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Der KDE-RSS-Reader Akregator

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Wenn Sie links auf einen Eintrag auf der Liste klicken, teilt sich der rechte Teil des Fensters erneut. Oben sehen Sie nun alle Einträge, die zu dem ausgewählten Feed gehören, im größeren Bereich darunter finden sich die Texte zur gewählten Überschrift. Wie viel Text zu einem RSS-Eintrag gehört, bestimmt der Dienstanbieter. Nachrichtenseiten liefern häufig nur den schon erwähnten Teaser, um Leser auf die Website zu locken und ihnen so eventuelle Werbung anzuzeigen; nicht-kommerzielle Websites wie etwa die des KDE-Projekts verteilen im RSS-Feed oft komplette Artikel, so dass zum Erhalt einer Information der Besuch der dazugehörigen Website gar nicht mehr nötig ist. Am Ende jeder Nachricht befindet sich – in jedem Fall – der Link zum Online-Inhalt, der nach einem Klick im Browser erscheint.

Eigene Feeds hinzufügen

Akregator wäre nicht annähernd so praktisch, böte es nicht die Möglichkeit, eigene Feeds zu definieren. Tatsächlich bietet Akregator diese Option – wenn Sie die Adresse eines Feeds haben, der in Akregator als Nachrichtenquelle aufscheinen soll, ist die Sache geritzt. Die meisten Websites bieten RSS-Feeds an, aber genau an dieser Stelle beginnt die Sache kompliziert zu werden.

Nicht wenige Anbieter bieten RSS-Feeds zwar an, verstecken die Links zu den Feeds auf ihrer Website allerdings sehr gut. Auf der Website von Spiegel Online, immerhin laut diversen Statistiken die meistbesuchte deutschsprachige Nachrichtenseite, findet sich auf der Startseite der Link zu einer Übersicht der verschiedenen Feeds, der allerdings etwas unter geht. Leichter zu finden ist der Feed auf der Website der Linux Community – und zwar nicht zuletzt deshalb, weil er das klassische RSS-Icon verwendet (Abbildung 1). Wann immer Sie dieses Icon sehen, sind Sie auf dem richtigen Weg.

Abbildung 1

Abbildung 1: Auf der Website der Linux-Community erkennen Sie den RSS-Feed am typischen RSS-Symbol. Anders …

Das Hinzufügen von Feeds in die Liste, die Akregator verwaltet, ist danach ein Kinderspiel:

  1. Klicken Sie im Akregator-Hauptfenster in der Dateileister auf Nachrichtenquelle / Nachrichtenquelle hinzufügen. Es erscheint ein Fenster, in das Sie den Link zum RSS-Feed eintragen. Im Beispiel der Linux-Community ist dieser Link http://www.linux-community.de/rss/feed/main. In der Regel ist es aber gar nicht nötig, den RSS-Link herauszufinden, weil die meisten Webseiten mit ihrer regulären Homepage gleich über ein spezielles Tag einen Verweis auf die RSS-Feed-Adresse ausliefern. Sie könnten im Beispiel also auch einfach http://www.linux-community.de/ eingeben (Abbildung 2). Nur wenn eine Seite mehrere, etwa nach Themen sortierte Feeds anbietet, brauchen Sie die korrekte Feed-Adresse.

    Abbildung 2

    Abbildung 2: Indem Sie einen Link zu einem RSS-Feed in die Zwischenablage kopieren, sorgen Sie dafür, dass Akregator ihn automatisch einfügt.

  2. Klicken Sie auf Ok, zeigt Akregator ein Fenster mit den Feed-spezifischen Einstellungen an. Auf dem ersten Reiter können Sie ein eigenes Intervall für den Abruf der neuen Feed-Einträge festlegen. Tun Sie das nicht, nutzt Akregator den programmweiten Standardwert.
  3. Nützlich ist in diesem Fenster auch der Eintrag Über neue Artikel informieren: Kreuzen Sie diese Option an, wird bei neuen Nachrichten eines Feeds in der KDE-Startleiste eine entsprechende Notiz erscheinen. So ersparen Sie sich das regelmäßige Nachschauen in Akregator und verpassen trotzdem keine neuen Einträge.
  4. Auf dem zweiten Reiter Archiv stellen Sie ein, wie das Programm Feed-Einträge archiviert. Im Normalfall verschwinden RSS-Einträge nach einiger Zeit von den Webseiten – wenn Sie diese archivieren, bleiben sie Ihnen dauerhaft erhalten. Das betrifft aber nur die via RSS übertragenen Daten und nicht etwa die darüber verlinkten Artikel.
  5. Wenn alle Einstellungen vorgenommen sind, klicken Sie auf Ok, um den Vorgang abzuschließen.

Übrigens: Wenn Sie den Link eines RSS-Feeds in die Zwischenablage kopieren, nimmt Akregator Ihnen Arbeit ab. Beim Hinzufügen eines neuen Feeds fügt es den Eintrag aus der Ablage automatisch in das Adressfeld des Dialogs ein, so dass Sie bloß noch auf OK klicken müssen.

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