Einfach und übersichtlich

Alle Anwendungen lassen sich mit einem einzigen Mausklick installieren. Zusätzlich zur Ordnung nach Kategorien wie Music, Media oder Office sortiert Jolicloud die Programme nach der Benutzerwertung (Abbildung 6). Um selbst abzustimmen, genügt ein Klick auf den kleinen Pfeil neben einer installierten Anwendung.

Der Anwendungsstarter integriert nicht bloß soziale Webdienste, er funktioniert selbst wie ein Facebook der Jolicloud-Nutzer: Jeder kann dort eine Kurzcharacteristik zu seiner Person sowie ein Foto hinterlegen. Auch die Anwendungen, die ein Benutzer "mag", sind dort sichtbar.

Wie auf Facebook suchen Jolicloud-Nutzer nach den Spitznamen von Bekannten und informieren sich über deren Vorlieben unter den Jolicloud-Programmen. Wer die Auslese der im Netzwerk aktivsten Benutzer beobachtet, findet viele Geheimtipps. Dieser klug gestaltete Überblick über verfügbare Software prädestiniert Jolicloud besonders für Linux-Einsteiger.

Immer sichtbar

Wer lieber anonym bleiben möchte, wählt einen nicht wiedererkennbaren Benutzernamen und verzichtet auf ein Foto. Ohne Anmeldung auf dem zentralen Server funktioniert Jolicloud jedoch nicht: Unmittelbar nach der Installation fordert das System den Anwender zum Anlegen eines Kontos oder Anmelden mit einem bestehenden auf, bevor es den Zugang zum Desktop erlaubt. Ein installiertes System darf offline bleiben, sobald der Anwender angemeldet ist und solange er keine neue Software installiert oder Webdienste nutzt.

Bei der Hardware-Unterstützung erbt Jolicloud die Verlässlichkeit des Ubuntu-Unterbaus: Auf dem Eee-PC R101 funktionierten alle Komponenten einschließlich der Webcam und den wichtigsten Hotkeys. Aus dem Ruhezustand wacht der Rechner zuverlässig auf. Bei den Rechnerressourcen genehmigt sich Jolicloud ohne laufende Anwendung gut 1 % CPU, 175 MByte Arbeitsspeicher und belegt in der Standardinstallation etwa 2,2 GByte Plattenplatz. Es gibt einen Windows-Installer und ein ISO-Image [8], das sich, wie von der Ubuntu-Community beschrieben, auf einen USB-Stick kopieren lässt [9].

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