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Dropbox für Linux, Windows und Smartphones

Daten überall

Wichtige Dateien auf jedem Computer – egal, unter welchem Betriebssystem –, dem Smartphone und dem Tablet-PC verfügbar haben, stets in der aktuellen Version: Das bietet Ihnen der Webdienst Dropbox. Wir helfen bei der Einrichtung auf allen Geräten.

Wer mehrere Computer und Mobilgeräte wie Smartphones oder Tablets verwendet, kennt sicher das folgende Problem: Eine wichtige Datei liegt auf einem der zahlreichen Geräte, aber auf welchem? Und wie bekommt man die Datei, wenn man sie gefunden hat, auf einen der anderen Rechner kopiert? Viele Anwender schleppen aus diesem Grund einen oder mehrere USB-Sticks mit sich herum, auf denen sich zahlreiche aktuelle Dateien befinden, doch das ist lästig und auch keine Universallösung; ans Smartphone können Sie den Stick schließlich nicht anschließen.

Betreiben Sie einen eigenen Webserver, können Sie die Datei in einen versteckten oder passwortgeschützten Ordner auf dem Server legen und mit beliebigen Geräten darauf zugreifen, doch das ist umständlich, und nicht von jedem Gerät aus sind Sie in der Lage, Dateien auf den Server hochzuladen.

Dazu kommt noch, dass all diese Varianten dazu führen, dass mit der Zeit Kopien zahlreicher Dateien auf diversen Maschinen liegen – und zwar in unterschiedlichen Versionen, falls Sie diese Dateien noch bearbeiten.

Die echte Lösung ist eine umfassende Synchronisation aller Geräte, die dafür sorgt, dass sich auf jeder Maschine stets die aktuellsten Fassungen aller Dateien beinden: Ändern Sie auf einem der Geräte eine Datei, erscheint die neue Version auch an allen anderen Stellen; gleiches gilt für komplett neue Dateien. Diese Funktion bietet Dropbox [1], ein Webdienst, der einen ausgewählten Ordner ins Internet spiegelt und von beliebig vielen Maschinen aus verfügbar macht. Dropbox unterstützt Linux, Windows, Mac OS und die mobilen Plattformen iOS (Apple iPhone, iPod und iPad), Android und BlackBerry. Und wenn Sie keines Ihre Geräte in der Nähe haben, gibt es noch die Alternative, über ein Web-Interface auf Ihre Daten zuzugreifen, z. B. von einem Internet-Café aus.

Wie geht das?

Unter Linux, Windows und Mac OS müssen Sie zunächst die Dropbox-Anwendung installieren. Über die Einrichtung legen Sie einen Austauschordner fest (Dropbox in Ihrem Home-Verzeichnis) und starten ein Hintergrundprogramm, das diesen Ordner überwacht. Sobald dort neue Dateien auftauchen oder bereits vorhandene aktualisiert werden, überträgt das Hintergrundprogramm diese auf den Dropbox-Webserver. Nutzen Sie nun ein anderes Gerät, auf dem Sie ebenfalls Dropbox installiert haben, schaut dort das Hintergrundprogramm regelmäßig auf den Dropbox-Server und lädt neue oder veränderte Dateien herunter, so dass sich auch hier stets die aktuellsten Fassungen aller Dateien befinden.

Auf Mobilgeräten funktioniert das Ganze anders: Hier ist meist der Speicherplatz begrenzt, und darum synchronisiert Dropbox dort nicht sämtliche Dateien. Wenn Sie die Dropbox-App starten, erhalten Sie stattdessen Zugriff auf Ihre Dateien auf dem Dropbox-Server und können ausgewählte Dokumente herunterladen – diese bleiben dann lokal gespeichert und sind darum auch verfügbar, wenn das Smartphone oder der Tablet-PC gerade offline ist.

Als Nebeneffekt können Sie den Dropbox-Server noch als Backup-Server betrachten. Sollten Sie Dateien verlieren, können Sie diese über die Dropbox-Synchronisation automatisch zurücksichern. Auf dem Server speichert Dropbox die Daten verschlüsselt, streng geheime Daten sollten Sie dort aber dennoch nicht ablegen, weil Sie dem Anbieter vertrauen müssen.

Im Folgenden beschreiben wir die Einrichtung auf mehreren Geräten, wobei Sie zunächst über die Dropbox-Webseite einen Account anlegen. Das ist zwar auch aus den Dropbox-Programmen heraus möglich, unsere Vorgehensweise hat aber den Vorteil, dass es keine Rolle spielt, in welcher Reihenfolge Sie anschließend Dropbox auf Ihren PCs und mobilen Geräten installieren und konfigurieren.

Dropbox-Account anlegen

Öffnen Sie in einem Webbrowser die Dropbox-Webseite [1] und klicken Sie rechts oben auf Anmelden. Es erscheint ein kleiner Dialog, in dem Sie später Ihre Mail-Adresse und das Passwort eingeben können. Jetzt klicken Sie unten in diesem Dialog auf Ein Konto erstellen (Abbildung 1).

Abbildung 1: Als ersten Schritt richten Sie über die Dropbox-Webseite einen Account ein.

Füllen Sie die Felder Vorname, Nachname, E-Mail und Kennwort aus, setzen Sie das Häkchen vor Ich akzeptiere die AGB und klicken Sie dann auf Konto erstellen (Abbildung 2). Ihre E-Mail-Adresse dient später als Benutzername. Sie können auch mehrere Dropbox-Accounts einrichten, sofern Sie mehrere Mail-Adressen haben. Danach bietet Dropbox an, ein Programmpaket herunterzuladen, das zum Betriebssystem auf Ihrem Rechner passt (Abbildung 3). Ubuntu-Anwender können hier bereits über den Eintrag Ubuntu (.deb) -- 32-bit ein passendes Paket herunterladen, OpenSuse-Anwender müssen die Software auf unserer Heft-DVD (oder von einer anderen Quelle im Netz) wählen, denn das RPM-Paket, das über Fedora (.rpm) -- 32-bit verfügbar ist, ist nicht OpenSuse-kompatibel. Windows- und Mac-OS-Anwender sehen stattdessen Links zu passenden Installern für diese Betriebssysteme; die Webseite stellt über die Browserkennung fest, mit welchem Betriebssystem Sie gerade arbeiten.

Sie erhalten eine Begrüßungs-E-Mail von Dropbox, es ist aber keine besondere Account-Aktivierung nötig.

Abbildung 2: Name, E-Mail-Adresse und Passwort: Mehr brauchen Sie nicht.
Abbildung 3: Für einige Linux-Versionen gibt es gleich nach der Registierung Links zur Software.

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