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Effizienter arbeiten mit Gimp

Anwender-Tipps und kleine Kniffe zu Gimp

Tipp: Karikaturistische Verzerrungen

Seit Gimp 2.8 befindet sich im Werkzeugkasten das neue Käfig-Transformation-Werkzeug ([Umschalt]+[G]). Mit diesem tollen Tool verändern Sie nicht nur die Form von Objekten, sondern erzeugen auch witzige Verzerrungen. In diesem Tipp erfahren Sie, wie leicht das geht.

Mit einem doppelten Mausklick auf das Werkzeugsymbol aktivieren Sie das Werkzeug und öffnen gleichzeitig die Werkzeugeinstellungen. Handelt es sich bei dem Ausgangsbild bereits um ein freigestelltes Objekt, bearbeiten Sie dieses ohne großen Zusatzaufwand. Setzen Sie das Werkzeug bei nicht freigestellten Bildbereichen (wie in Abbildung 3) ein, ist zusätzliche Retusche-Arbeit notwendig. Wer sich ausgiebig mit den aktuell noch recht wenigen Funktionen auseinandersetzt und etwas übt, erreicht mit dem Filter schon gute Ergebnisse.

Klicken Sie mit der Maus ins Bild, um einen Knotenpunkt zu erzeugen, und bauen Sie so um das zu verzerrende Objekt einen Auswahlbereich auf. Einzelne Knotenpunkte können Sie jederzeit verschieben und bearbeiten, wenn in den Werkzeugeinstellungen die Option Den Käfig erstellen oder anpassen aktiv ist. Sind Sie damit fertig, aktivieren Sie Den Käfig zum Deformieren des Bildes deformieren. Sobald Sie die einzelnen Knotenpunkte neu positionieren, sehen Sie die Verzerrung direkt im Bild. Den Vorgang beenden Sie, indem Sie [Eingabe] drücken. Tun Sie dies nicht und klicken auf ein anderes Werkzeug, gehen die Anpassungen verloren.

Abbildung 3

Abbildung 3: Sie bestimmen, wie stark die Verzerrung durch das Käfig-Transformations-Werkzeug ist. Der Filter eignet sich gut, um z. B. Objekte zu verlängern.

Tipp: Werkzeugkasten anpassen

Der Werkzeugkasten beinhaltet eine Reihe hilfreicher Werkzeuge, die sich schnell über einen einfachen Mausklick aktivieren lassen. Außerdem können Sie alle verfügbaren Werkzeuge auch über das Bildmenü Werkzeuge aufrufen. Die Anordnung und Anzahl der im Werkzeugkasten angezeigten Tools orientiert sich an den Nutzereinstellungen. Da bei der Vielzahl an Werkzeugen schnell der Überblick verloren geht, ist es sinnvoll, die angezeigten Werkzeuge an Ihren Bedarf anzupassen. In diesem Tipp zeigen wir Ihnen, wo Sie die nötigen Einstellungen finden und ändern.

Zum Einstellungsdialog gelangen Sie über Bearbeiten / Einstellungen. Klicken Sie im Dialogfenster auf Werkzeugkasten. In Abbildung 4 sehen Sie, welche Einstellungsmöglichkeiten bereit stehen. Im Bereich Darstellung legen Sie fest, was Gimp zusätzlich unterhalb der Werkzeugsymbole anzeigt. Standardmäßig ist hier lediglich Vordergrund- und Hintergrundfarbe anzeigen aktiv. Unter Konfiguration der Werkzeuge geben Sie vor, welche Tools im Werkzeugkasten griffbereit sein sollen.

Das Aktivieren der einzelnen Werkzeuge ist leicht: Ein Klick auf das Auge-Symbol neben einem Werkzeug genügt. Am unteren Fensterrand befinden sich zwei Pfeilsymbole, mit deren Hilfe Sie die Reihenfolge der Darstellung im Werkzeugkasten festlegen. Alle im Einstellungsdialog vorgenommenen Änderungen wirken sich unmittelbar auf das Programm aus. Die Standardeinstellungen erhalten Sie jederzeit über die Symbolschaltfläche Die Ordnung und Sichtbarkeit der Werkzeuge wiederherstellen zurück. Unabhängig davon, welche Werkzeuge der Werkzeugkasten dargestellt, wechseln Sie mit den Werkzeug-Tastenkombinationen jederzeit schnell zwischen verschiedenen Werkzeugen hin und her.

Abbildung 4

Abbildung 4: Was Gimp im Werkzeugkasten anzeigt, legen Sie in den Einstellungen fest.

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