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Linux-Hilfe-Foren im Vergleich

Hilfe im Forum

Das ideale Linux-System läuft "out of the box": Alle Geräte werden erkannt und funktionieren, die Software arbeitet fehlerfrei, die Internetverbindung steht. Geht doch mal etwas schief, helfen Foren weiter.

Die Verzweiflung ist manchmal groß: Nach der Installation der neuen Linux-Distribution bootet der Rechner nicht mehr, oder Linux startet nur im Textmodus. Der neu gekaufte Drucker mag keinen einzigen Buchstaben zu Papier bringen, oder die Verbindung zum WLAN-Router will einfach nicht gelingen, obwohl Sie die Anleitung im Internet exakt umgesetzt haben. Wer dann denkt: "Jetzt ist guter Rat teuer", muss damit nicht richtig liegen – zwar ist es durchaus denkbar, kostenpflichtigen Support in Anspruch zu nehmen, aber im Internet tummeln sich viele Linux-Fans die auch gratis und mit viel Geduld bei Problemen helfen.

Eine erste Anlaufstelle sollte immer die verfügbare Dokumentation zu Ihrer Linux-Distribution sein: OpenSuse-Anwender suchen da an anderen Stellen [1] als Ubuntu-Freunde [2, 3]. Wie so oft gilt hier: Viele Informationen gibt es in deutscher Sprache, aber manche Seiten nur auf Englisch – entsprechende Sprachkenntnisse sind also oft hilfreich.

Hilft die Dokumentation nicht weiter, kann ein nächster Schritt sein, eine Suchmaschine zu bemühen: Füttern Sie Google mit dem Namen Ihrer Distribution und z. B. einer Gerätebezeichnung, stoßen Sie oft auf Anleitungen, die Ihr Problem lösen. Schränken Sie die Suche auf deutschsprachige Ergebnisse ein, um unverständliche Seiten gleich auszuschließen, wenn Sie kein Englisch sprechen.

Hilfe von anderen Anwendern

Manchmal führen diese Schritte aber nicht zum Ziel, dann können Sie sich an eines der zahlreichen Foren wenden, wo andere Linux-Anwender Ihre Nachricht lesen und Ihnen im Idealfall eine Lösung präsentieren können. Dabei gilt es, die üblichen Netiquette-Regeln zu beachten: Sie brauchen also ein wenig Geduld, und eine freundliche Bitte ist oft hilfreicher als eine fordernde Anfrage. Bedenken Sie immer, dass die anderen Teilnehmer keine "bezahlten Supporter der Firma Linux" sind, sondern einfach private Anwender, die Lust dazu haben, ihr Wissen weiter zu geben. In den meisten Foren pflegen die Teilnehmer einen vertraulichen Ton und duzen einander, das gilt auch für Neumitglieder und ist unabhängig vom Alter, das ja häufig den anderen gar nicht bekannt ist.

Welche Foren eignen sich nun für die Hilfesuche? Im Web gibt es Hunderte von "Mitmachseiten", auf denen Besucher Fragen in thematisch passenden Foren stellen können. Vielleicht kennen Sie Angebote wie wer-weiss-was.de oder gutefrage.net – hier finden sich zwar viele Fragen rund um Linux, die Antworten haben aber oft ein niedriges Niveau (und die Fragen auch). Wer zum 20. Mal die Frage "Was ist besser? Linux oder Windows?" und die immer gleichen, wenig erhellenden Antworten darauf gelesen hat, wird schnell auf die Suche nach spezialisierten Foren gehen.

Ein guter Ansatz ist, direkt ein Forum zu wählen, das auf die eigene Linux-Distribution spezialisiert ist. Zwar haben Ubuntu-Anwender oft auch gute Ideen zu OpenSuse-Problemen, aber speziell bei der Einrichtung von Hardware sind oft andere Vorgehensweisen erforderlich, so dass es besser ist, direkt mit den "richtigen" Linuxern zu sprechen.

Fast alle Foren teilen sich die Eigenschaft, dass man die vorhandenen Beiträge zwar als Gast lesen kann, für das Posten eigener Fragen oder Antworten aber eine Registrierung nötig ist. Dafür braucht es in der Regel nicht mehr als eine gültige E-Mail-Adresse; die gewählten Benutzernamen erlauben Anonymität.

Foren zu OpenSuse

Wir starten mit einer Übersicht hilfreicher Foren für OpenSuse-Anwender

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