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Ich glaub, ich steh im Wald

Google Earth 6 im Test

Workaround

Bevor Sie sich ins Vergnügen stürzen, erstmal ein kleiner Tipp: Die Bäume sehen zwar in den Ankündigungen von Google Earth 6 nett aus, tauchten in der Software selbst aber nur in Form schwarzer Konturen auf. Dabei handelt es sich um einen Bug. Um den zu umgehen, müssen Sie die Software in englischer Sprache aufrufen. Unter Linux erreichen Sie das, indem Sie eine Konsole ([Alt]+[F] und konsole eingeben) aufrufen und Google Earth über folgenden Befehl initialisieren:

LANG=en_EN googleearth

Unter OpenSuse führen Sie den Befehl direkt aus dem Google-Earth-Verzeichnis heraus aus. Wichtig ist es dann auch, ein Kreuzchen bei 3D-Gebäude / Bäume zu setzen, andernfalls zeigt die Software die Bäume nicht an. Nun geben Sie zum Beispiel Berlin, Alexanderplatz ein, wo es ein paar Bäume zu bestaunen gibt (Abbildung 3).

Abbildung 3: Jetzt wachsen in Berlin auch Bäume. Die bekommen Sie aber erst zu sehen, wenn Sie Google Earth mit dem erwähnten Kommando starten, das die englische Sprache einstellt.

So siehts aus

Nach dem Start sehen Sie im rechten Bereich von Google Earth ein Abbild der Erdkugel. Darüber liegt ein kleines Fenster, das Ihnen nützliche Tipps zur Bedienung der Software gibt. Schließen Sie dieses, offenbart sich das komplette Benutzerinterface.

Diese grafische Oberfläche unterteilt sich in drei Komponenten. Links finden Sie die Steuerleiste, in der Sie im oberen Bereich (Suchen) die Suchziele eingeben, Routen planen und nach Unternehmen und Einrichtungen fahnden. Darunter – im Bereich Orte – beginnen Sie Sightseeing-Touren und legen Lesezeichen für die von Ihnen besuchten Orte an. Im unteren linken Bereich Ebenen kreuzen Sie an, welche Elemente die Software anzeigen soll, etwa 3D-Gebäude (hier gibt es noch die Unterpunkt Bäume, Fotorealistisch und Grau), Straßen oder Fotos.

Auf der rechten Seite sehen Sie den eigentlichen Globus. Um ihn im Vollbild zu betrachten, drücken Sie [F11] und kehren über dieselbe Taste zur Grundansicht mitsamt der linken Seitenleiste zurück. Letztere lassen Sie verschwinden, indem Sie Ansicht / Seitenleiste aus der Menüleiste oben auswählen. In diesem Menü finden Sie noch zahlreiche weitere Einträge, die Ihnen beim Umgang mit Google Earth helfen – dazu später mehr.

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Kommentare
Google Earth 6 und aktuelle GPS-Position
Christian Schuglitsch, Montag, 27. Dezember 2010 20:14:03
Ein/Ausklappen

Mit blueman-applet habe ich meinen Jentro BT-GPS8 als serielles Gerät in /dev/rfcomm0 eingebunden. Der Jentro-Empfänger gibt jedoch nur SIRF Binary Daten aus. Mit socat nutze ich die Funktion von gpspipe, die SIRF-Daten in einen virtuellen NMEA-Empfänger mit 4800 boud umzuleiten. socat zeigt den Anschluss /dev/pts/x an, den man für den gegpsd braucht. Der gegpsd schreibt seine Daten nach /tmp/nmea.kml und wenn ich in Google Earth die Datei gps.kml öffne, erhalte ich regelmäßige Positionsaktualisierungen und die gegenwärtige Geschwindigkeit.

Vielleicht hat die Redaktion noch einen findigen Skript-Schreiber oder Leser, um weitere Funktionen zu integrieren.

apt-get install socat gpsd
gpsd -n -N -D3 /dev/rfcomm0
socat -d -d pty,raw,echo=0 "exec:gpspipe -r,pty,raw,echo=0"
python gegpsd-0.2.py -p /dev/pts/4 -b 4800 -f /tmp/nmea.kml
lgps.kml in googleearth öffnen
Spaß haben.

http://dl.google.com/earth/...t/current/GoogleEarthLinux.bin
http://www2.warwick.ac.uk/f...taff/jaroslaw_zachwieja/gegpsd
http://finchenfight.blogspo...gps-gpsd-and-google-earth.html




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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

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