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Ländliches Idyll

Farmsimulation

06.10.2011 Virtuellen Urlaub von der Stadt bietet Family Farm, eine schnuckelige Wirtschaftssimulation, die als Szenario einen Bauernhof wählt.

Während in der echten Welt die Blumen auf dem häuslichen Balkon kläglich verdorren, statten Sie einen virtuellen Bauernhof gleich reihenweise mit Hyazinthen und Krokussen aus – sogar alberne Gartenzwerge werden aufgestellt. Was ist da los?

Das schafft Family Farm. Das Wirtschafts- und Strategiespiel ist auf einer Farm des 19. Jahrhunderts angesiedelt. Das Casual Game lässt sich schnell mal zwischendurch spielen und orientiert sich an Farmville, dem legendären Browserspiel für Facebook-Nutzer. Sie kaufen es per PayPal oder mit der Kreditkarte für 12 US-Dollar direkt auf der Webseite [1] (siehe Kasten EasyLinux-Rabatt). (K)Ubuntu-Nutzer finden es auch im Software-Center, wo es 15 US-Dollar kostet oder – zum selben Preis – im Gameolith-Shop [2]. Selbst bei Saturn haben wir Family Farm in einer abgepackten Variante für 10 Euro entdeckt.

EasyLinux-Rabatt

Wer das Spiel über die Webseite kauft, erhält dank EasyLinux einen Preisnachlass von 33 Prozent. Dafür geben Sie einfach EASYLINUX in die Zeile unter Discount ein. Die Aktion gilt bis Ende 2011.

Wollen Sie zunächst nur ausprobieren, ob Family Farm auf Ihrem Rechner läuft, verwenden Sie die auf der Webseite angebotene Demoversion [3]. Family Farm setzt nämlich einiges an 3-D-Grafikleistung voraus, um ruckelfrei zu funktionieren. Grafikkarten von Intel unterstützen die Mac- und Linux-Version nach Aussage der Macher nicht – unser Test bestätigt das. Benutzen Sie Grafikkarten von AMD/ATI und Nvidia, müssen Sie zuvor die proprietären Treiber für diese installieren – erst dann läuft das Spiel vernünftig [4] [5].

Installation von Family Farm

Die Entwickler des Spiels schickten uns für den Test ein TGZ-Archiv, das Sie auch erhalten, wenn Sie das Spiel über das Internet bestellen. Wir haben es erfolgreich unter Ubuntu und Kubuntu 11.04 sowie OpenSuse 11.4 getestet – unter OpenSuse 11.3 machte uns der nicht installierbare Grafikkartentreiber einen Strich durch die Rechnung.

  1. Um das Spiel zu starten, speichern Sie das Archiv in einem Verzeichnis Ihrer Wahl – am besten in Ihrem Home-Verzeichnis.
  2. Navigieren Sie in Dolphin dorthin und drücken Sie [F4], um ein Terminal direkt im Verzeichnis aufzurufen.
  3. Geben Sie nun tar xvzf FamilyFarmRelease.tgz ein, um das Archiv zu entpacken.
  4. Über cd familyfarm gelangen Sie in das entpackte Verzeichnis, aus dem heraus Sie das Spiel über den Befehl ./FamilyFarm.sh starten.

Anfahrt

Nach dem Start mussten wir im Test zunächst über die Optionen die Bildschirmauflösung korrigieren. Sie geben zuerst einen Namen für das Spiel ein und landen dann im Hauptmenü, wo Sie auf die Schaltfläche Optionen klicken. Hier ändern Sie die Auflösung und schalten – bei Bedarf – den Vollbildmodus ein (Abbildung 1). Nach einem Klick auf Speichern müssen Sie das Spiel neu starten, damit die Änderungen greifen.

Abbildung 1: Nach dem Start passen Sie am besten erst einmal die Bildschirmauflösung des Spiels an.

Zurück im Hauptmenü beginnen Sie mit einem Spiel für Einsteiger, indem Sie eine Neue Geschichte wählen (Abbildung 2) – eine Freie Geschichte dürfen Sie erst spielen, wenn Sie höhere Ränge erreichen, die wiederum von Ihrer gesammelten Erfahrung abhängen.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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