Amarok 2.3 mit neuen Funktionen
Das Amarok-Team bringt ungefähr monatlich neue Releases des KDE-Audioplayers heraus. Die neue Version 2.3 setzt eine komplett neue Toolbar ein und vereinfacht das Stöbern in der lokalen Sammlung.
Wegen der zahlreichen Änderungen entschieden sich die Amarok-Entwickler für den Versionssprung auf 2.3 anstelle des geplanten kleineren Updates auf 2.2.3. Neben ganz neuen Features bringt Amarok 2.3 vor allem beim Podcast-Support, den Playlisten und der Unterstützung für einfache MP3-Player, die sich beim Einstöpseln als USB-Stick anmelden, merkliche Verbesserungen mit.
Zu den neuen Features gehört der neue Fortschrittsbalken, der die "Moodbar" und die Vor- und Zurück-Funktionen integriert. Der Lautstärkeregler ist jetzt deutlich besser zu erkennen, und ein einziger Play-/Stop-Knopf sorgt für mehr Übersichtlichkeit.
Das Layout der neuen Version lässt sich über Ansicht / Ansicht sperren frei gestalten, wobei die neue Amarok-Version auch Tabs unterstützt, um kleinere Displays besser zu nutzen. Wer Amarok z. B. ohne Kontextbrowser nutzen möchte, hebt einfach die Sperrung auf und schließt das unerwünschte Fenster.
Neben dem Quellcode bieten einige Distributionen bereits fertige Pakete [1] an. Eine gute Übersicht gibt es auf der Amarok-Downloadseite. (Marcel Hilzinger/hge)
[1] http://amarok.kde.org/wiki/Download
Was bringt Debian 6.0 ("Squeeze")?
Debians Release-Team bittet die Entwickler, die Software-Auswahl für Version 6.0 der Distribution mit dem Codenamen Squeeze festzulegen.
Philipp Kern schreibt in seiner Mail an die Entwickler-Liste [1], die Projektmitarbeiter sollen entscheiden, welche Versionen der von ihnen betreuten Softwarepakete in die fertige Version 6.0 (Squeeze) eingehen sollen. Er fordert sie außerdem auf, im Bugtracker zu dokumentieren, wie viele Bugs sie noch in ihren Paketen beheben müssen. Sollte ein Paket voraussichtlich nicht mehr fertig werden, kann der Betreuer es auch aus dem Testing-Zweig entfernen. Bisher ist laut Kern absehbar, dass Debian Squeeze Kernel 2.6.32, Gnome 2.30 und KDE 4.4 enthält. (Mathias Huber/hge)
[1] http://lists.debian.org/debian-devel-announce/2010/03/msg00005.html



