Erste Schritte

Sie finden sich jetzt in einem Planetensystem wieder. Die kleine Rakete mit der Beep-Fabrik steuern Sie über einen Mausklick. Dazu fahren Sie mit dem Mauszeiger an den Punkt, zu dem die Rakete fliegen soll und halten dann die linke Maustaste gedrückt. Suchen Sie mit dieser Methode jetzt einen Planeten, der eine bunte Seite hat (wie der aus Abbildung 2). Er läuft auf der äußeren Kreisbahn. Fliegen Sie zu dem Kreis mit der Zahl. Es erscheint dann der Schriftzug deploy. Sobald Sie ihn anklicken, sendet die Rakete einen Roboter auf die Planetenoberfläche.

Abbildung 2: In diesem Planetensystem wählen Sie den nächsten zu spielenden Level aus. Bereiche mit einem Schlosssymbol müssen Sie erst freispielen.

Sobald der Roboter gelandet ist, bewegen Sie ihn über die Tasten [A] und [D]. Mit [W] springt er in die Luft. Geschieht das während des Fahrens, fliegt er einen kleinen Bogen, Sie können ihn dann sogar noch in der Luft steuern. Wenn Sie die Maus bewegen, erscheint ein Fadenkreuz. Mit ihm nehmen Sie Gegner oder Gegenstände ins Visier. Letztere "greift" der Anti-Gravitationsstrahl, den Sie über die rechte Maustaste aktivieren. Wenn Sie dabei die Maus bewegen, folgt ihr der Gegenstand. Mit der linken Maustaste feuern Sie einen Schuss ab. Ist die Munition verbraucht, lädt ein Rechtsklick auf den Roboter nach.

Fazit

Die einzelnen Level sind abwechslungsreich, herausfordernd und durchdacht gestaltet. In genau der richtigen Mischung wechseln Geschicklichkeitsprüfungen (Abbildung 3), actionreiche Szenen und Physikrätsel. Die niedliche 2D-Grafik verzichtet auf Gewalt und Blut. Somit würde sich Beep eigentlich auch für Kinder empfehlen. Die ziemlich gewöhnungsbedürftige und teilweise etwas fummelige Steuerung treibt jedoch den Schwierigkeitsgrad in die Höhe. Insbesondere zündet der kleine Roboter seinen Raketenrucksack mit so viel Elan, dass er sich teilweise nur mit etwas Glück auf kleine Vorsprünge retten lässt. Darüber hinaus trifft man insbesondere in den Höhlen hin und wieder auf nicht einsehbare Abgründe. Hier hilft dann nur, den Aufbau des Levels auswendig zu lernen.

Abbildung 3: Diese freischwingenden Klötze muss der Roboter geschickt überspringen.

Unter dem Strich ist Beep ein solides Jump-&-Run-Spiel ohne Ecken und Kanten, das mit witziger Comic-Grafik begeistert, allerdings auch mit einer etwas fummeligen Steuerung den Einstieg erschwert. Ob Sie dafür 10 Dollar ausgeben möchten, können Sie anhand der Demoversion entscheiden.

Beep

Bezugsquelle: http://www.bigfatalien.com/BEEP/
Entwickler: Big Fat Alien
Lizenz: kommerziell
Preis: 10 Dollar
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Version mit aktivierter 3D-Grafik, 2 GB RAM

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare

Infos zur Publikation

EL 03/2016: Sicher im Internet

Digitale Ausgabe: Preis € 9,80
(inkl. 19% MwSt.)

EasyLinux erscheint vierteljährlich und kostet 9,80 Euro. Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 33,30 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!      

Aktuelle Fragen

Scannen nicht möglich
Werner Hahn, 19.08.2016 22:33, 3 Antworten
Laptop DELL Latitude E6510 mit Ubuntu 16,04, Canon Pixma MG5450. Das Drucken funktioniert, Scann...
Wie kann man das berichtigen
Udo Muelle, 17.07.2016 20:39, 1 Antworten
Fehlschlag beim Holen von http://extra.linuxmint.com/dists/rosa/main/binary-i386/Packages Hash-S...
Installation Genimotion
Horst Müller, 15.07.2016 17:00, 1 Antworten
Hallo, ich kann Genimotion nicht installieren. Folgende Fehlermeldung habe ich beim Aufruf erh...
Probleme beim Hochfahren der Terastaion 5400 mit Unix-Distrib
Sheldon Cooper, 10.07.2016 09:32, 0 Antworten
Hallo ihr lieben, habe seit zwei Tagen das Problem, das das NAS (Raid5) nicht mehr sauber hoch...
Mit Firewire Videos improtieren?
Werner Hahn, 09.06.2016 11:06, 5 Antworten
Ich besitze den Camcorder Panasonic NV-GS330, bei dem die Videos in guter Qualität nur über den 4...