Fazit

Stunt Rally legt den Fokus weniger auf eine realistische Rallye-Simulation, denn auf ein unkompliziertes Fahrerlebnis (Abbildung 6). Besonders viel Spaß macht die Split-Screen-Fassung – vorausgesetzt, man findet weitere Mitspieler und besitzt genügend Gamepads zur Steuerung. Für ein kostenloses Rennspiel sieht die bonbonbunte Grafik extrem schick aus, im Gegenzug verlangt sie aber auch eine Menge Rechenleistung. Viele Effekte gibt es zudem nur, wenn die Grafikkarte diese unterstützt.

Abbildung 6: Nicht ganz realistisch: Unfälle hinterlassen an den Autos keine Spuren.

Die vielen mitgelieferten Rennstrecken sind abwechslungsreich und herausfordernd gestaltet. Einsteiger benötigen allerdings eine Weile, bis sie die recht leicht ausbrechenden Boliden unter Kontrolle haben. Stunt Rally selbst ist zudem wenig abwechslungsreich, man versucht einfach nur, auf allen Strecken die schnellsten Zeiten herauszufahren – darüber können auch die verschiedenen Meisterschaften nicht hinweg täuschen.

Die teilweise etwas verrückten Streckenelemente erinnern an TrackMania [3] oder den Klassiker Stunts [4]. Wem das zu unrealistisch ist, der kann sich auch ganz auf die Standardkurse konzentrieren. Der Streckeneditor ist eine nette Beigabe, die Einarbeitung erfordert allerdings viel Geduld und Experimentierfreudigkeit.

Die Macher von Stunt Rally arbeiten übrigens emsig an ihrem Spiel weiter, bügeln Fehler aus und fügen weitere Rennstrecken und Fahrzeuge hinzu. Es lohnt daher, gelegentlich auf ihrer Homepage nach einer neuen Version Ausschau zu halten [1].

Stunt Rally

Bezugsquelle: http://code.google.com/p/vdrift-ogre/
Entwickler: Stunt-Rally-Projekt
Lizenz: GNU GPL v3
Preis: kostenlos
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3-D-Grafik

Infos

[1] Stunt Rally: http://code.google.com/p/vdrift-ogre/

[2] Stunt Rally Download: http://sourceforge.net/projects/stuntrally/

[3] Wikipedia zu TrackMania: http://de.wikipedia.org/wiki/TrackMania

[4] Wikipedia zu Stunts: http://de.wikipedia.org/wiki/Stunts

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