Bereit zum Stören

Die Voreinstellungen der Software dürften für viele Menschen aus unterschiedlichen Gründen nicht passen – wer will schon alle drei Minuten eine Pause einlegen, das stört den Arbeitsablauf enorm. Also ändern Sie die Intervalle und passen sie den eigenen Bedürfnissen an. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Nutztier-Symbol in der Fußleiste und wählen Preferences. Sie landen in einem neuen Fenster im Bereich Zeitmesser. Auf der rechten Seite verstecken sich die Pausentypen hinter drei Reitern. Jeder bietet Ihnen die Möglichkeit, den jeweiligen Zeitmesser zu verwenden (oder ihn abzuschalten), die Dauer der Pause zu definieren und zu entscheiden, ob vor den Pausen ein entsprechender Hinweis erscheinen soll. Auch die Knöpfe Aufschieben und Überspringen tauchen auf Wunsch während einer Pause auf. Im Reiter Ruhepause kommt noch die Anzahl der Übungen hinzu: Dabei handelt es sich um die weiter oben erwähnten Animationen – standardmäßig spielt Workrave drei von ihnen ab. Im Bereich Tägliches Limit wartet zudem die Zusatzoption Mikropausen als Aktivität betrachten. Kreuzen Sie diese an, sind die vier Stunden schneller herum, weil die Software die Minipausen mitzählt.

Benutzervorlieben

In den Einstellungen warten links noch weitere Bereiche. Unter Benutzervorlieben legen Sie im Register Allgemein fest, ob Workrave während der Bildschirmpause Ihre Benutzereingaben blockieren soll. Alternativ können Sie nichts oder alles blockieren, wobei im letzten Fall eine graue Fläche den kompletten Bildschirm überdeckt. So kommen Sie nicht auf die Idee, während der selbst verordneten Pause heimlich einen Text zu lesen.

Im Reiter Sounds stellen Sie ein, welche Geräusche Workrave verwendet, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt. Im Register Statusfenster rechts daneben, lassen Sie das frei schwebende Fenster verschwinden, dass die Countdowns für die drei Pausentypen anzeigt (Abbildung 2). Bleibt noch der letzte Reiter Applet, hinter dem Sie Einstellungen für die Anzeige der Symbole und die rotierenden Icons in der Fußleiste finden.

Kubuntu 9.10

Verwenden Sie Kubuntu 9.10, müssen Sie im Register Statusfenster in den Benutzervorlieben bei Das Statusfenster bleibt immer über allen anderen Fenstern ein Kreuzchen setzen – andernfalls taucht das Fenster für die Bildschirmpause nicht auf.

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Kommentare
Gibts schon nativ!
Peter (unangemeldet), Montag, 12. April 2010 17:26:20
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Gnome hat in den Tastatureinstellungen schon eine Tipppausenfunktion.
Genauso hat es für XFCE-Panel ein widget für Pausen namens "Time Out".


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Re: Gibts schon nativ!
JaiBee (unangemeldet), Montag, 12. April 2010 18:12:08
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@Peter:
Workrave bietet aber weit mehr Funktionen als nur das Sperren des Bildschirms, z.B. kleinere "Gymnastikübungen" und umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten.

Habe vor kurzem auch darüber gebloggt: http://www.321tux.de/2010/03/gesund-bleiben-mit-workrave/

Gruß JaiBee

PS: Ich weiß nicht, ob Links zu eigenen Blogs hier erwünscht sind. Falls nicht, bitte ich meinen Link zu entschuldigen. Die Amins können ihn ja notfalls entfernen.


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Links sind kein Problem
Marcel Hilzinger, Dienstag, 13. April 2010 11:52:06
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Im Gegenteil -- so lange sie etwas zur Sache tun sind sie sogar erwünscht. Hättest du hingegen geschrieben:

Workrave hilft sogar gegen Haarausfall, siehe:
http://link-auf-mein-tolles-haarmittel

dann hätte ich den Beitrag wohl gelöscht :-)


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