Raketentechnik?
Neues in Fedora 13
Netzwerkeln
Neben den offensichtlichen Änderungen gibt es auch unsichtbare Nerungen, die Sie erst bemerken, wenn Sie diese benötigen. So unterstützt der NetworkManager inzwischen die Internet-Einwahl via Bluetooth über ein geeignetes Handy. Dem NetworkManager übergeben Sie dann die Daten, um sich beim Internet-Provider des Handys anzumelden. Die Software ersetzt damit auch die Funktionalität von Drittanbieter-Anwendungen, die sich bisher nicht optimal in den Mikrokosmos von Fedora einfügten.
Fazit
Obwohl man an vielen Ecken bemerkt, dass Fedora eine Distribution für Profis ist, bringt sie doch auch für fortgeschrittene Normalanwender eine komfortable Arbeitsumgebung mit und lässt sich halbwegs leicht installieren. Features wie die automatische Einrichtung von Druckern, Codecs und Sprachdateien sprechen auch Heimanwender an.
Glossar
UTC
Die koordinierte Weltzeit (Universal Time Coordinated) ist eine einheitliche Uhrzeit, die auf der gesamten Welt gilt. Durch UTC-Zeitangaben lassen sich über Zeitzonen hinweg Verabredungen zu einem bestimmten Zeitpunkt treffen.
LVM
Logical Volume Manager bündelt mehrere Festplatten in einem Verbund, der sich durch das Anstecken und Entfernen von Platten vergrößern und verkleinern lässt.
UPNP
Universal Plug & Play sorgt dafür, dass sich Geräte in einem lokalen Netzwerk ohne Eingreifen des Anwenders finden lassen. Besonders gern bieten Media-Server auf diese Weise ihre Inhalte (Musik, Filme, Bilder) an.
ICC-Profile
Die Abkürzung bezieht sich auf das International Color Consortium, in dem viele Hersteller von Grafiksoftware sitzen, um Standards für ein einheitliches Farbmanagement zu definieren. Die ICC-Profile sind das praktische Resultat der Bemühungen.
Infos
[1] Fedora-Projekt: http://fedoraproject.org/
[2] KDE-Spin von Fedora 13: http://fedoraproject.org/get-fedora-options



