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Eigene Webseiten aufsetzen

Wege ins Web

Das Internet lebt vom Mitmachen – spätestens seit Web 2.0 gilt: Nicht nur lesen, sondern selber schreiben. In den folgenden drei Artikeln zeigen wir Ihnen, wie Sie eigene Webseiten anbieten können.

Wer seine eigene Webseite ins Netz stellen will, hat viele Möglichkeiten, die sich im Preis, in der Freiheit der Konfiguration und in den Anforderungen an das technische Know-how unterscheiden. Die beliebten Blogs kann heute jeder in wenigen Minuten gratis bei Anbietern wie WordPress (Abbildung 1) und Blogger einrichten – die Gratisvariante setzt dabei voraus, dass keine eigene Domain (meinname.de) benötigt wird, sondern eine Subdomain wie meinname.wordpress.com ausreicht.

Abbildung 1: Unter "ezlx.wordpress.com" betreibt die EasyLinux-Redaktion zu Testzwecken ein WordPress-Blog.

Linux-Kenntnisse, HTML-Grundwissen oder besondere EDV-Erfahrungen braucht es für die einfachsten Angebote nicht: So wie jeder, der einen Webbrowser bedienen kann, mit Facebook und Twitter zurecht kommt, sind auch die einfachen Blog-Angebote so aufgebaut, dass wenige Minuten Einarbeitung ausreichen, um eine eigene Seite mit Inhalten zu füllen. Die meisten Blogs bieten auch Schnittstellen zu anderen Webseiten, so dass Sie z. B. auf Ihrer Homepage Nachrichten von Ihren favorisierten News-Quellen einbinden können. Kommentarfunktionen für die Texte in Ihrem Blog und Gästebücher sind in der Regel auch automatisch dabei.

Drei Varianten

Für viele Anwender reicht ein simples Gratis-Blog bereits aus – wer mehr benötigt, kann zwischen verschiedenen Alternativen wählen, von denen wir drei in den folgenden Artikeln vorstellen:

  • Einfacher Webspace wird heute oft in Form eines Webseitenbaukastens angeboten, bei dem Sie sich ein Layout zusammenklicken und dann einzelne Seiten anlegen und mit Inhalt füllen. Dabei stehen verschiedene Layout-Vorlagen zur Verfügung, um die unterschiedlichsten denkbaren Themen für Ihre Webseite abzudecken. An einem Beispiel stellt das der Artikel ab der folgenden Seite vor.
  • Leicht fortgeschrittene Anwender können in ihren Webspace ein so genanntes Content Management System (CMS) installieren. Das ist bei der Ersteinrichtung viel aufwendiger und erfordert eine gewisse Einarbeitung, dafür fällt später die Aufnahme neuer Inhalte deutlich leichter, und Sie sind damit auch für künftige, echte Profi-Ansprüche vorbereitet. Ab Seite 72 stellen wir Ihnen Drupal vor.
  • In der Königsklasse betreiben Sie einen eigenen Root-Server oder (virtuellen) V-Server (auf dem Sie dann auch wieder ein CMS nutzen können). Das ist ein komplexes Thema, und wir können im Rahmen eines Artikels keine vollständige Anleitung dafür geben, aber sehr wohl die wichtigsten Eigenschaften dieser Lösung beschreiben: ab Seite 78.

Eine Webseite anzubieten, ist immer eine gleichzeitig kreative und technische Aufgabe. Wir wünschen viel Erfolg beim Umsetzen Ihrer Ideen: Man liest sich im Netz.

Glossar

Subdomain

de und com sind so genannte Top Level Domains, easylinux.de ist eine Domain, und news.easylinux.de wäre eine Subdomain (die es aber nicht gibt).

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