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Effizienter arbeiten mit Gimp

Anwendertipps und kleine Kniffe zu Gimp

27.06.2011 Die hier aufgeführten Tipps und Tricks bringen Ihnen Gimp-Funktionen und -Arbeitstechniken näher. Wir zeigen Ihnen tolle Fotoeffekte wie den Tilt-Shift-Effekt oder das warme Leuchten und zeigen, wie Sie einzelne Webseitenelemente – wie etwa einen Post-it-Notizzettel – erstellen.

Tipp: Tilt-Shift-Effekt

Bei Tilt-Shift-Aufnahmen handelt es sich eigentlich um Fotos, die mit einem speziellen T&S-Objektiv fotografiert wurden. Das Charakteristische daran ist die extreme Tiefenschärfe: Die Motive wirken wie Miniaturen. In diesem Tipp verraten wir, wie Sie den Effekt digital simulieren.

Öffnen Sie zunächst das Ausgangsbild und wählen Sie im Bildmenü Farben / Farbton / Sättigung. Die Objekte im Bild sollen möglichst künstlich wirken, dazu erhöhen Sie die Sättigung: Bewegen Sie den Regler für Sättigung nach rechts, bis Ihnen die Farben gefallen.

Duplizieren Sie nun die Hintergrundebene ([Umschalt]+[Strg]+[D]). Öffnen Sie über Filter / Weichzeichnen / Gaußscher Weichzeichner das Filterdialogfenster und stellen Sie den Weichzeichnenradius auf einen hohen Wert von etwa 50 ein. Anschließend klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ebene. Rufen Sie über das Kontextmenü den Punkt Ebenenmaske hinzufügen auf. Aktivieren Sie die Option Weiß (volle Deckkraft) und bestätigen Sie die Auswahl mit Hinzufügen. Verwenden Sie Schwarz/Weiß für die Vorder- und Hintergrundfarben und aktivieren Sie das Farbverlaufswerkzeug ([F]). In den Werkzeugeinstellungen stellen Sie die Form auf Bi-linear. Abschließend klicken Sie mit der Maus in den Bereich, den Sie scharf darstellen wollen, und ziehen bei gedrückter Maustaste den Verlauf nach unten weg. Sie sehen gleich, wie der Verlauf wirkt (Abbildung 1). Eventuell benötigen

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