Tipp: Gnome Color Chooser: Farbe für den Desktop

Jetzt kommt Farbe auf den Gnome-Desktop. Mit dem kleinen Helfer Gnome Color Chooser aus dem Paket gnome-color-chooser ändern Sie nicht nur den Look des Hintergrundes, der Fensterdekorationen, der Panels, der Menüs oder Tooltipps, sondern auch die Größe der Widgets, verwendete Schriftarten, das Aussehen der Schaltflächen und vieles mehr. Nach der Installation finden Sie das praktische Tool im Menü System / Einstellungen.

Auf insgesamt sieben Reitern definieren Sie über Mausklicks und Auswahlmenüs anschließend detailliert, wie sich der Desktop präsentieren soll. Für die meisten Elemente aktivieren Sie zunächst über eine Checkbox, dass Sie eine neue Farbe wünschen. Danach können Sie auf die farbigen Schaltflächen klicken und im Farbauswahldialog etwas Hübsches aussuchen. Praktisch: Mit der kleinen Pipette saugen Sie von einer beliebigen Stelle im Desktop einen Ton auf und können diesen danach verwenden. Alternativ ist die Direktwahl per Hexadezimalschreibweise im Feld Farbname erlaubt. Ähnlich funktioniert das Aussuchen von neuen Schriftarten. Nach Aktivierung der Option klicken Sie auf das Auswahlmenü rechts daneben und suchen im folgenden Dialog etwas aus.

Ein Klick auf Anwenden aktiviert den geänderten Look. Haben Sie sich vergriffen, und gefällt das neue Aussehen nicht, kehren Sie über Zurücksetzen zum Ursprungszustand zurück. Außerdem können Sie Ihre eigenen Kreationen als fertige Themes speichern. Dazu öffnen Sie aus dem Menü Datei den Eintrag Speichern unter, suchen einen passenden Namen und einen Ablageort aus und klicken abschließend auf Speichern. Die fertigen Themes sind einfache XML-Dateien, die Sie optional auch in einem Texteditor bearbeiten können. Ein Klick auf Schließen beendet den Gnome Color Chooser.

Tipp: Rhythmbox: "Versteckte" Plug-ins aktivieren

Der Gnome-Musikplayer glänzt nicht nur durch Vielseitigkeit, sondern liefert auch jede Menge praktische Erweiterungen mit. Die Plug-ins finden Sie im Menü Bearbeiten. Im folgenden Konfigurationsdialog aktivieren Sie eine Erweiterung, indem Sie ein Häkchen in die Checkbox setzen. Bei einigen Plug-ins finden Sie darüber hinaus in der rechten Hälfte unter der Beschreibung eine Schaltfläche Konfigurieren, über die Sie Feineinstellungen vornehmen.

Einige Plug-ins tauchen in dieser Liste in der Voreinstellung nicht auf. Um diese einzublenden, greifen Sie erneut zum Gnome-Konfigurationseditor ([Alt]+[F2] und Eingabe von gconf-editor). Navigieren Sie in der linken Leiste zum Punkt apps / rhythmbox / plugins. Nun wechseln Sie in sämtliche Unterordner und überprüfen, wo die Option hidden aktiviert ist. Per Mausklick entfernen Sie das Häkchen, und nach einem Neustart blendet die Gnome-Jukebox alle Erweiterungen ein.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Immer in Bewegung
    Wie ein reißender Strom rauschen die Daten durchs Netz. Mit einem BitTorrent-Client wie Transmission stürzen Sie sich in die Fluten und laden ressourcenschonend neue Programme oder Distributionen herunter.
  • Gnome-Tipps
    Gnome ist neben KDE die zweite große Desktopumgebung für Linux. In den Gnome-Tipps stellen wir regelmäßig Nützliches und Praktisches für die alternative grafische Oberfläche vor.
  • Tipps und Tricks zu Gnome
    Gnome ist neben KDE die zweite große Desktopumgebung für Linux. In den Gnome-Tipps stellen wir regelmäßig Nützliches und Praktisches für die alternative grafische Oberfläche vor.
  • Tipps und Tricks zu Gnome
    Gnome ist neben KDE die zweite große Desktopumgebung für Linux. In den Gnome-Tipps stellen wir regelmäßig Nützliches und Praktisches für die alternative grafische Oberfläche vor.
  • Tipps und Tricks zu Gnome
    Gnome ist neben KDE die zweite große Desktopumgebung für Linux. In den Gnome-Tipps stellen wir regelmäßig Nützliches und Praktisches für die alternative grafische Oberfläche vor.
Kommentare

Infos zur Publikation

EL 02/2106: Linux als Videorekorder

Digitale Ausgabe: Preis € 9,80
(inkl. 19% MwSt.)

EasyLinux erscheint vierteljährlich und kostet EUR 9,80. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der EasyLinux-Homepage.

Das EasyLinux-Jahresabo mit Prämie kostet ab EUR 33,30. Details zum EasyLinux-Jahresabo finden Sie im Medialinx-Shop.

NEU: DIGITALE AUSGABEN FÜR TABLET & SMARTPHONE

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist auch ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!      

Aktuelle Fragen

Welche Drucker sind Linux-mint kompatibel?
Johannes Nacke, 20.05.2016 07:32, 4 Antworten
Hallo Ihr Lieben, ich bitte um mitteilung welche Drucker Kompatibel sind mit Linux-Mint. LG Joh...
MS LifeCam HD-5000 an Debian
Kay Michael, 13.04.2016 22:55, 0 Antworten
Hallo, ich versuche die oben erwähnte Cam an einem Thin Client mit Debian zu betreiben. Linux...
Import von Evolution nach KMail erzeugt nur leere Ordner
Klaus-Christian Falkner, 06.04.2016 12:57, 3 Antworten
Hallo, da ich vor einiger Zeit von Ubuntu auf Kubuntu umgestiegen bin, würde ich gerne meine E...
Sophos lässt sich nicht unter Lubuntu installieren
Chrstina Turm, 30.03.2016 20:56, 3 Antworten
Hi Leute, habe mir vor paar Tagen auf ein Notebook, das ohne Linux ausgedient hätte, Linux dr...
Novell Client auf Raspbian
Chris Baum, 16.03.2016 15:13, 3 Antworten
Hallo Community, ich hätte eine Frage, und zwar geht es um folgendes: Ich möchte eine Datei...