Tipp: Skype: Logo und Skype WiFi entfernen

Eine Neuerung bringt Skype 4.0 mit: Es blendet bei Videoanrufen rechts oben das Skype-Logo ein. Das ist nicht unbedingt im Interesse jeden Nutzers und stört zum Beispiel, wenn Sie eine Konversation aufzeichnen. Das Logo lässt sich aber recht einfach entfernen. Dazu klicken Sie im Hauptfenster von Skype (das mit den Kontakten) unten links auf das blaue Skype-Logo und wählen Optionen. Im linken Bereich klicken Sie auf Erweitert und entfernen dann rechts das Häkchen neben Skype-Logo während Videoanrufen anzeigen. Nach einem finalen Klick auf Anwenden sollte nun bei den folgenden Videoanrufen das Logo nicht mehr erscheinen.

Wo Sie schon einmal hier sind, können Sie auch das Häkchen neben Skype WiFi entfernen. Das erlaubt es Ihnen, mit Ihrem Skype-Guthaben öffentliche Access Points zu nutzen (etwa in Flughäfen) und so für diese zu bezahlen. Wissen Sie bereits, dass die Option für Sie nicht von Interesse ist, schalten Sie diese ab.

Tipp: VirtualBox: Gäste in lokales Netz integrieren

Wollen Sie ein neues Betriebssystem testen, ohne aber Ihre vorhandene Installation anzurühren oder die Festplatte neu zu formatieren, greifen Sie am besten zu einer Virtualisierungslösung. Die kostenlose Software VirtualBox eignet sich dafür hervorragend. Sie starten wie gewohnt Ihr Kubuntu oder OpenSuse, installieren VirtualBox und legen darin einen virtuellen PC an. Den statten Sie über ein paar Mausklicks mit einer virtuellen Festplatte aus (Sie brauchen etwa 8 GByte freien Speicherplatz) und installieren auf diese dann das Gastsystem von einer heruntergeladenen ISO-Datei oder einer CD/DVD.

Standardmäßig vergibt VirtualBox eine eigene IP-Adresse an das virtuelle Gastsystem, die aber in ein anderes Netzwerksegment gehört. Aus dem lokalen Netzwerk lässt sich der virtuelle Rechner nicht erreichen. Das ändern Sie jedoch über einen einfachen Mausklick. Starten Sie dazu das Gastsystem und schauen Sie zunächst die aktuell verwendete IP-Adresse an. Dazu klicken Sie unter OpenSuse 12.1/12.2 und Kubuntu 12.04 auf das NetworkManager-Icon und dann im linken Fensterbereich auf Netzwerkschnittstelle. Sie sehen nun unter anderem die lokale IP-Adresse des Gastsystems (Abbildung 8).

Abbildung 8: Über den NetworkManager finden Sie schnell die aktuelle IP-Adresse des Gastsystems heraus.

Eingerahmt wird die virtuelle Maschine gewöhnlich vom VirtualBox-Fenster. Darin finden Sie unten rechts ein Icon mit zwei kleinen Monitoren darauf. Klicken Sie es mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Netzwerkadapter. Um die virtuelle Maschine in das vorhandene lokale Netzwerk einzubinden, wählen Sie dann den Eintrag Netzwerkbrücke aus dem Aufklappmenü Angeschlossen an aus. Das Gastsystem holt sich nun direkt beim DHCP-Server des lokalen Gateways eine neue IP-Adresse, die aus demselben Segment stammt, dem auch das Wirtssystem angehört. Das führt dazu, dass die virtuelle Maschine nun wie ein gewöhnlicher Rechner im lokalen Netzwerk erscheint.

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