Frisch auf den Tisch
Kubuntu auf die Platte
Der ganze Rest
Über Jetzt installieren beenden Sie das Partitionieren. Während Kubuntu nun bereits mit der Installation beginnt, geben Sie noch ein paar weitere Daten ein. Sie stellen zunächst ein, aus welchem Land Sie kommen, welche Tastaturbelegung Sie verwenden und richten dann die grundlegenden Benutzerinformationen ein (Abbildung 10). Dazu gehören Ihr Benutzername, das Passwort und der Name des Rechners. Hier entscheiden Sie auch, ob Sie sich automatisch anmelden, um ohne Passworteingabe auf den Desktop zu gelangen. Zudem verschlüsseln Sie Ihr Home-Verzeichnis bei Bedarf. Kubuntu ent- und verschlüsselt das Home dann beim An- und Abmelden des Benutzers und verwendet dabei das festgelegte Benutzerpasswort. Andere Anwender sehen die Daten in dem Verzeichnis auch dann nicht, wenn sie eine Live-CD verwenden. Ein Klick auf Vor schiebt die Installation endgültig an. Die zieht sich nun eine ganze Weile hin, die exakte Dauer hängt von Ihrer Rechnergeschwindigkeit ab. Nach einem Neustart steht Kubuntu zum Einsatz bereit.
Troubleshooting
In Kubuntu stecken noch einige bekannte Bugs, eine größere Liste gibt es unter [1]. Auf einigen Systemen verabschiedet sich Kubuntu gleich dauerhaft, wenn Sie sich von der KDE-Oberfläche abmelden. Es erscheint dann nicht der Login-Manager KDM, sondern es kommt zu einem Crash. Über [Alt]+[F2] und die Eingabe von kdesu kate /etc/kde4/kdm/kdmrc öffnen Sie die Datei kdmrc mit Root-Rechten im Editor Kate. Dort kommentieren Sie die Zeile #TerminateServer=true aus, indem Sie die vorangestellte Raute entfernen und speichern die Veränderung.
Auch unschön: Neu angelegte Benutzer fordert Kubuntu beim ersten Anmelden auf, ein neues Passwort einzugeben. Ein Fehler verhindert, dass die Benutzer dieses Passwort eingeben können. Hier hilft es, den X-Server im Vorfeld neu zu starten. Dazu melden Sie sich vom Desktop ab und wählen im Anmeldemanager KDM den Eintrag X-Server neu starten. Anschließend meldet sich der Anwender wie gewohnt und fehlerfrei an.
Glossar
Master Boot Record
Erster Datenblock auf einer Festplatte, der die Partitionstabelle und den Bootloader (oder zumindest Teile davon) enthält.
Infos
[1] Bugs in Kubuntu 10.10 (englisch): https://wiki.ubuntu.com/MaverickMeerkat/ReleaseNotes



