Steuererleichterung
Ubuntus neuer Desktop
Mark Shuttleworth und seine Firma Canonical sind die Hauptsponsoren des Ubuntu-Projekts. Die Firma steckt eine Menge privates Geld in die Entwicklung von Ubuntu, hat mittlerweile mehr als 300 Angestellte und der Mann selbst recht konkrete Vorstellungen davon, wohin die Reise mit Ubuntu geht – auf sämtliche Desktops. Das jedenfalls erzählte uns Mark auf dem Linuxtag 2010. Auf dem Ubuntu Developer Summit nannte er dann konkretere Zahlen: Bis 2015 sollen 200 Millionen Menschen Ubuntu nutzen. Zu kleine Ziele steckt sich Mark jedenfalls nicht.
Das erste Ergebnis seiner Bemühungen lässt sich im brandneuen Ubuntu 11.04 (Codename: Natty Narwhal) bewundern (Abbildung 1). Ubuntus Desktop der Zukunft hört auf den Namen Unity und erregt zur Zeit die Gemüter. Während die einen sich über die ungewohnte Bedienung ärgern, freuen sich andere über einen aufgeräumten und einfach zu bedienenden Desktop. Klar ist: Unity braucht, um reibungslos zu arbeiten, nicht nur Ressourcen auf dem Rechner, sondern erfordert auch ein wenig Einarbeitungszeit von Anwendern.
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