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Transfermodell

Datenaustausch zwischen Windows und Linux

27.07.2010
Verwenden Sie verschiedene Betriebssysteme in Ihrem Netz, schlägt Samba zum Dateiaustausch eine Brücke zwischen den Welten.

Beim Betrieb eines Heimnetzwerks mit Windows-und Linux-Clients war es früher nicht leicht, die beiden Systemwelten für den Dateiaustausch miteinander zu verheiraten. Das Werkzeug der Wahl hieß zwar schon damals Samba [1] bzw. SMB, jedoch hat sich seit dem einiges getan. Einen der wichtigsten Gründe dafür liefert Microsoft: Das Unternehmen bietet heute eine deutlich umfangreichere und bessere Dokumentation über die Protokollimplementierung von SMB. Das hilft Entwicklern anderer Systeme, ihre Software besser an diese Gegebenheiten anzupassen.

Wer beide Betriebssysteme einsetzen muss, reagiert irritiert, wenn er Dateien zwischen Windows- und Linux-PCs per USB-Stick, CD oder gar per FTP austauschen muss. Samba löst das Problem heute zuverlässig und erlaubt es Linux- und Windows-Rechnern, auf Augenhöhe zu kommunizieren.

Samba als Server – oder Client?

Samba kommt mit allen üblichen Windows-Varianten bis Version 7 zurecht. Möglichkeiten, einen Linux-Rechner per Samba in ein Windows-Netzwerk zu integrieren oder das Windows-Notebook ins eigene Heimnetz aufzunehmen, gibt es dabei viele.

Soll Linux in der Netzwerkumgebung die Führungsposition übernehmen und Fileserver, Druckerserver und prinzipiell das Mädchen für alles spielen, gilt es, Samba umfassend zu konfigurieren. Verwenden Sie Samba hingegen nur zum unkomplizierten Austausch von Dateien mit Windows-Rechnern, dann reicht ein simples Setup. Alle gängigen Distributionen besitzen heute grafische Werkzeuge, die Ihnen das Einrichten des Dienstes per Mausklick ermöglicht. Dieser Artikel stellt die gängigsten Szenarien vor und beschreibt das Einrichten sowohl auf der Windows- als auch der Linux-Seite.

Vorbereitungen

Gegen unangenehme Überraschungen schützen Sie sich, indem Sie sich bereits vor der Konfiguration einen Überblick über Ihre Voraussetzungen verschaffen. Möchten Sie nur Dateien auszutauschen, ist die Einrichtung schnell erledigt. Soll Ihr Samba auch als Druckerserver arbeiten, wird es schon etwas komplizierter. Welche Windows-Versionen stehen Ihrem Samba-Server gegenüber und wie viele Clients soll er bedienen? Welche Daten soll Samba im Netz bereitstellen? Schreiben Sie sich am besten alle relevanten Details auf.

Der Artikel verwendet ein relativ komplexes Beispiel-Setup: einen Linux-PC mit Samba, der verschiedene Freigaben sowie Zugriff auf angeschlossene Drucker bietet und dabei unterschiedliche Windows-Versionen (Windows XP, Windows 7) unterstützt.

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