Stärken

Die Hauptstärke des kleinen Archos-Tablet liegt in seinem Preisleistungsverhältnis. Für rund 150 Euro bekommen Sie einen Medienplayer mit einem 800 MHz schnellen Arm-Cortex-Prozessor und WLAN-Chip. Auch die Akkulaufzeit ist relativ gut (rund 8 bis 12 Stunden beim Audioplayback und Surfen), und dank des Standby-Modus müssen Sie den Player nicht immer herunterfahren, wenn Sie ihn gerade nicht benutzen. Für die meisten Spiele steckt im Archos A32 mehr als genug Leistung, das Display könnte aber etwas heller sein.

Sehr gut hat Archos den Audio- und Videoplayer gestaltet und an das Gerät angepasst. So gelang es uns auf dem A32 nur mit dem Archos-eigenen Videoplayer Filme in 720p ruckelfrei wiederzugeben. Die im Archos-Shop erhältlich Alternative "Rockplayer" scheiterte hingegen an dieser Aufgabe. Auch zeigt sich der kleine Archos bei der Formatauswahl überhaupt nicht zickig und spielt praktisch alles ab, was man ihm vorwirft, inklusive Ogg Vorbis und Flac bei den Audio-Formaten. Einzig bei Ogg Theora verweigerte der Player seinen Dienst.

Den Musikplayer hat Archos zudem auch optisch sehr schön gestaltet und ihm ein zusätzliches Miniprogramm spendiert, das man auf einem der Home-Bildschirme von Android platzieren kann.

Abbildung 4: Der Musikplayer gehört zweifellos zu den Stärken des Archos-Internettablets.

Ideen zu weiteren Einsatzmöglichkeiten für den Android-Player finden Sie im Artikel zum SmartPad in dieser Ausgabe.

Fazit

Obwohl Archos seine neue Player-Generation Internet Tablets nennt, handelt es sich zumindest bei den kleinen Geräten bis 4,3-Zoll in erster Linie um portable Medienplayer. Dass diese auf Android basieren und zudem auch einen integrierten WLAN-Adapter mitbringen, ist ein schönes Detail, sollte aber nicht kaufentscheidend sein. Bei einem Preis von 150 Euro für das 8-GByte-Modell ist der Archos 3.2 eine klare Kaufempfehlung. Wer gerne Videos auf einem 4-Zoll-Display schaut, sollte jedoch die zusätzlichen 50 Euro für das 16-GByte Modell A43 ausgeben.

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