Rautenflachmann
Acer Revo Nettop mit Design und Grafikpower
Revo als Spiele-Maschine
Als Spiele-Rechner eignet sich der Revo nur in Einzelfällen. Denn der Großteil aller Spiele benötigt an irgendeiner Stelle gute CPU-Leistung, wo sich der rechenschwache Atom dann deutlich bemerkbar macht. Die Zahl der Spiele, die nur einen sehr guten Grafikchip benötigen, ist aber überschaubar. Mit etwas Herumstellen an den Qualitätseinstellungen lassen sich manchmal dennoch einige Spiele spielbar machen. NexUIZ läuft beispielsweise selbst in hoher Grafikqualität mit gerade noch spielbaren 36 fps – 5 fps mehr als mit der Radeon-HD-3200-Chipsatzgrafik und dem AMD AthlonX2 L310 1,2 GHz im Acer Aspire Ferrari One [4].
Leistung
Der 64-Bit-Modus des Atom 330 bringt rund 13,8% mehr Leistung als der 32-Bit-Modus, aber selbst im auf dem Atom gut laufenden Ubuntu 9.10 64 Bit liegt der Revo noch 22,6% unter dem Athlon X2 L310 1,2 GHz. Interessant fanden wir, dass der Atom mit Ubuntu 10.04 im Gegensatz zu anderen CPUs wie dem Core i7 oder dem Phenom II auf demselben Niveau liegt wie unter dem älteren Ubuntu 9.10 – normalerweise ist 10.04 klar schneller. 9.10 Karmic Koala läuft aber wiederum 15% schneller auf Atoms als Ubuntu 9.04, bei anderen Prozessoren ist das Gegenteil der Fall. Erwähnenswert ist auch, dass wir im 64-Bit-Modus eine im Schnitt um 16% reduzierte Grafikleistung ermittelten, mit Ausnahme eines Tests waren alle anderen deutlich langsamer. Üblicherweise unterscheiden sich die Ergebnisse im Grafiktest in 64 und 32 Bit nur marginal.



