XFCE und LXDE

Beide Desktop verfolgen sehr ähnliche Ziele. Es hat aber den Anschein, als geschehe dies bei LXDE noch etwas zielstrebiger. Dass zwischen den beiden Desktop-Umgebungen viele Ähnlichkeiten bestehen, belegen die vielen Querverbindungen – manche LXDE-Applikation war mal ein XFCE-Tool und umgekehrt.

Sollten Sie LXDE ausprobieren wollen – als Alternative zu KDE und Gnome auf Ihrer Workstation oder als "letzte Chance" für ältere Hardware –, ist das mit allen üblichen Linux-Distributionen möglich. Ubuntu gibt es unter dem Namen Lubuntu auch als LXDE-Version [6], und bei den übrigen Linux-Distributionen gehört LXDE zumindest zum Paketumfang und lässt sich per Mausklick im Paketmanager schnell installieren.

Beide vorgestellten Desktop-Umgebungen wussten im Test durch sehr hohes Arbeitstempo zu überzeugen; wenn Sie ein paar Stunden lang mit LXDE oder XFCE arbeiten und danach wieder auf KDE oder Gnome zurück wechseln, wird Ihnen manche Wartezeit wie eine halbe Ewigkeit vorkommen. Weil die Programme sehr schonend mit den Ressourcen des Rechners umgehen, profitieren vor allem Besitzer älterer Rechner von den Alternativen zu den großen Projekten.

Die andere Seite der Medaille ist, dass spektakuläre grafische Effekte, wie man sie von KDE kennt, mit XFCE und LXDE nicht zu haben sind. Wenn Sie auf diese Effekte verzichten können, lohnt sich ein Blick über den Tellerrand.

Glossar

Fork

Als Fork bezeichnet man in der Softwarewelt das Kopieren der Entwicklungsdateien eines Programmes, um diese unabhängig von den Autoren des Programms weiterentwickeln zu können.

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Kommentare
XFCE unter Debian
Michael (unangemeldet), Montag, 21. November 2011 22:24:22
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Hey also ich kann mich mit Gnome 3 nicht anfreunden.

Wer so wie ich lieber eine schlanke, produktive Oberfläche sucht, hat mit XFCE vielleicht mehr Glück.

Hier eine kleine Anleitung um Gnome gegen XFCE unter Debian zu tauschen:

http://www.webstimme.de/201...fce-unter-debian-installieren/

Bis denn,

Euer Michael


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