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Gnome-Tipps

Tipps und Tricks zu Gnome

Tipp: Cheese auf Netbooks verwenden

Die schlanken Minilaptops sind eindeutig in Mode, wie der Schwerpunkt dieser Ausgabe anschaulich zeigt. Wenn Sie die Gnome-Webcam Cheese öfter auf einem kleinen Netbook-Display verwenden, dürften Sie sich über das Feature Breiter Modus aus dem Menü Cheese freuen: Mit dieser Funktion verschieben Sie die Bilderleiste vom unteren Fensterrand an den rechten Rand des Programms (Abbildung 4). In diesem Modus ist die Arbeit mit der Webcam-Anwendung auch auf kleinen Bildschirmen komfortabel.

Abbildung 4

Abbildung 4: Die Webcam-Anwendung Cheese bietet Netbook-Besitzern einen Breitbild-Modus an.

Tipp: Praktische Skripte für Nautilus

Gnomes Dateimanager Nautilus bringt von Haus aus zahlreiche Funktionen und Features mit. Darüber hinaus können Sie das Programm selbst um Skripte erweitern. Es handelt sich hierbei um ausführbare Dateien, die Sie im versteckten Verzeichnis .gnome2/nautilus-scripts (beginnt mit einem Punkt) ablegen. Anschließend tauchen die Erweiterungen im Kontextmenü der rechten Maustaste unter dem neuen Menüpunkt Skripte auf.

Nautilus-Skripte finden sich zahlreich im Netz. Die Webseite G-Script [3] bietet die Erweiterungen nach Kategorien sortiert an:

  • Archiving: In dieser Rubrik finden Sie Erweiterungen, die sich in irgendeiner Form mit Datenkompression und/oder -archivierung beschäftigen. Das Skript archiver-unarchiver beispielsweise erstellt Zip, Tar- und Rar-Archive, komprimiert diese und auch einzelne Dateien mit Gzip oder Bzip2. Ebenfalls in dieser Kategorie enthalten sind Skripte, die nur ein Kompressionsformat (Gzip oder Bzip2) unterstützen oder ein externes Archivierungsprogramm starten.
  • Executing: Wie der Name vermuten lässt ("to execute" = "ausführen"), liegen hier Skripte, die eine weitere Anwendung auf den Plan rufen. Sie finden dort z. B. Erweiterungen, mit denen Sie Dateien gezielt in bestimmten Programmen öffnen. In dieser Abteilung steht auch das Skript Open terminal here, welches das Gnome-Terminal im aktuellen Verzeichnis öffnet.
  • File info: enthält nur eine einzige, kleine Erweiterung, mit der Sie den Shell-Befehl file zur Identifizierung von Dateitypen aufrufen.
  • File processing: Hier finden Sie Skripte, die eine oder mehrere Dateien in irgendeiner Form weiterverarbeiten. Dazu gehören das Aneinanderhängen von mehreren Textdateien (concatenate), das Verschlüsseln mit GnuPG (encryption), das Versenden als Thunderbird-Attachment (send_file_as_email_attachment) usw. Auch Erweiterungen für die Kontrolle von MD5-Prüfsummen liegen hier.
  • Multimedia: Die meisten Nautilus-Skripte in dieser Abteilung setzen die Installation zusätzlicher Software voraus. Im Angebot sind hauptsächlich Erweiterungen, die verschiedene Dateiformate konvertieren. In der Beschreibung der Skripte finden Sie Angaben zu den benötigten Programmen (zum Beispiel Lame, MPlayer, die Vorbis Tools etc.), die im Hintergrund die Umwandlung vornehmen.
  • File System Management: In diesem Bereich versammelt die Webseite Skripte, die Nautilus um Filter erweitern (Filter_displayed_files), ISO-Images (Mount_Image) oder Samba-Freigaben (Mount_Samba_Share) per Mausklick mounten, symbolische Links erstellen und vieles mehr.
  • System Configuration: Viele Skripte in diesem Bereich bemühen im Hintergrund das Gnome-Konfigurationstool GConf, um die Desktopumgebung einzurichten. In der Sammlung enthalten sind Nautilus-Erweiterungen, mit denen Sie Grafikdateien aus dem Dateimanager zum Gnome-Splashscreen oder Hintergrundbild machen.
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