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SmartPad im praktischen Einsatz

Geschenkter Gaul

Die Internetfirma 1&1 bot im vergangenen Jahr zu einigen DSL-Abos als Zugabe ein auf Android basierendes Internettablet mit Docking-Station an. Wir zeigen Ihnen, wozu sich das Tablet am besten eignet.

Das SmartPad genannte Tablet von 1&1 erhielt von der Presse eher negative Kritiken: zu langsam, ungenügende Akkuleistung und kaum Anwendungen waren die zentralen Kritikpunkte. In der Tatsieht das 1&1-Tablet im Vergleich zu Apples iPad relativ alt aus. Doch bedenkt man, dass es das 1&1-Tablet bei E-Bay bereits für unter 100 Euro gibt, dann eignet es sich ideal für den Einstieg in Android und in die Welt der Internet-Tablets.

Einsatzgebiete

Zum bequemen surfen auf der Couch oder gar um Filme anzuschauen, eignet sich das SmartPad aufgrund der Leistung nicht wirklich. Mangels 3D-Beschleunigung können Sie mit dem Tablet – mal abgesehen von Frozen Bubble – auch nicht wirklich spielen. Der sinnvolle Einsatzbereich des Tablets schränkt sich somit auf das Lesen von Mails und Nachrichten, Bilder betrachten und ein paar Spielereien ein. Doch dank Android und einiger Apps im Netz und im 1&1-Store kann man mit dem SmartPad auch ein paar praktische Aufgaben erledigen. Dieser Artikel stellt drei mögliche Szenarien vor:

  • Das SmartPad als Fernbedienung für den VLC-Medienplayer
  • Das SmartPad als Musikplayer mit zentraler Musiksammlung
  • Das SmartPad als intelligenter Fotorahmen

Der Artikel beschreibt diese Szenarien im Folgenden detailliert. Obwohl wir die Anleitung mit dem SmartPad getestet und durchgeführt haben, ist sie auch auf andere Geräte mit Android anwendbar.

Android 2.2

Bevor Sie die hier beschriebenen Anleitungen durchführen, sollten Sie Ihr SmartPad zunächst auf die neueste Android-Version aktualisieren. Tippen Sie dazu die Sensortaste für die Einstellungen an und wählen Sie den Menüpunkt Einstellungen. Scrollen Sie hier ganz nach unten zum Eintrag Geräteinfo und suchen Sie nach Software-Update. Nach einen Klick auf diesen Eintrag sollte Ihnen das SmartPad das Update auf die neue Android-Version anbieten. Dazu ist später ein Neustart des Geräts notwendig.

Mit Android 2.2 ändert sich die Benutzeroberfläche leicht (mehrere Home-Screens) und das Tablet arbeitet in einigen Bereichen etwas flotter. Einen wirklichen Geschwindigkeitsschub dürfen Sie vom Update aber nicht erwarten.

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