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Firefox 4 als Beta

Die Mozilla-Entwickler haben eine erste Betaversion des kommenden Firefox 4 veröffentlicht. Zu den Neuerungen gehört ein neuer Manager für die Extensions, der ein ganzes Browser-Tab belegt. Für Firefox 4 sind derzeit allerdings noch keine Erweiterungen im Angebot.

Der von Google als Open Source veröffentlichte Videocodec Web-M ist nun in Firefox erhalten, so dass der Browser eingebettete Videos in diesem Format ohne Plug-ins abspielen kann, und das auch in HD. Daneben haben die Entwickler die Performance verbessert und einige Sicherheitsrisiken in der Umsetzung von Webstandards wie beispielsweise CSS eliminiert.

Wie gut die neuen Features bei den Beta-Anwendern ankommen, erfragt Mozilla mit Hilfe eines Feedback-Buttons, der Webformulare für Lob und Tadel öffnet. Die neue HTML-Engine für Firefox 4 unterstützt zahlreiche HTML-5-Features und erlaubt es, SVG- und MathML-Code in den Quelltext zu mischen. Für den Datenaustausch zwischen mehreren Websites sorgen Websockets, die Text über HTTP senden und empfangen.

Nur in der Windows-Version gibt es derzeit das überarbeitete Firefox-GUI zu sehen. Es orientiert sich an Look und Benutzerführung von Vista und Windows 7. Daneben erlaubt es, die Tab-Reiter über statt unter der Adressleiste anzubringen. Weitere Informationen gibt es in den Release Notes [1]. Die Betaversion steht nur in englischer Sprache zum Download [2] bereit. (Mathias Huber/hge)

[1] http://www.mozilla.com/en-US/firefox/4.0b1/releasenotes/

[2] http://www.mozilla.com/en-US/firefox/all-beta.html

KDE 4.5 Release Candidate 2

Das KDE-Projekt hat den zweiten Release Candidate der KDE Software Compilation 4.5 [1] zum Download freigegeben. Er bringt keine funktionellen Veränderungen gegenüber der letzten Betaversion mit, dafür aber die aktuellsten Übersetzungen und rund 1000 Fehlerkorrekturen. Die fertige Version von KDE 4.5 erscheint im August. Sie bietet u. a. einen einheitlichen Systemabschnitt mit leicht erkennbaren Symbolen, ein an vielen Stellen überarbeitetes Kontrollzentrum sowie Tiling-Unterstützung im Fenstermanager KWin.

Wer den Release Candidate testen möchte, nutzt die vorkompilierten Pakete für Opensuse [2] und Kubuntu [3]. (Marcel Hilzinger/hge)

[1] http://www.kde.org/announcements/announce-4.5-rc2.php

[2] http://download.opensuse.org/repositories/KDE:/KDE4:/UNSTABLE:/Desktop/

[3] https://launchpad.net/%7Ekubuntu-ppa/+archive/beta

Debian-Live-CDs im Web bauen

Das Debian-Tool Live-Helper gibt es nun auch als Webanwendung. Anwender können damit Debian-Live-Version online konfigurieren und das fertige Image aus dem Web herunterladen. Dahinter stecken die CGI-Skripte aus dem Live-Helper-Paket und die Arbeit des Entwicklers Richard Nelson. Das Tool erstellt Images für CDs/DVDs, für das Booten vom Netz sowie Festplattenabbilder für die Debian-Zweige Lenny, Squeeze und Sid. Die vorgefertigten Paketlisten reichen von einer minimalen Rettungs-CD bis zu einer Vollinstallation mit KDE oder Gnome. Daneben kann man auch individuell gewünschte Pakete angeben.

Derzeit gibt es zwar noch keine Onlinehilfe, die Grundeinstellungen sind allerdings leicht zu verstehen. Weitere Optionen für Fortgeschrittene lassen sich im Webformular ausklappen. Zur Benutzung des Tools [1] ist eine funktionierende E-Mail-Adresse einzugeben. Der Anwender erhält per Mail einen Download-Link, wenn das Image fertig ist, was nach Angabe der Macher zwischen fünf und 20 Minuten dauert. (Mathias Huber/hge)

[1] http://live-helper.debian.net/cgi-bin/live-helper

Mandriva: Ende der Zitterpartie?

Der seit Monaten von der Zahlungsunfähigkeit bedrohte Distributor Mandriva SA ist dem Insolvenzgericht offenbar gerade noch einmal von der Schippe gesprungen: Wie Mandriva-CEO Arnaud Laprévote bekannt gab, hat das Unternehmen endlich neue Geldgeber gefunden. "Die Gesellschaft hat Investoren gefunden, die Kapital in das Unternehmen einbringen wollen, um die Finanzen auszugleichen und ein erfolgversprechendes Geschäftsmodell zu entwickeln.", sagte Laprévote dem französischen Branchendienst Le Mag IT in einem Interview [1]. "Die Community und die Anwender müssen sich also keine Sorgen mehr machen."

Nach Informationen aus unternehmensnahen Quellen dürfte es sich bei den neuen Teilhabern aber nicht um das lange als Favorit gehandelte, große französische Systemhaus Linagora [2] handeln, das bereits mit relativ klaren Vorstellungen über die mögliche Zukunft von "Mandragora" (Mandriva + Linagora) an die Öffentlichkeit getreten war [3].

Von der neuen Entwicklung zeigt sich die internationale Mandriva-Community, die vor wenigen Tagen mit einem offenen Brief [4] vom ihrem Distributor eine Stellungnahme über die Zukunft insbesondere des Community-Supports dringend erbeten hatte, fürs Erste beruhigt. Wolfgang "wobo" Bornath von der deutschen Community-Website MandrivaUser.de erwartet möglicherweise eine Veränderung der Mandriva-Produktpalette, insbesondere den Abschied vom seiner Meinung nach zu kostenintensiven Boxprodukt Mandriva Powerpack [5]. "Fraglich ist, ob und inwieweit sich das Management unter dem Einfluss der neuen Investoren zu tatsächlich wirksamen Änderungen der Geschäfts- und Produktpolitik durchringen wird oder ob wir in zwei bis drei Jahren wieder vor der gleichen Situation stehen werden wie jetzt", fasst er die Zweifel der Community zusammen. (Jörg Luther/hge)

[1] http://tinyurl.com/lu1008-lemagit

[2] http://www.linagora.com/

[3] http://www.mandrivauser.de/wordpress/?p=630

[4] http://www.mandrivauser.de/wordpress/?p=636

[5] http://www2.mandriva.com/linux/which/

WordPress 3.0 mit Multi-User-Funktion

Ein halbes Jahr lang haben über 200 Entwickler auf die Veröffentlichung hin gearbeitet: WordPress 3.0 [1] bietet darum einige interessante Neuerungen, u. a. die Integration von WordPress MU (Multi User), das bisher separat gepflegt wurde.

Die erste Änderung, die Blogger und andere Freunde der freien Blogging-/CMS-Lösung beim Aufsetzen eines neuen WordPress-Blogs jetzt sehen, ist das neue Standard-Theme "Twenty Ten", das deutlich moderner als das alte Default-Theme aussieht. Deutlich mehr hat sich aber unter der Haube getan. Ein paar Highlights:

  • Das bisher separat gepflegte WordPress MU [2], das die Einrichtung mehrerer unabhängiger Blogs erlaubt, wurde in WordPress integriert. Zum Aktivieren ist ein Eintrag in der Konfigurationsdatei wp-config.php zu setzen.
  • Es gibt jetzt selbst definierbare Menüs, die Anwender komfortabel zusammenstellen können – in einem solchen Menü dürfen Artikel (Blog-Postings), Seiten (eine eher für statische Inhalte gedachte Content-Sorte), Kategorien und Tags sowie externe Links auftauchen.
  • Jede Seite des Konfigurations-Web-Frontends bietet jetzt eine kontextabhängige Hilfe.
  • WordPress 3.0 unterstützt Shortlinks, was vor allem Twitterer freuen wird.

In der Ankündigung der neuen Version [3] heißt es, dass die Entwickler über 1200 Fehlerkorrekturen und Funktionsverbesserungen eingebaut haben. Wer die Major Release zum Anlass nehmen will, WordPress erstmals auszuprobieren, findet bei der Linux-Magazin Academy [4] ein neues Online-Training zu WordPress 3.0 (kostet 79 Euro, ab September 99 Euro). Ein (englisches) Video, in dem die Entwickler die neuen Features vorstellen, gibt es auf der Ankündigungsseite. (Hans-Georg Eßer/hge)

[1] http://wordpress.org/

[2] http://mu.wordpress.org/

[3] http://wordpress.org/development/2010/06/thelonious/

[4] http://academy.linux-magazin.de/

OpenOffice-Training in der Linux-Magazin Academy

Effizient Arbeiten mit OpenOffice-Vorlagen ist das Thema des neuen Online-Trainings der Linux-Magazin Academy [1]. Optisch einheitliche Dokumente, automatisierte Formatierungen, Inhaltsverzeichnisse generieren – Format- und Dokumentvorlagen können die tägliche Arbeit mit der Textverarbeitung erheblich erleichtern. Mit vielen Anwendungsbeispielen aus der täglichen Praxis erfährt der Anwender im Workshop, wie er die komfortablen Vorlagenfunktionen effizient für sich nutzt.

Das Online-Training setzt nur einen aktuellen Webbrowser mit Flash-Plug-in voraus, läuft also unter Linux, Windows und Mac OS X. Das Trainingskonzept der Linux-Magazin Academy ist darauf abgestimmt, dass die Seminarteilnehmer dem Dozenten quasi über die Schulter schauen: In einem Videofenster sieht man den Trainer, in einem zweiten Fenster den Bildschirm des Dozenten. So können Teilnehmer alle Beispiele in Ruhe nachvollziehen, das Video anhalten, zurückspulen, wiederholen und die Inhalte in ihrem persönlichen Tempo erarbeiten. Wie das aussieht, zeigen kostenlose Demovideos [2]. Die Teilnahme kostet 79 Euro. (Britta Wülfing/hge)

[1] http://academy.linux-magazin.de/

[2] http://academy.linux-magazin.de/demo

WeTab: Ein iPad-Clone mit Linux

Es existiert wirklich: Eines der Highlights auf dem LinuxTag 2010 war die Präsentation eines voll funktionsfähigen WeTab-Exemplars. Das in Deutschland entworfene, Linux-basierte Tablet WeTab [1] behebt viele Kritikpunkte an Apples iPad. Ein Dualcore 1,66 Ghz Atom N450 verspricht mehr Leistung als Netbooks, 1 GByte RAM reichen auch für speicheraufwendige Anwendungen. Zwei USB-Ports, 3,5-mm-Audio-Klinke und SDHC-Slot erlauben den Anschluss diverser Geräte, ein HDMI-Ausgang die Darstellung am Fernseher. Dank integriertem Videobeschleuniger spielt das WeTab Video in Auflösungen bis zu 1080p H.264.

Das WeTab hat ein 11,6-Zoll-Multitouch-Display im 16:9-Format (iPad: 4:3) mit HD-ready-Auflösung (1366x768). Das Gehäuse des 295x195x15mm großen Geräts ist aus Magnesium und Aluminium, es integriert eine 1.3-MPixel-Webcam, einen Umgebungslicht- und Beschleunigungs-Sensor, Stereolautsprecher und ein internes Mikrofon. Intern gibt es neben WLAN nach N-Draft auch Bluetooth EDR 2.1, eine passende Tastatur bietet Neofonie genauso an wie ein Dock, das das Gerät lädt und dabei aufrecht hält.

Das vorbestellbare Gerät ist im freien Handel ab August in zwei Versionen erhältlich, mit 3G/UMTS, GPS und 32 GByte integriertem Flash-Speicher für 569 Euro, ohne 3G, GPS und mit 16 GByte für 449 Euro.

Neofonie setzt fürs WeTab OS auf einen Standard-Linux-Kernel, auf dem Android läuft (momentan noch 2.0, bald das deutlich schnellere 2.2). Anwendungen arbeiten darauf ganz normal, zum verwendeten Paketmanager wollte Neofonie noch keine Angaben machen. Das Gerät beherrscht Flash und hat die Adobe Air Runtime, einen flotten Webkit-basierten Browser sowie Microsofts Silverlight installiert. Es unterstützt die meisten unter Linux lauffähigen USB-Geräte, neben USB-Massenspeichern erlaubt es dank CUPS auch den Anschluss von Druckern. Auch mit TV-Sticks, Foto- und Videokameras sowie sonstiger Peripherie kommt das WeTab zurecht. Zum Release-Termin wird es eine Liste empfohlener Geräte geben, die mit dem Tablet funktionieren. Ein Verkauf eigener Zubehörhardware ist derzeit nicht vorgesehen.

Es wird neben dem WeTab-App-Store, in dem Neofonie eigene Apps zum Download anbietet, auch einen WeTab-Kiosk geben, in dem Anwender E-Books und Magazine kaufen können. Es gibt im Store keine Zensur und keinen Screening-Prozess – nur illegale Inhalte werden gelöscht.

Das User-Interface wirkt nicht so aufgeräumt wie bei Apple, kann aber durchaus durch einige Innovationen überzeugen. Praktisch ist die Bedienung über die Daumen links und rechts im Breitbildmodus, so wählt man z. B. mit dem linken Daumen in einem Dock die aktiven Anwendungen aus (das WeTab ist voll Multitasking-fähig), während der rechte Daumenbereich als Scroll-Werkzeug fungiert. Im Gegensatz zu Android skalieren dank 3D-Beschleunigung die Fenster flüssig und ruckelfrei; die zähe Bedienung, die sich bei normalen Android-Installationen auf so großen Displays normalerweise zeigt, kennt das WeTab nicht. (Daniel Kottmair/hge)

[1] http://wetab.mobi/

Microsoft auf dem LinuxTag

James Utzschneider ist General Manager für Open Source bei Microsoft und zeigte in seiner Keynote auf dem Linuxtag unter anderem viel Humor. Um Utzschneider anzukündigen, setzte der Moderator höflich an: "Viele denken, es ist komisch, dass Microsoft hier ist. Ich denke, dass das nicht so ist …" Utzschneider unterbrach ihn und rief in sein Mikrofon: "Ich denke schon!" Selbstbewusst, gut gelaunt und mit Witzen gewürzt ("Eigentlich wollte ich meinen Vortrag '30 Gründe gegen Linux' nennen") zeigte er dann, wie "Microsoft und Offenheit" zusammengeht.

An 150 offenen Standards und Organisationen, argmentierte er, wirke Microsoft mit. Dazu zählen zum Beispiel das Wimax Forum, The Printer Network Groups, das W3C und UPnP. Angefangen hat das Windows-Unternehmen mit quelloffener Software laut Utzschneider, weil seine Kunden danach verlangt haben: "Wir wollen gemischte Umgebungen haben." Ein Ergebnis davon ist, dass Linux als virtueller Gast auf dem Windows-Server laufen kann.

Microsoft sei aber keine Open-Source-Firma, stellte der Amerikaner klar. Und beispielsweise Red Hat mit seinem Serverprodukt sei ein ganz normaler Konkurrent. Trotzdem würden auch viele Microsoft-Mitarbeiter quelloffene Software nutzen. Anhand der Downloadzahlen von Sourceforge zeigt Utzschneider, dass um die 80 % der freien Software auf Windows läuft. "Diese Marktzahlen sind uns nicht entgangen", so der Microsoft-Mann. "Wir verstehen, dass quelloffene Software ein wichtiger Teil des Microsoft-Ökosystems ist."

Er zeigte aber auch, wo die Grenzen sind: Auf die Frage aus dem Publikum, ob Microsoft denn nicht an einer Linux unterstützenden oder zumindest plattformübergreifenden Treibersoftware entwickeln wolle, antwortete er: "Das ist Euer Job!" (Anika Kehrer/hge)

Ubuntu Ultimate Edition für Spieler

Ultimate Edition [1] ist ein Fanprojekt von Ubuntu-Anwendern, das sich besonders auf den Spielebereich konzentriert. Nun gibt es eine neue Version der Distribution, die zudem verschiedene Desktops anbietet. Die Informationen auf der Webseite sind recht dürftig, Screenshots und Screencasts fehlen auch noch: Aber seit kurzem steht die Version 2.7 der Ultimate Edition zum Download bereit. Das angepasste Ubuntu installiert eine ganze Reihe von Spielen nach, darunter Urban Terror, Glest, Warzone 2100, Battle for Wesnoth, Yo Frankie!, World of Padman, Warsow und FreeCiv.

Diese Spiele lassen sich auch recht problemlos in einem normalen Ubuntu 10.04 installieren. Die Macher der Distribution schreiben, dass sie mitunter neuere Versionen anbieten als die Standaard-Ubuntu-Paketquellen. Bei ein paar Stichproben ließ sich das aber nicht bestätigen. Allerdings bietet die Distribution Spiele an, die sich nicht in Ubuntus Standardpaketquellen finden, wie etwa Vdrift, Stepmania und Urban Terror.

Neu an der Version 2.7 ist, dass sie alle seit dem Erscheinen von Ubuntu 10.04 angefallenen Updates enthält und dem Nutzer nach dem Start die Auswahl zwischen verschiedenen Desktops lässt. Dazu gehören KDE, Gnome, Xfce, LXDE und Openbox. Zudem findet man im Home-Verzeichnis ein Conky-Skript, das bei der Systemüberwachung hilft. Nicht zuletzt bietet Ultimate Edition eigene Themes und installiert recht viel Software vor, etwa Videoabspieler, Virenscanner, Emulatoren usw.

Wer Ultimate Edition 2.7 herunterladen will, begibt sich am besten auf die Sourceforge-Seite [2] des Projekts, wo es die etwa 2,5 GByte großen ISO-Dateien für 32- und 64-Bit-Systeme gibt. (Kristian Kißling/hge)

[1] http://ultimateedition.info/

[2] http://sourceforge.net/projects/ultimateedition/files/

OpenOffice 3.2.1 von Oracle

Das Update 3.2.1 ist die erste OpenOffice-Version unter der Sponsorenschaft von Oracle. Sichtbar wird das u. a. im Splashscreen durch das neue Logo. Es gibt Fehlerbereinigungen und Verbesserungen, aber keine neuen Features. Das Projekt rät dennoch zur Aktualisierung, weil auch Sicherheitsupdates an Bord sind. Als größte Neuerung der Release gilt ihr Aussehen: Das OpenOffice-Logo hat subtile Änderungen erfahren (man soll an blauen Himmel denken), und die Anwendungs-Icons im Dokumentenauswahlfenster wurden aufgehübscht. Eine eigene "Brand-Refresh"-Seite [1] gibt über den Prozess Auskunft. Einzelheiten der Änderungen listen die Release-Notes [2].

Die Version 3.3 ist für den Herbst geplant. Anfang September auf der OOOCon [3] will das Projekt außerdem Geburtstag feiern, da die freie Büro-Suite dieses Jahr zehn Jahre alt wird. (Anika Kehrer/hge)

[1] http://www.openoffice.org/trademark/brandrefresh.html

[2] http://development.openoffice.org/releases/3.2.1.html

[3] http://www.ooocon.org/index.php/ooocon/2010

exFAT-Treiber für Linux

Die finnische Software-Schmiede Tuxera, die auch den freien NTFS-Treiber "ntfs-3g" entwickelt, hat auf der Computex den ersten exFAT-Treiber für Linux vorgestellt. Eine Download-Version für Consumer soll in Kürze folgen.

Nachdem Tuxera im August des vergangenen Jahres ein entsprechendes Abkommen mit Microsoft geschlossen hat, um an die benötigte Dokumentation zu gelangen, hat die Firma eine Treiberversion für Android angekündigt, die auch mit anderen Linux-Systemen kompatibel sein soll. Der Treiber richtet sich in erster Linie an OEMs, die ihre Geräte mit exFAT-Support ausstatten möchten. Sie benötigen dazu neben dem Tuxera-Treiber auch eine Lizenz von Microsoft. Eine Version für Endnutzer soll in Kürze folgen. Unter welcher Lizenz der Treiber steht, verrät die Pressemeldung nicht [1].

exFAT ist Microsofts Nachfolger für das erfolgreiche Dateisystem FAT, der demnächst auf zahlreichen Fotoapparaten und digitalen Geräten mit SDXC-Speicherkarten zum Einsatz kommen soll oder bereits verwendet wird. Im Unterschied zu FAT erlaubt exFAT auch das Speichern von Dateien über 4 GByte und mit komplizierteren Dateinamen. (Marcel Hilzinger/hge)

[1] http://www.tuxera.com/about-us/news/1839/

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