Weitere Funktionen

Neben dem Chatten bietet RetroShare noch weitere Features, die wir hier nur kurz erwähnen

  • Dateiversand: In jedem Chatfenster gibt es ein kleines Ordner-Icon, über das Sie Dateien auswählen und dem Chatpartner anbieten können. Er erhält in seinem Chatfenster dann einen anklickbaren Link und kann darüber die Übertragung der Datei (direkt von Ihrem auf seinen Computer) anstoßen.
  • Dateifreigabe: Allgemein können Sie mit RetroShare klassisches File Sharing betreiben, also z. B. den Ordner mit Ihren MP3-Dateien freigeben – anders als bei klassischen P2P-Netzen machen Sie diese aber nicht öffentlich (und laden damit Rechteverwerter ein, Abmahnschreiben zu verschicken), sondern erlauben nur Ihrem Freundeskreis den Zugriff: Schließlich können nur Anwender, mit denen Sie erfolgreich die Schlüssel ausgetauscht haben, Verbindung mit Ihnen aufnehmen. Geben Sie Dateien auch für "Freunde von Freunden" weiter, erweitert sich der Kreis der Zugriffsberechtigten – dabei wird aber die letztliche Quelle nie sichtbar, denn Dateiübertragungen laufen immer von Freund zu Freund.
  • RetroShare-E-Mails: Eingebaut ist auch eine Möglichkeit, E-Mails zu verschicken – nicht direkt über das Internet, sondern über die RetroShare-Verbindungen. Wenn Sie diese Funktion nutzen, müssen Sie also nicht zusätzlich GPG im Mailprogramm konfigurieren. Allerdings ist es wahrscheinlicher, dass einer Ihrer Kontakte bereits mit verschlüsselten Mails arbeitet.
  • Foren: Es gibt mehrere Arten von Foren, in denen Sie sich zu verschiedenen Themen austauschen können, darunter sind auch öffentliche "Lobbys".
  • Suchfunktion: Über eine integrierte Suche finden Sie Dateien, die andere Anwender freigegeben haben – Sie können aber nur auf die Dateien zugreifen, zu deren Besitzer Sie eine Freundschaftskette herstellen können.

Leere Kontaktliste?

Wer mit RetroShare starten möchte, aber zunächst niemanden überreden kann, die Software auch einzusetzen und Schlüssel auszutauschen, kann auf der RetroShare-Chatserver-Seite [6] den Benutzer Chat Server zu seinen Kontakten hinzufügen – nach erfolgreichem Schlüsseltausch mit diesem Bot sehen Sie mehrere neue Chaträume, in denen Sie andere Anwender finden, die auch auf Kontaktsuche sind.

Beachten Sie nur beim Hinzufügen neuer unbekannter Kontakte, dass Sie für diese ein niedriges Vertrauen einstellen. Vor allem sollten Sie die Schlüssel dieser Personen nicht mit GPG signieren – schließlich wissen Sie nicht, um wen es sich wirklich handelt.

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 4 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Ansprechbar
    Nicht erst seit der Übernahme durch Microsoft hegen Linux-Anwender eine Hassliebe zu Skype. Wer sich von dem proprietären Platzhirsch trennen möchte, findet zahlreiche Alternativen. Davon besetzt fast jede ganz gezielt eine Nische, in der sie ihre jeweilige Aufgabe sehr gut erfüllt.
  • Grundlagen der Verschlüsselung
    Datenübertragungen laufen im Internet oft im Klartext ab, Angreifer könnten theoretisch mitlesen. Darum setzen viele Dienste auf Verschlüsselung. Was dabei eigentlich passiert, verrät diese Einführung.
  • Das Spiel zum Wochenende: RetroRaider II
    Wer in möglichst kurzer Zeit ein Spiel entwickeln muss, kommt manchmal auf abgedrehte Ideen. Wie etwa die allseits bekannte Lara Croft in das legendäre Jump-and-Run-Spiel Pitfall zu sperren.
  • Das Spiel zum Wochenende: Retro City Rampage DX
    Die beliebte 3D-Actionspielreihe GTA startete anno 1997 als reines 2D-Spiel in Pixel-Optik. Diese Zeiten lässt das viel beachtete Retro City Rampage DX wieder auferstehen. Seit dem 29. Juli kommen endlich auch Linux-Nutzer in den Genuss der durchgeknallten Autodiebstähle.
  • Multifunktional
    To Pi or not to Pi – das ist hier die Frage: Für wen lohnt es sich, jetzt schon zum brandneuen Raspberry Pi 3 zu greifen?
Kommentare

Infos zur Publikation

EL 11/2017-01/2018: Einstieg in Linux

Digitale Ausgabe: Preis € 9,80
(inkl. 19% MwSt.)

EasyLinux erscheint vierteljährlich und kostet 9,80 Euro. Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 33,30 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!      

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

Broadcom Adapter 802.11n nachinstallieren
Thomas Mengel, 31.10.2017 20:06, 2 Antworten
Hallo, kann man nachträglich auf einer Liveversion, MX Linux auf einem USB-Stick, nachträglich...
RUN fsck Manually / Stromausfall
Arno Krug, 29.10.2017 12:51, 1 Antworten
Hallo, nach Absturz des Rechners aufgrund fehlendem Stroms startet Linux nicht mehr wie gewohn...
source.list öffnet sich nicht
sebastian reimann, 27.10.2017 09:32, 2 Antworten
hallo Zusammen Ich habe das problem Das ich meine source.list nicht öffnen kann weiß vlt jemman...
Lieber Linux oder Windows- Betriebssystem?
Sina Kaul, 13.10.2017 16:17, 6 Antworten
Hallo, bis jetzt hatte ich immer nur mit
IT-Kurse
Alice Trader, 26.09.2017 11:35, 2 Antworten
Hallo liebe Community, ich brauche Hilfe und bin sehr verzweifelt. Ih bin noch sehr neu in eure...