Home / EasyLinux / 2011 / 01 / LXDE und XFCE: Desktop-Alternativen

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Eingedost
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Aufteiler
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Weder KDE noch Gnome

LXDE und XFCE: Desktop-Alternativen

Das Drumherum

Zusätzlich zu Kerndiensten enthält XFCE einige weitere Tools und Werkzeuge. Thunar ist eines davon: Es handelt sich um den offiziellen Dateimanager von XFCE. Seine Autoren beschreiben ihn als "schnell und effizient"; verglichen mit KDEs Dolphin oder Nautilus von Gnome ist Thunar tatsächlich sehr fix. Optisch wirkt das Programm aber eher nüchtern. Auch bietet es nicht besonders viele Möglichkeiten, die äußere Erscheinung anzupassen.

Zu XFCE gehört auch ein eigener Kalender namens Orage. Er wirkt sehr unscheinbar – starten Sie das Programm, sehen Sie zunächst nur eine Übersicht des aktuellen Monats. Der XFCE-eigene Media-Player heißt Xfmedia (Abbildung 5). Das Programm setzt auf der Xine-Bibliothek auf und erweitert diese um eine grafische Oberfläche, die zur XFCE-Optik passt. Seit ein paar Monaten hat Xfmedia mit Parole sogar einen direkten Konkurrenten, der ebenfalls speziell für XFCE entwickelt wurde.

Abbildung 5

Abbildung 5: XFCE bringt ein integriertes Werkzeug für die Konfiguration des Desktops mit.

Auch ein Webbrowser ist Teil der Desktop-Umgebung: Midori setzt genauso wie KDEs Konqueror auf die HTML-Bibliothek WebKit, passt optisch zu XFCE und unterscheidet sich vom Platzhirsch Firefox vor allem dadurch, dass er weniger Ballast mit sich herumschleppt und flinker arbeitet. Allerdings fehlen viele beliebte Firefox-Features, das Angebot an Plug-ins und Add-ons ist auch sehr übersichtlich.

Mittlerweile hat XFCE ein eigenes Werkzeug zum Erstellen und Brennen von CDs und DVDs. Es heißt Xfburn und bietet die üblichen Features. Wie fast alle Frontends zum Erstellen und Brennen optischer Medien nutzt auch Xfburn im Hintergrund die Kommandozeilentools mkisofs und wodim.

Flankiert werden all diese Werkzeuge von kleinen Hilfsapplikationen, darunter zwei unterschiedliche Terminal-Emulatoren sowie ein Bildbetrachter. Auch ein kleiner Text-Editor ist enthalten; er baut auf Gnomes Gedit.

Seit Version 4 hat XFCE auch einen eigenen Display-Manager; das Tool heißt XFCE4-Sessionmanager und gehört zum Standardumfang einer XFCE-Installation.

Das Ziel ist Performance

Zusammengefasst ergeben die XFCE-Programme eine umfassende Desktop-Umgebung. Im Fokus der Entwickler stand stets die Performance des Desktops: Fast alle vorgestellten Tools brüsten sich damit, besonders performant zu sein. Midori ist ein sehr gutes Beispiel – während Firefox noch startet, hat Midori schon die erste Seite geöffnet. Der Dateimanager Thunar hat gegenüber seinen KDE- oder Gnome-Pendants gerade beim Anzeigen von Ordnern mit vielen Dateien klar die Nase vorn. Der gesamte XFCE-Desktop mit allen wichtigen Komponenten braucht für den Start nur wenige Sekunden, und das sogar dann, wenn der Rechner keine eigene Festplatte hat, sondern sein System über das Netzwerk bootet.

Tip a friend    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare
XFCE unter Debian
Michael (unangemeldet), Montag, 21. November 2011 22:24:22
Ein/Ausklappen

Hey also ich kann mich mit Gnome 3 nicht anfreunden.

Wer so wie ich lieber eine schlanke, produktive Oberfläche sucht, hat mit XFCE vielleicht mehr Glück.

Hier eine kleine Anleitung um Gnome gegen XFCE unter Debian zu tauschen:

http://www.webstimme.de/201...fce-unter-debian-installieren/

Bis denn,

Euer Michael


Bewertung: 135 Punkte bei 14 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

Hits
Wertung: 3 Punkte (2 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

title_2014_02

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft als PDF kaufen

EasyLinux erscheint vierteljährlich und kostet EUR 9,80. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der EasyLinux-Homepage.

Das EasyLinux-Jahresabo mit Prämie kostet ab EUR 33,30. Details zum EasyLinux-Jahresabo finden Sie im Medialinx-Shop.

Tipp der Woche

Bilder vergleichen mit diffimg
Bilder vergleichen mit diffimg
Tim Schürmann, 01.04.2014 12:40, 1 Kommentare

Das kleine Werkzeug diffimg kann zwei (scheinbar) identische Bilder miteinander vergleichen und die Unterschiede optisch hervorheben. Damit lassen sich nicht nur Rätsel a la „Orignial und Fäls...

Aktuelle Fragen

programm suche
Hans-Joachim Köpke, 13.04.2014 10:43, 8 Antworten
suche noch programme die zu windows gibt, die auch unter linux laufen bzw sich ähneln sozusagen a...
Funknetz (Web-Stick)
Hans-Joachim Köpke, 04.04.2014 07:31, 2 Antworten
Bei Windows7 brauche ich den Stick nur ins USB-Fach schieben dann erkennt Windows7 Automatisch, a...
Ubuntu 13.10 überschreibt immer Windows 8 Bootmanager
Thomas Weiss, 15.03.2014 19:20, 8 Antworten
Hallo Leute, ich hoffe das ich richtig bin. Ich habe einen Dell Insipron 660 Ich möchte gerne Ub...
USB-PTP-Class Kamera wird nicht erkannt (Windows-only)
Wimpy *, 14.03.2014 13:04, 15 Antworten
ich habe meiner Frau eine Digitalkamera, AGFA Optima 103, gekauft und wir sind sehr zufrieden dam...
Treiber
Michael Kristahn, 12.03.2014 08:28, 5 Antworten
Habe mir ein Scanner gebraucht gekauft von Canon CanoScan LiDE 70 kein Treiber wie bekomme ich de...