Einige Witzbolde sprechen inzwischen nicht mehr von der Cloud (zu dt. "Wolke"), sondern nur noch von der "Klaut", wie in "klauen". Hinter dem mäßig komischen Sprachwitz verbirgt sich aber ein Fünkchen Wahrheit: Vertrauen Sie Cloud-Diensten wie Ubuntu One, DropBox oder Microsofts SkyDrive Ihre Dateien an, ist es möglich, dass diese in falsche Hände geraten. Das kann über Mitarbeiter der Firmen geschehen, aber ebenso über Dritte, die Accounts kompromittieren und Daten stehlen – gerade geschehen bei DropBox [1]. Denn letztlich besteht die Cloud, für die das amerikanische National Institute for Standards and Technology (NIST) auf seiner Webseite [2] eine Definition versucht, nur aus Servern, die Dienste über das Internet anbieten. Auf diesen Servern speichern Sie dann Ihre Daten. Weisen die Dienste Sicherheitslücken auf, nutzen Angreifer das unter Umständen aus.
Die Angst vieler Anwender davor, Dateien in der Cloud zu speichern, ist daher nicht unberechtigt – dennoch bietet die Technik auch Vorteile: Die Daten sind für Sie und Ihre Freunde von allen Orten der Welt aus erreichbar – Sie brauchen lediglich einen Internetzugang. Baut der Cloud-Anbieter keinen Mist und legt saubere Backups an, sind die Daten zugleich redundant gespeichert und somit dauerhaft verfügbar. Bei einem Totalverlust Ihres Computers gibt es dann immer noch das Online-Backup.
Wollen Sie Ihre Dateien gern im Onlinespeicher lagern, besteht immer die Möglichkeit, sie zu verschlüsseln. Dafür gibt es unter Linux den OpenPGP-Standard. Auf diesen setzt zum Beispiel das Kommandozeilenprogramm gpg, für das es zahlreiche grafische Frontends
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