiger über die Icons bewegen. Nun ziehen Sie einfach mit gedrückter linker Maustaste ein Quadrat über dem Bereich auf, den Sie verpixeln wollen – im Beispiel haben wir Teile des Splash Screens von KDE unkenntlich gemacht (Abbildung 3). Über den Button Save speichern Sie die Änderungen im Bild.

Abbildung 3

Abbildung 3: Gepixelter Splash Screen von KDE: Mit Shutter können Sie Bereiche eines Bilds verpixeln.

Die Wahl dieses Motivs war – ehrlich gesagt – keine Absicht, sondern resultiert aus einem Fehler der Software: Momentan leidet Shutter an einem Bug und arbeitet nicht mit den (oder zumindest mit einigen) proprietären ATI-Treibern zusammen. In diesem Fall fotografiert das Tool lediglich die Hintergrundebene des Desktops. Betrifft Sie das Problem, sollten Sie weiterhin Ksnapshot verwenden, das eine gute – wenn auch funktionsärmere – Alternative zu Shutter abgibt.

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