Tipp: Dolphin: Bewertungen einschalten

Die neue Version 2.1 des Standard-Dateimanagers Dolphin in KDE 4.9.0 bringt eine Reihe von Verbesserungen im Umgang mit Metadaten wie etwa Rating und Tags. KDE-Nutzer können bekanntlich jede beliebige Datei im Dateimanager "bewerten". Das bietet sich vor allem bei Dateien an, die Sie mit anderen Nutzer teilen, wie etwa Bildern oder Wallpapers. Sollten Bewertungen im von Ihnen gewählten Ordner nicht angezeigt werden, mussten Sie bei älteren Dolphin-Versionen wie folgt vorgehen: Sie markierten die gewünschte Datei oder das gewünschte Verzeichnis im Dateimanager und wählten im Kontextmenü (Rechtsklick) den Eintrag Eigenschaften. Dann wechselten Sie hier zum Reiter Informationen und klickten dann auf den Link Einrichten. Dolphin zeigte dann im Dialog Anzuzeigende Elemente einrichten für sämtliche darstellbare Eigenschaften, Attribute und Meta-Informationen ein Ankreuzfeld, unter anderem auch für Bewertungen (Abbildung 4). Das eigentliche Setzen einer Bewertung oder eines Kommentars erledigten Sie direkt im Reiter Informationen, indem Sie z. B. auf die Zahl der zu setzenden Sternchen klickten, die dann ihre Farbe von ausgegraut auf gelb wechselten.

Abbildung 4: Der klassische Weg, Ratings einzublenden, ist etwas lang.

Beim neuen Dolphin können Sie zum Anzeigen von Bewertungen und anderen Meta-Informationen auch das Service-Menü Ansicht / Zusätzliche Informationen benutzen und dort die gewünschte Option, z. B. "Rating" oder "Tags" durch einfaches Setzen des entsprechenden Häkchen aktivieren (Abbildung 5).

Abbildung 5: Unter Dolphin 2.1 gelingt das Anzeigen von Bewertungen via Service-Menü.

Auf genauso komfortable Weise ist es z. B. auch möglich, den jeweiligen kompletten Pfad und die vollständigen Berechtigungen in der Icon-Darstellung einzuschalten. (Abbildung 6)

Abbildung 6: Dolphin 2.1 zeigt Pfad und Bewertung in der Symbol-Darstellung.

Tipp: Dolphin: Service-Menü erweitern

Das so genannte Service-Menü Ansicht / Zusätzliche Informationen hat unter Dolphin 2.1 in KDE 4.9.0 eine Reihe zusätzliche Einträge und Funktionen erhalten. So kann Dolphin jetzt außer mit den Versionsverwaltungssystemen GIT, SVN und CVS auch mit Mercurial umgehen. Das ist zwar vorrangig für Entwickler interessant, aber auch für Nutzer, falls Sie etwa eine brandneue Software direkt aus einem Versionsverwaltungssystem "auschecken" wollen oder müssen. Viele neue Funktionen unter Dolphn sind KDE-typisch als Dienste realisiert, die Sie – sofern nicht per Default aktiviert – vor deren Anzeige im Service-Menü zunächst unter Einstellungen / Dienste per Häckchensetzen aktivieren müssen (Abbildung 7).

Abbildung 7: Dolphin 2.1 versteht jetzt auch "Mercurial".

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