Hinter Schloss und Riegel
USB-Sticks verschlüsseln mit TrueCrypt
Traveler Disk
Auch die Lösung für so genannte Traveler Disks stellt nur einen mehr oder weniger gelungenen Kompromiss dar. Die Option bietet lediglich Windows im Menü unter Tools / Traveler Disk Setup. Eine Traveler-Disk verschlüsselt nicht den gesamten Speicherplatz eines Massendatenspeichers. Einen kleinen Teil davon beegt das TrueCrypt-Programm selbst. Praktisch, um auch an fremden Rechnern oder im Internetcafé darauf zuzugreifen. Doch falsch gedacht: Auch die mobile Version von TrueCrypt benötigt Administratorenrechte, welche die meist paranoid gesicherten Café-PCs nicht bieten.
Alles sicher?
TrueCrypt verwendet erprobte und als sicher eingestufete Verschlüsselungsalgorithmen und bietet den Anwendern dadurch größtmögliche Sicherheit. Wirklich? TrueCrypt ist ein guter Ansatz und ein deutliches Mehr an Sicherheit im Vergleich zu unverschlüsselt gespeicherten Daten. Angreifer können sich dennoch Zugang zu verschlüsselten Containern oder Laufwerken verschaffen, wenn Trojaner die Tastatureingabe und somit auch die Passwörter abfangen. Ist der Computer eines Anwenders durch Schadprogramme kompromittiert, sind die längsten Passwörter und die beste Verschlüsselung mitunter nutzlos.
Zudem speichert TrueCrypt die Passwörter im Hauptspeicher. Es wurden Fälle bekannt, in denen solche Passwörter auf Laptops daraus ausgelesen wurden, wenn sich diese im Standby oder gesperrtem Zustand befanden.
Infos
[1] Manchester Police verliert USB-Stick: http://www.datenleck.net/?&id=248
[2] Airbus- und Boeing-Pläne in P2P-Netz: http://www.datenleck.net/?fland=1&fart=19&id=218
[3] TrueCrypt: http://www.TrueCrypt.org/
[4] TrueCrypt Lizenz: http://www.TrueCrypt.org/legal/license
[5] OpenSuse Pakete: http://packages.opensuse-community.org/index.jsp?distro=openSUSE_112&searchTerm=TrueCrypt
[6] Mandriva RPM: http://download1.rpmfusion.org/nonfree/fedora/releases/12/Everything/i386/os/repoview/realcrypt.html



